Forum: Politik
Soll Berlin mehr Macht an Brüssel abgeben?

Die zur Lösung der Euro-Krise beschlossenen Maßnahmen, der erweiterte Rettungsfonds ESM und der Fiskalpakt, werden die politische Integration Europas weiter beschleunigen. Dies scheint der einzige Weg, um die Krise beenden und ein Auseinanderfallen des Euro-Verbunds verhindern zu können. Damit würde die Europäische Union ein neues Gesicht bekommen. Die Frage ist nun, wie viel Macht soll Berlin an Brüssel abgeben?

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Kurt Köster 11.08.2012, 16:48
30. Ja! Europa braucht Führung!

Zitat von sysop
Die zur Lösung der Euro-Krise beschlossenen Maßnahmen, der erweiterte Rettungsfonds ESM und der Fiskalpakt, werden die politische Integration Europas weiter beschleunigen. Dies scheint der einzige Weg, um die Krise beenden und ein Auseinanderfallen des Euro-Verbunds verhindern zu können. Damit würde die Europäische Union ein neues Gesicht bekommen. Die Frage ist nun, wie viel Macht soll Berlin an Brüssel abgeben?
Ich bin klar dafür. Die Menschen wollen Europa. Und Europa braucht eine Regierung, die Kompetenz hat, die führen kann.

Die Krise zwingt die Menschen in Europa, sich zusammenzuraufen. Entweder wir finden einen Weg in eine gemeinsame Zukunft (gemeinsame Haftung), oder wir versinken im Chaos der "Re-Nationalisierung" (Steinbrück).

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Kurt Köster 11.08.2012, 16:58
31. Straßbourg

Nachtrag: mehr Kompetenzen an Brüssel abgeben, aber auch mehr Mitspracherecht an das Europäische Parlament. Die Parlamentarier in Straßbourg leisten seit Jahr und Tag eine ganz hervorragende Arbeit. Davon wollen wir in Zukunft noch mehr sehen!

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Tolotos 11.08.2012, 21:35
32. Nur bei mehr Wahlgleichheit

Zitat von sysop
Die zur Lösung der Euro-Krise beschlossenen Maßnahmen, der erweiterte Rettungsfonds ESM und der Fiskalpakt, werden die politische Integration Europas weiter beschleunigen. Dies scheint der einzige Weg, um die Krise beenden und ein Auseinanderfallen des Euro-Verbunds verhindern zu können. Damit würde die Europäische Union ein neues Gesicht bekommen. Die Frage ist nun, wie viel Macht soll Berlin an Brüssel abgeben?
Solange wie Wahlgleichheit bei Entscheidungsprozessen in der EU ein Fremdwort ist, sollten wir mit Übertragung von Souveränität nach Brüssel sehr vorsichtig sein. Gerade die aktuelle Krise zeigt, dass es sehr nachteilig sein kann, wenn man Bürger einer Nation ist, deren Wähler bei allen Entscheidungsprozessen systematisch unterrepräsentiert sind!

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wurzelei 12.08.2012, 00:11
33.

Zitat von Kurt Köster
Nachtrag: mehr Kompetenzen an Brüssel abgeben, aber auch mehr Mitspracherecht an das Europäische Parlament. Die Parlamentarier in Straßbourg leisten seit Jahr und Tag eine ganz hervorragende Arbeit. Davon wollen wir in Zukunft noch mehr sehen!
Dafür, daß die Leute praktisch nichts zu sagen haben, erhalten sie viel zu viel Geld, dessen Ertrag noch durch betrügerische handlungen massiv gesteigert werden kann, wie zahlreiche TV-Sendungen nachweisen!

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panzerknacker51 12.08.2012, 11:31
34. Wie bitte?

Zitat von Kurt Köster
Nachtrag: mehr Kompetenzen an Brüssel abgeben, aber auch mehr Mitspracherecht an das Europäische Parlament. Die Parlamentarier in Straßbourg leisten seit Jahr und Tag eine ganz hervorragende Arbeit. Davon wollen wir in Zukunft noch mehr sehen!
Wen meinen Sie, Martin Schulz oder etwa Silvana Koch-M.?

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wassernixe 03.09.2012, 20:58
35. Vereintes Europa?

