Forum: Politik
Snowden in Moskau: Unter Aufsicht von Putins Spionen
REUTERS/ Rossiya 24

Offiziell dementiert Russlands Geheimdienst eine Überwachung von Edward Snowden. Aber nach dem Treffen des Whistleblowers mit dem Grünen-Mann Ströbele darf das bezweifelt werden. Er kann offenbar keinen Schritt ohne die Behörden tun.

Seite 5 von 6
manicmecanic 01.11.2013, 16:20
40. Bewacher

und nicht Spione sind das mit Sicherheit in seinem Fall.Für die,die es nicht wissen,unsere amerikanischen 'Freunde' haben kein Problem damit auch Entführungen auf Gebiet anderer Staaten zu begehen wenn sie jemanden in ihrem Geheimgefängnis haben wollen.Es gibt mindestens einen bekannt gewordenen Fall wo der CIA in Deutschland einen deutschen Bürger gekidnappt hat und von dem weiß man nur daß er vor einem geheimen Gericht verurteilt wurde und seitdem im Gefängnis sitzt.Reaktion der damaligen deutschen Vasallenregierung : NULL !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
habenichts2 01.11.2013, 16:20
41. Was soll der Beitrag uns sagen?

Zitat von sysop
Offiziell dementiert Russlands Geheimdienst eine Überwachung von Edward Snowden. Aber nach dem Treffen des Whistleblowers mit dem Grünen-Mann Ströbele darf das bezweifelt werden. Er kann offenbar keinen Schritt ohne die Behörden tun.
Ich frage mich, was dieser Beitrag soll.
Was hat Ströbeles Treffen mit der Bewaffung von Snoden zu tun?
Es ist doch mehr als selbstverständlich, dass die Russen Snoden abschirmen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LinkesBazillchen 01.11.2013, 16:22
42. Überwachen tun die Russen nicht

Zitat von sysop
Offiziell dementiert Russlands Geheimdienst eine Überwachung von Edward Snowden. Aber nach dem Treffen des Whistleblowers mit dem Grünen-Mann Ströbele darf das bezweifelt werden. Er kann offenbar keinen Schritt ohne die Behörden tun.
Überwachen tun die Russen nicht, und schon gar nicht ihren Freund Ströbele.

Wir brauchen mehr Putin!
Dafür kündigen wir die Verbindungen mit den USA - irre das Ganze.

Es lebe Ströbele, hurra.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jasmin Kraft 01.11.2013, 16:28
43. "Weltmachtübernahme durch Russland"

Zitat von banteng
Allerdings hat Snowden sich nun zur Puppe der Russen gemacht. Aber wie es aussieht würden die meisten Forenuser hier eine Weltmachtübernahme durch Russland mit einem Salvo feiern.
Was für ein Unsinn! Es ist doch lediglich zu verzeichnen, dass Länder wie Venezuela oder Russland plötzlich in einem ganz anderen Licht da stehen: Nämlich als standhafte Verteidiger ihrer Selbstbestimmung. Länder die sich nicht einfach jede Bevormundung aus den USA gefallen lassen. Länder mit Charakter eben. Schade dass wir nicht in so einem Land leben.

Die Weltmachtübernahme über die Datenhohheit hat doch gerade durch die USA stattgefunden und soll nach deren Ansicht auch erhalten bleiben. Anscheinend haben Sie kein Problem damit, wohl aber damit dass die einigermaßen gute Reaktion von Russland auf die Snowden-Jagd hier auch gewürdigt wird. Merkwürdiges Weltbild.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sirius7 01.11.2013, 16:33
44.

Zitat von ImperatorAugustus
Wenn man die Kommentare hier liest, bekommt man den Eindruck, der russische Geheimdienst beschäftigt eine ganze Abteilung, die bei SPON Kreml-freundliche Kommentare postet.
das ist doch nicht nötig, Russland hat nicht den Anspruch, die wahren Demokraten und Menschenrechtler auf diesem Planeten zu sein.
Und diejenigen, die anders handeln, wie sie predigen, werden nun mal unglaubwürdig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mundi 01.11.2013, 16:34
45.

Zitat von jujo
Mir persönlich wäre es lieber gewesen, das einer der Geschäftsführenden Minister, die es angeht, diese Reise unternommen hätte! Die ducken sich aber weiterhin weg, da kommen nur gestelzte Worthülsen!
Was soll ein Minister in Moskau tun?
Aus erster Hand zu erfahren, dass seine Organisation auch in Deutschland spioniert?

