Forum: Politik
Soldaten gegen Demonstranten?: Trump berichtet von chinesischem Truppenaufmarsch vor
Twitter

Verlegt die chinesische Regierung Soldaten der Volksbefreiungsarmee an die Grenze zu Hongkong? Der US-Präsident hat nach eigener Aussage entsprechende Geheimdienstinformationen. Auch Internetvideos zeigen Truppenbewegungen.

Seite 8 von 8
pecreativ 14.08.2019, 12:28
70. Juristisch vielleicht nicht,

Zitat von milpark
Es gab keinen juristischen Grund für GB, Hongkong zu verlassen. Der Ablauf des 100-Jahresvertrages bezog sich lediglich auf die New Territories nicht auf die zentralen Teile. Jetzt ist die Zeit reif zur Übernahme, und die Protestierer tun alles dafür, dass hinreichend Vorwand geschaffen wird. Cui bono? Vielleicht hat man schon genügend Chinesen eingeschleust.
aber wie sollte Hongkong Island ohne die New Territories und ohne freien Hafen und Airport überlebensfähig gewesen sein. Es hätte nicht mal gereicht genug Frischwasser zu haben und Strom zu erzeugen. Nur wie die Briten die Bewohner der Kolonie vorher behandelt hatten ist der eigentliche Skandal. Im Gegensatz zu Macao (Provinz Portugals und damit Staatsbürger der EU) hatten die Hongkonger lediglich einen BOP als Einwohner einer Kolonie. Der chinesische Geldadel allerdings längst Pässe von Kanada, USA, GB, NZL oder Australien. Die reichen indischen Einwohner ebenso. Den Rest haben die Briten China wohl kalkuliert ausgeliefert.
Aber ein Jahrhundert Geld gescheffelt und China und die Einwohner bluten lassen. Kolonialisten halt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pecreativ 14.08.2019, 12:36
71. Die sind nicht lahm,

Zitat von greaterchina
Einfach nur noch lächerlich wie hier berichtet wird. Ich lebe in China und kenne das Video schon seit über einer Woche. Die Geheimdienste und Trump sind also echt lahm oder man tut so also wäre man allmächtig und der Westen der Gute.
ihr Chef im WH hat aber die 60 Stundenwoche nur auf dem Golfplatz. Das Handicap ist repräsentativ für die Zahl der wöchentlichen Arbeitsstunden des blonden Genies.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 14.08.2019, 14:17
72.

Zitat von luckysailor
Ja, jetzt wo das Imperium UK sehr mit sich selbst beschäftigt ist, wäre die Chance für Xi Jiping sich mit der "Einverleibung" Hongkongs vor Ablauf der Übergangsfrist unsterblich zu machen. Putin hat's bei der Krim ja vorgemacht. Die Welt wird eifrig protestieren und dann zur Tagesordnung übergehen. Schlechte Aussichten auch für Macau und Taiwan!
Sie können Macao weder mit Taiwan noch mit Hongkong vergleichen. Macao, ex Kolonie Portugals, lebt seit Jahrzehnten vom Casino-Business und Tourismus. Chinesen lieben das Glückspiel, und die überwältigende Mehrzahl der Kunden sind Chinesen.

Außerdem haben die Portugiesen mit den Bewohnern Macaos nicht gerade sanft umgegangen. Sie dort keine Demokratie eingeführt, sondern jeden Aufstand brutal niedergeschlagen. Außerdem haben sie dort auch nicht investiert, wie die Briten in Hong Kong. Die Bewohner sehen in den Chinesen quasi ihre Retter und haben mehrheitllich gar kein Interesse, unabhängig zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 14.08.2019, 14:31
73.

Zitat von YourSoul Yoga
Das Gesetz um das es mal ging wurde schon lange vom Tisch genommen! Peking lässt sich aber zu 100% nicht vorführen !
Das Gesetz ist eben nicht vom Tisch. Es wurde nicht offiziell widerrufen, sondern nur auf Eis gelegt.

Außerdem verlangen die Demonstranten, dass Carrie Lam, CEO von Hong Kong zurücktreten sollte, weil sie als Chinas Marionette gilt.

Das sind keine übermäßigen Forderungen, es sei denn, dass man den Hong Kong People schon jetzt die Selbstbestimmungsrechte verwehren will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 14.08.2019, 14:37
74.