Zitat von sysop
Die zur Lösung der Euro-Krise beschlossenen Maßnahmen, der erweiterte Rettungsfonds ESM und der Fiskalpakt, werden die politische Integration Europas weiter beschleunigen. Dies scheint der einzige Weg, um die Krise beenden und ein Auseinanderfallen des Euro-Verbunds verhindern zu können. Damit würde die Europäische Union ein neues Gesicht bekommen. Die Frage ist nun, wie viel Macht soll Berlin an Brüssel abgeben?
Ein Vereintes Europa nach dem Muster der Vereinigten Staaten von Amerika? Das geht niemals! Die Nationen Europas haben jahrtausendalte Traditionen, Kulturen. Das hat die USA nicht! Die Nationen Europas müssen so bestehen bleiben wie sie sind. Jede Nation hat das Recht auf Eigenheiten, auf eigene Regierungen. Bei einer Zentralisierung nach Brüssel werden die Bürger sich nicht mehr als Individuen verstehen - im Gegenteil. Der Hass gegen andere Nationen wird geschürt werden und damit die Gefahr von ganz erbarmungslosen Kriegen! Die Bürgerschaften der europäischen Nationen verstehen sich immer besser. Aber der Euro war und ist der größte Fehler, mit diesem geht alles bisher Erreichte kaputt. Der Euro wurde uns als Stabilitätspakt angepriesen und verkauft! An diesem Beispiel können wir erkennen, mit welchen politischen Experten wir es zu tun haben. Wenn wir jetzt unser Selbstbestimmungsrecht aufgeben, werden wir es nur noch über Bürgerkriege zurückerhalten. Anscheinend wollen die derzeitigen Politiker einen neuen unbarmherzigen Bürgerkrieg. Daher werden ja auch soviele Waffen etc. gebaut, damit man diese bald einsetzen kann. Daher werden die Gesetze verändert, um die Bundeswehr auch zum Schutz (von Gebäuden oder von Politikern) einsetzen zu können.

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-Philipp- 16.09.2012, 14:13
36. (euro)krise

Zitat von sysop
Die zur Lösung der Euro-Krise beschlossenen Maßnahmen, der erweiterte Rettungsfonds ESM und der Fiskalpakt, werden die politische Integration Europas weiter beschleunigen. Dies scheint der einzige Weg, um die Krise beenden und ein Auseinanderfallen des Euro-Verbunds verhindern zu können. Damit würde die Europäische Union ein neues Gesicht bekommen. Die Frage ist nun, wie viel Macht soll Berlin an Brüssel abgeben?
einfache geschichte. nein. das gegenteil. die eurokrise zeigt stabil, das die europäische union von unten nach oben aufgebaut sein muss. nicht von oben nach unten. ohne demokratische strukturen und mitwirkung der bürger. keine legitimation. die konsequenzen sind jetzt schon stabil katastrophal. siehe u.a. euro & co..

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The Real Thing 16.09.2012, 14:55
37. Das ist nicht Ihr Ernst!

Zitat von Kurt Köster
Ich bin klar dafür. Die Menschen wollen Europa. Und Europa braucht eine Regierung, die Kompetenz hat, die führen kann. Die Krise zwingt die Menschen in Europa, sich zusammenzuraufen. Entweder wir finden einen Weg in eine gemeinsame Zukunft (gemeinsame Haftung), oder wir versinken im Chaos der "Re-Nationalisierung" (Steinbrück).
Welche Menschen wollen Europa? Ich kenne niemanden, der dieses gegen den Willen der meisten zusammengewürfelte und unausgegorene Konstrukt möchte. Europa und gemeinsam sind zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen wie der Erfahrung zeigt. Gegenseitiges Mißtrauen und nationale Interessen beherrschen die Mitgliedsstaaten. Und das ist mehr als verständlich, sieht man sich den Umgang in und mit der Krise an. Statt weiter zusammenzuwachsen, werden Autonomiebestrebungen innerhal europäischer Mitgliedsländer stärker. Und in Brüssel sitzen wahrscheinlich mehr Anwärter auf die Anwendung von Antikorruptionsgesetzen als sonstwo. Mehr Macht nach Brüssel? Nein Danke! Brüssel und Demokratie? Sehe ich nicht. Weniger ist mehr...Europa ist nicht bereit für Europa! Und ich auch nicht...

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exilator_ 17.09.2012, 15:58
38.

Zitat von The Real Thing
Welche Menschen wollen Europa? Ich kenne niemanden, der dieses gegen den Willen der meisten zusammengewürfelte und unausgegorene Konstrukt möchte. Europa und gemeinsam sind zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen wie der Erfahrung zeigt. Gegenseitiges Mißtrauen .....
Sie kennen niemand? Auch nicht aus der Elite? Diese Europa- und Eurofaschisten sagen tag-täglich wie sehr sie Europa lieben, un dmeinen doch nur die Wohltaten die sie dafür empfangen. Was sagte einst der berühmt berüchtigte Rothschild verächtlich:
Am System wird sich nichts ändern, denn die die es ändern könnten, die Eliten, saugen ihren Profit aus dem System oder verdienen direkt ihren Lebensunterhalt damit. An den Fleischtöpfen der Macht sitzen stets die Drecksäcke.

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