Konsequenzen gibt es doch nur für einen bei frischer Tat erwischten Spion. Die Organisation bleibt im Hintergrund.

Welche Konsequenzen hätte die Aussage eine Überläufers, die KGB würde in Europa spionieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sorata 01.11.2013, 16:37
46. Bizarre Rechtsauffassung.

"Man kann die Privatsphäre von Bürgern nicht verletzen, wenn diese nicht wissen, dass sie verletzt werden", sagte Mike Rogers, Chef des Intelligence Committee im Kongress.
"You Can't Have Your Privacy Violated If You Don't Know About It"
http://www.techdirt.com/articles/20131029/18020225059/mike-rogers-you-cant-have-your-privacy-violated-if-you-dont-know-about-it.shtml

Beitrag melden Antworten / Zitieren
H3nry 01.11.2013, 16:37
47. Die Russen

sind auch nicht besser, was Geheimdienste angeht. Eher noch schlimmer, weil deren Gebaren sich nicht nur um Geld dreht, oder um ihrer selbst willen, sondern vielleicht noch um sowas wie Patriotismus. Wer als westlicher Korrespondent in Moskau lebt, der entwickelt eine gesunde Russophobie. Das ist eine ganz normale Reaktion auf den Argwohn, mit dem man als Vertreter des Westens dort betrachtet wird. Ein Erbe der kommunistischen Diktatur, das noch lange nicht aus den Köpfen verschwunden ist. Und solange das so ist, kann es keine russenfreundlichen Artikel in der freien westlichen Presse geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Popocatepetl 01.11.2013, 16:51
48. Grober Unfug

Zitat von skywalker1609
Da haben die USA über Jahrzehnte unsere Freiheit verteidigt und jetzt ist plötzlich der lupenreine Demokrat Putin unser Vorbild??? Ohne die USA könnte all die Amerikahasser hier gar nichts schreiben.. Veröffentlicht doch mal russlandkritische Beiträge auf russischen Internetseiten oder einer dortigen Zeitung... Da ist die eigene Lebensdauer schnell aufgebraucht ( davon können viele Journalisten ein Lied singen) ... Damit will ich die Aktivitäten der NSA nicht schön reden, aber die Verhältnismäßigkeit stimmt nicht mehr!
Ach was, Skywalker. Sie haben ja nun wirklich noch gar nie in eine russische Zeitung oder Internetseite hineingeschaut. Und hätten Sie, so verstünden Sie wahrscheinlich bloss Bahnhof/Вокзал. Dort steht weit mehr Kritisches über die eigene Regierung, dort ist vor allem das Meinungsspektrum ungleich breiter als in unseren gleichströmigen Medien. Wussten Sie übrigens, dass in der Zeit Jelzins über 20 mal so viel Journalisten zu Tode kamen wie in der Zeit Putins? Mit anderen Worten: Unter Putin hat sich die Sicherheitslage für Journalisten dramatisch verbessert. Glauben Sie jetzt gleich mal so nicht? Die russische Journalistenunion und zahlreiche Bücher und Artikel mit Statistiken und Zahlen belegen es seit Jahren. Aber wenn mal halt immer "seit dem Ende der Sovjetunion" mit "seit Putins Amtsantritt" verwechselt, bleibt die Realität schon mal auf der Strecke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ein anderer 01.11.2013, 17:02
49. ...

Zitat von ImperatorAugustus
Aber eines muss man klar feststellen - gäbe es einen russischen Snowden, hätte er genauso wie Litwinenko längst einen Polonium-Kaffee zu trinken bekommen und wäre tot. In Russland sitzen die Geheimdienste direkt an der Regierung, sind niemandem Rechenschaft schuldig und werden von niemandem kontrolliert.
Das glauben Sie doch selbst nicht. Ein russischer Snowden wäre von den westlichen Geheimdiensten genauso abgeschottet und beschützt worden.
Nebenbei, die US-Geheimdienste unterstehen auch nur auf dem Papier dem Präsidenten und die parlamentarischen Kontrollgremien sind in Wahrheit nur Show da ihnen keine brauchbaren Wekzeuge gegeben wurden um ihre Aufgabe auch wirklich zu erledigen. Und der BND kennt nicht einmal ein funktionierendes Offenlegungsgesetzt wo die Demokratie nach Jahrzehnten doch noch einige Akten einsehen dürfte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 6