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Social-Media-Strategie der Rechtspopulisten: AfD hängt andere Parteien auf Facebook a
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Tausende Beiträge pro Woche, 85 Prozent der Shares: Eine Studie zeigt, wie aktiv die AfD auf Facebook ist. Die anderen Parteien fallen im Vergleich massiv zurück.

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josho 26.04.2019, 12:45
10. Vielleicht ist nicht...

...die ganze Gesellschaft oberflächlich und bildungsfern, aber große Teile davon sind es. Und die AfD hat ersichtlich die "Fachleute", die diese Tatsache vortrefflich ausnutzen. Wenn die anderen da nicht mit-kommen, dann bekommt die entsprechenden Resultate und darf sich nicht beklagen hinterher. Im politische Konkurrenzkampf gibt es keine
"Guten" oder "Bösen", sondern es zählt allein der Erfolg. Bedauerlich, wenn da die "Altparteien" tatsächlich auch "alt" aussehen!

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stelzerdd 26.04.2019, 12:46
11. meine Meinung

Nach dem gekauften Brexit-Referendum (man erinnere sich an Cambridge-Analytics) soll jetzt der gekaufte AfD-Wahlerfolg kommen.
Wann wird den asozialen Medien endlich mal auf die Finger gehauen?
Jede deutsche Wurstbude wird mit Datenschutz-Schwachsinn behelligt. Jede deutsche Webseite belästigt mit dem nicht abschaltbaren Hinweis auf Cookies. Facebook und Konsorten interessiert das absolut nicht. Wann gilt gleiches Recht für alle? Wann erkennt die EU, der Bundestag, die Regierung und ganz zuletzt die Digitalisierungs-euphorische FDP, welche Gefahr fürdie Demokratie hier entstanden ist? Twittertrump läßt grüßen.

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gsflair 26.04.2019, 12:46
12.

Die Partei lebt von den Einträgen/Beiträgen in sozialen Netzwerken. Der Erfolg der AfD liegt ja weniger in konkreten politischen Inhalten, sondern in polarisierenden, vereinfachenden, provozierenden und mitunter auch bewusst verdrehten/sinnentstellenden Aussagen. Auch wenn die AfD immer Quellen angibt, wird dem Leser im Facebook-Post immer schon die vermeintliche Quintessenz verlinkter Artikel vorgegeben. Dabei scheut man nicht davor zurück, den Kontext zumindest wegzulassen, wenn nicht zu verfälschen. Mitleser, die darauf in Kommentaren hinweisen, werden in der Regel blockiert, hier greift dann das "Hausrecht" der Partei auf der eigenen Seite. Dagegen werden rassistische und beleidigende Inhalte, sofern Sie der Agenda dienen, in der Regel nicht blockiert. Eher im Gegenteil werden entsprechend Reaktionen durch die Auswahl und Aufmachung der Beiträge forciert. Ohne die sozialen Medien (mit all ihren Abgründen) wäre die Partei längst nicht so erfolgreich. Man schafft eine Blase, in der sich Sympathisanten selbst bestätigen und im Recht wähnen.

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Liton 26.04.2019, 12:46
13. okay...

Likes kaufen und russische Bots zahlen sich in Quantität aus. Super.... gäähhhn

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In Kognito 26.04.2019, 12:46
14. DAS nennt sich "Demokratie a la Ukraine", die die doch gefeiert wird!

Wie sagte der "programmlose" Sieger zu Poroschenko: "Ich bin IHR Resultat, die Leute wollen SIE loswerden.
Und genau so ist es mit der AfD, die Leute wählen nicht AfD wegen des "Programms", sondern weil sie anders die selbsternannte "Elite" und "Berufs"-Politiker nicht los wird.
Merkel wurde bei der letzten Wahl abgewählt, das Volk wollte eine Politik-Änderung. Trotzdem schaffte es die "Elite" sie wieder zu installieren und "weiter so, wie bisher" als Parole auszugeben, gegen den Willen der "schweigenden Mehrheit".
DAS Mehrheitsresultat bekommen wir jetzt, zumindest in der Europa-Wahl. "Man" hat die Schnauze voll, von "Alternativlosigkeit".

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hwmueller 26.04.2019, 12:46
15. Vermutlich fühlen sich viele Wähler nicht

von den klassischen Meinungsmacher nicht mehr vertreten und verirren sich in Lügenpresseverschwörungstheorien.
Deutschland ist in Sachen Meinungsfreiheit aber absolut an erster Stelle, danach kommt erstmal gar nichts.
Das muss man erstmal aushalten.
Zudem ist Facebook und Co. mit demokratischen Uploadfilter gefragt!

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Grummelchen321 26.04.2019, 12:47
16. Und

wie hoch ist der Wahrheitsgehalt der Afd Postings?
Mittlerweile müsste auch der Dümmste wissen das es fakenes sind.

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fischfreund1 26.04.2019, 12:47
17. Da steckt Putin hinter!

Es sind die bösen Russen! - Wer damit zufrieden ist, liegt bei SPON anscheinend richtig. Ist das kompetente, realitätsnahe Analyse? Und bitte nicht die Wähler beleidigen. Die machen ihre Kreuze nicht wg. ein paar Facebook-Postings.

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christiansteiffen 26.04.2019, 12:48
18.

Zitat von descartes
Ist die heutige Gesellschaft tatsächlich so oberflächlich und bildungsfern, dass allein die Quantität schon ausreicht um Erfolg zu haben (wenn man 12% als Erfolg werten will)? Ich denke nicht, dass das im Umkehrschluss bedeuten muss, dass auch die restlichen Parteien in St. Petersburg Personal rekrutieren sollten, um ähnliche Massen an Beiträgen zu posten, sondern dass es viel mehr an der Zeit ist, wieder durch Inhalte zu überzeugen, da hat die AfD nämlich eindeutig ihre Defizite und das kann auch mit noch so vielen postings nicht überdeckt werden.
Find ich gut, dass sie sich für die Inhalte der AfD interessieren, denn die AfD überzeugt ja gerade durch Ihre Inhalte.
Flüchtlingspolitik, Abschaffung GEZ-Gebühren, Erhaltung des Diesels, Direkte Demokratie....

Keine der etablierten bietet ähnliche Inhalte, bei denen ich mich wiederfinde, obwohl... bis auf die Flüchtlingspolitik. Da sind mittlerweile ja eh fast alle Parteien auf AfD-Linie.

Die AfD schlägt hier schon seit Anbeginn Prüfzentren außerhalb der EU vor. Auch das ist der sinnvollste und zielführendste Vorschlag. Die EU kann dann wirklich Asylberechtigte auch Shcutz bieten und den Flüchtlingen bleibt die Flucht erspart.

Es wird nciht lange dauern, dann werden die anderen Parteien auch das übernehmen.

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Ruhrsteiner 26.04.2019, 12:48
19. Wer schläft denn da?

… Oder verschläft? Oder hat verschlafen? Sorry, aber wenn wie wohl gestern sogar im Bundestag erörtert eine Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung - offensichtlich NICHT im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, sondern DER F.-E- Stiftung - erörtert wird, der beschäftigt sich letztlich mit seinen eigenen Meinungen, und hat den unabdingbaren fortlaufenden Dialog mit der Gesellschaft sträflich vernachlässigt. Und jetzt ist das Entsetzen auf einmal groß, dass Rechtspopulisten unter Nutzung digitaler Interaktionskanäle die damit verbundenen politischen "Werbemöglichkeiten" erkannt haben? Was soll ich dazu noch sagen? Einem Helmut Schmidt wäre das nicht passiert? Nein, mit Sicherheit nicht...

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