Zitat von haraldbuderath
China hat genau hin geschaut und zeigt den Briten und Amerikanern Ihre Unfähigkeit Gerecht zu handeln,
Indem China den Vertrag von 1997 verletzt und den Bewohnern von Hongkong die darin gewährten Selbstbestimmungsrechte Stück für Stück abbaut bzw. verwehrt...? Ein schönes Beispiel für Gerechtigkeit, gell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
g.eliot 14.08.2019, 15:31
75. Einschränkung der Meinungsfreiheit in Hongkong

Nachdem mein Post über das Verschwinden von Hong Kong Bewohnern nicht durchgestellt wurde, kann dieser Artikel von New York Times Magazine eleganter beschreiben, was z.B. mit einem hongkonger Buchhändler passieren kann, wenn er "verbotene" Bücher verkauft. Er wird einfach abgeholt und verschwindet von der Bildfläche Monate lang. Niemand weiß, wohin.

Parallel zu seinem Verschwinden, verschwunden auch die "verbotenen" Bücher aus dem Sortiment der hongkonger Buchhandlungen.
The Case of Hong Kong's Missing Booksellers
As China’s Xi Jinping consolidates power, owners of Hong Kong bookstores trafficking in banned books find themselves playing a very dangerous game.
https://www.nytimes.com/2018/04/03/magazine/the-case-of-hong-kongs-missing-booksellers.html

Ein Beispiel von vielen. Mein Post is denjenigen gewidmet, die glauben, die Demonstranten hätten keinen Grund wütend zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adal_ 14.08.2019, 16:05
76. Die ideologische Lüge von den sog. "asiatischen Werten"

Zitat von g.eliot
Sie können Macao weder mit Taiwan noch mit Hongkong vergleichen. Macao, ex Kolonie Portugals, lebt seit Jahrzehnten vom Casino-Business und Tourismus. Chinesen lieben das Glückspiel, und die überwältigende Mehrzahl der Kunden sind Chinesen. Außerdem haben die Portugiesen mit den Bewohnern Macaos nicht gerade sanft umgegangen. Sie dort keine Demokratie eingeführt, sondern jeden Aufstand brutal niedergeschlagen. Außerdem haben sie dort auch nicht investiert, wie die Briten in Hong Kong. Die Bewohner sehen in den Chinesen quasi ihre Retter und haben mehrheitllich gar kein Interesse, unabhängig zu werden.
Macao wurde zwei Jahre nach Hongkong an China zurückgegeben, und zwar nach demselben, von Deng Xiaoping entworfenen Konzept "ein Land, zwei Systeme."
Taiwan ist keine Kolonie und kann folglich auch nicht von einem Kolonialstaat an China zurückgeben werden. Was alle drei Territorien miteinander verbindet: Ihre Bewohner entlarven ...die kulturrelativistische Behauptung, China sei aufgrund seiner Geschichte und Mentalität für die Demokratie ungeeignet, vor den Augen der Weltöffentlichkeit als ideologische Lüge...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Leo Löwe 14.08.2019, 16:59
77. Ihre "Benimmregeln"

verehrter Herr Geissler, sollten Sie - selbstverständlich mehrsprachig - drucken lassen und an die Demonstranten, die das offenbar nicht wissen, verteilen ! Selbstverständlich auch an die von der chin. Regierung eingesetzten Einsatzkräfte, und - nach einer kurzen Zeit, die beide Seiten zum Lesen brauchen würden, würden sich die Parteien zusammen setzen, und bei chin. Tee die Situation und etwaige Lösungsmöglichkeiten erörtern, nicht wahr ? Sie mögen das Verhalten der Demonstranten gut oder schlecht finden, das von ihnen vertretene Anliegen, nämlich die Bewahrung der Rechte der Bevölkerung, wie sie bei Rückgabe der ehem. Kolonie vereinbart wurden, ist jedoch ein mehr als berechtigtes Anliegen, und dass die chin. Regierung damals mit gekreuztem Zeige-u. Mittelfinger hinter dem Rücken zugestimmt hat, dürfte - außer Ihnen -jedem vernünftig Denkenden klar sein. Dass Demonstrationen kein "Kaffeekränzchen" sind, und auf beiden Seiten "Grenzüberschreitungen" vorkommen , dürfte hoffentlich - zumal auch "hierzulande" demonstriert wird, auch Ihnen bewusst sein, oder ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 8