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Snowden-Ziel Ecuador: Flucht zum Presse-Knebler
DPA

Erst Julian Assange, jetzt Edward Snowden: Ecuador gefällt sich in den Rolle als Verteidiger der globalen Presse- und Meinungsfreiheit. Präsident Correa profiliert sich damit als Führer des linken Lagers in Lateinamerika - dabei geht er selbst hart gegen Kritiker vor.

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Moewi 24.06.2013, 10:33
130.

Zitat von musikimohr
Wann werden denn die CIA-Mitarbeiter verfolgt und verhaftet, die es wagten einen Menschen einen Menschen von der Straße weg zu betäuben und in ein Folterlager ins Ausland zu entführen?
Die werden von Italien mit internationalem Haftbefehl gesucht. Leider sind die USA nicht sehr kooperativ wenn es um Bemühungen demokratischer Staaten geht, Verbrechern habhaft zu machen...

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derandersdenkende 24.06.2013, 10:33
131. Da fragen Sie noch?

Zitat von mattutat
Darf man jetzt nur noch Jubel-Artikel über Ecuador schreiben oder wie stellen sich die Foristen, die hier alleine die Erwähnung nicht so schöner Seiten des dortigen Präsidenten als eine Unverschämtheit darstellen die Berichterstattung so vor?
Journalismus hat irgendwann völlig aufgehört, seine Rolle als gesellschaftliches Korrektiv wahrzunehmen.
Er spielt die Rolle von Zentralorganen von Politbüros, als Rechtfertiger, Schönredner, Gefälligkeitsdienst, Hofberichterstatter, Ablenker,... in allen Dingen, die uns selbst betreffen.
Er versteht sich nicht als Berichterstatter/Moderator sondern als Partei.
Und er versteht sich als ideologische Waffe im Sinne der Mächtigen und eben nicht des Souveräns.
Journalismus hat sich zuvorderst mit Kritikwürdigem im eigenen Umfeld auseinanderzusetzen und sich dann natürlich auch den Dingen im Ausland zuwenden und eben nicht zuvorderst durch Gefälligkeitsjournalismus gegen andere, eigene Unzulänglichkeiten zu bemänteln.
Wir brauchen keine Frontberichterstatter als Überbleibsel des kalten Krieges, wir wollen seriösen ausgewogenen Journalismus!
Ist dies zuviel verlangt?

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Neinsowas 24.06.2013, 10:34
132. Rasenmäher-Mann

Zitat von rasenmähermann75
Der Mann gehört lebenslang in eine Zelle mit Wasser und Brot. Wenn Sie das nicht verstehen, haben Sie gar nicht verdient, "in einer besseren Welt" zu leben.


Bevor Sie solche unfruchtbaren Kommentare abgeben, die weder hier noch da Stellung beziehen, aber pauschal aburteilen, ....mähen Sie doch lieber Ihren Rasen! Dann geht es um Grashalme und nicht Menschen....

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ein anderer 24.06.2013, 10:35
133.

Zitat von blitzunddonner
sie sind niedlich. correa spielt sich in keinster weise auf. das machen die usa ganz alleine. sie zeigen der welt, dass sie kein deut besser sind, als all die sogenannten schurkenstaaten. an denen stört die usa doch sowieso nur einzig und allein die tatsache, dass sie sich der herrschaft des us-finanzmarktes widersetzen. schurkenstaaten dagegen, die us-investments zulassen, die die ausbeutung von rohstoffen durch us-kapitalgesellschaften erlauben, sind "freunde".
Zudem gewähren "Freunde" US-Militärbasen in ihrem Land.

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sverris 24.06.2013, 10:35
134.

Die Peinlichkeit daran: er muss ja da hin, weil in die "demokratischen" Staaten ihn nicht aufnehmen/schützen. Und das ist auch für uns in D einmal mehr ein Armutsbeweis.

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lebenslang 24.06.2013, 10:36
135. unterschiede

Zitat von musikimohr
"ZEIT: Die NSA hat angeblich allein in einem Monat fast 100 Milliarden Datensätze gesammelt. Könnte nicht der fatale Eindruck entstehen, dass sich das demokratische Amerika und die chinesische Diktatur in einem verblüffend ähnlich sind: Beide überwachen ihre Bürger?
gut, wenn man an sich mit diesem satz zufrieden gibt dann ist es wohl so.

allerdings muss die frage gestellt werden, warum diese überwachung läuft, die frage der motivation.

in china dient die überwachung im wesentlichen dem machterhalt der herrschenden clique.

im westen dem der terror- und verbrechensprävention bzw. der aufklärung.

für mich macht das einen gravierenden unterschied.

z.b. kann ich hier ohne angst und gefahr meine meinung posten, das ist in china anders.

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whazzup 24.06.2013, 10:37
136.

Erschütternd, wie tief der Spiegel gesunken ist. Anstatt über die schreiende Anklage gegen "den Westen" zu schreiben, kommt so eine Verbalplörre über den Äther. Snowden hat Teile eines konzertierten Anschlags auf uns, die Bürger der sog. "freien Welt", und unsere verfassungsmäßigen Rechte aufgedeckt und muss in Angst um sein Leben Unterschlupf bei autoritären Regimen suchen.

Statt investigativ und kritisch Fragen zu stellen und über die Zusammenhänge zu schreiben, kommt hier so ein Müll? Augstein würde kotzen.

Hier ein Kommentar von Daniel Ellsberg, ungleich wertvoller als alles, was der Spiegel dazu bisher gebracht hat: Edward Snowden: saving us from the United Stasi of America

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berliner68 24.06.2013, 10:37
137. so langsam...

sehe ich an solch subjektiven Artikeln, den Spiegel abdriften. Kaum versucht sich jemand gegen die imperialistische USA aufzulehnen, wird er von der internationalen Presse (ich vermute mal unter Druck der USA-Lobby) fertig gemacht. Wir erfahren in dem Artikel, dass Correa eine Doppelmoral hat. Nun frage ich, wer hat die nicht. Spitzenreiten hinsichtlich Doppelmoral, dürfeten ja mit weitem Vorsprung die Amis sein.

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hannness 24.06.2013, 10:37
138. hintergründe nicht erklärt

die Schreckensherrschaft der USA durch von ihnen eingesetzte Diktatoren in Südamerika wird immer außenvor gelassen. Da wird der Hass Correas auf die USA schon mal mit der Festnahme seines Vaters wegen Dorgenschmuggels erklärt...aber, dass die CIA systematisch regierungen gestürzt und leute entführt/gefoltert/ermordet hat, davon ist nichts zu lesen. Stichwort Desaparecidos

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spiegel-kommentar 24.06.2013, 10:37
139. Eigenartig

Es ist schlicht illegal und würde von keiner Bevölkerung toleriert, dass Staaten wie England und die USA ihre Bürger umfassend ausspionieren. Überwachungen diesen Ausmaßes gab es bisher wohl nur in totalitäten Staaten wie der DDR oder dem 3. Reich. Wenn jemand das bekannt macht, passt das den Regierenden natürlich überhaupt nicht, ist für die Bevölkerung aber sehr hilfreich. Ecuador stützt damit demokratische Elemente und das Recht auf Information in westlichen "Demokratien". Vielen Dank, Ecuador!

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