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Sonderabgabe für Autofahrer: Albig verteidigt seine Schlagloch-Steuer
DPA

"Deutschland steht vor dem Infarkt seiner Infrastruktur": Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat seine Forderung nach einem Schlagloch-Soli erneuert. Dabei gehen selbst Parteifreunde auf Distanz.

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juharms 22.04.2014, 13:48
1. achje

Warum nicht einfach generell die Steuer wieder angemessen erhöhen. Inklusive der Kapitalertragsteuer, obwohl das eh wenig bringt, bei Nullzinsen.

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g.bley 22.04.2014, 13:50
2. Arbeitsverweigerung

Zitat von sysop
"Deutschland steht vor dem Infarkt seiner Infrastruktur": Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat seine Forderung nach einem Schlagloch-Soli erneuert. Dabei gehen selbst Parteifreunde auf Distanz.
Wozu gibt es Steuern?
Wozu gibt es Verkehrsminster?
Warum hat das früher funktioniert?
Soll jetzt für jedes Thema eine neue "Abgabe" eingeührt werden?
Druck auf Dobrindt und Merkel - die müssen die BAB und Bundesstraßen erhalten. Peinlich.

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zitzewitz 22.04.2014, 13:51
3. So macht man das.

Zitat von sysop
SPD-Haushaltspolitiker Joachim Poß wurde noch deutlicher: Albigs Vorschlag sei aus sozialdemokratischer Sicht "völlig inakzeptabel", schrieb er auf Facebook.
Aus sozialdemokratischer Sicht ist ein Vorschlag zur Steuererhöhung völlig akzeptabel und die normalste Sache der Welt. Völlig inakzeptabel ist es allein, soetwas kurz vor einer Wahl öffentlich hinauszuposaunen; das hält man schön unterm Tisch, überrascht damit das Stimmvieh nach der Wahl und winkt das Ganze während einer Fussball-WM durch.

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WILHHERDE 22.04.2014, 13:52
4. Ich finde,

die verkehrsbedingten Abgaben sin damit rund 45 Milliarden schon viermal so hoch wie die Ausgaben.
Es ist eine Schande, wie die Autofahrer gemolken werden, ohne dass man ihnen dafür vernünftiges bietet.

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Iggy Rock 22.04.2014, 13:52
5. Trauerspielchen

Im Prinzip hat Albig vollkommen Recht, das weiß jeder Autofahrer in unserem Land. Ob man die Probleme unseres Straßennetzes allerdings mit einer Sonderabgabe finanziert oder andere Lösungen sucht, sollte offen diskutiert werden. Leider bekommt er nur einen Maulkorb und wird mit Spott überzogen, das Thema vermutlich ausgesessen, die Wahrheit ist, wie so oft, unerwünscht.

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m.schrader 22.04.2014, 13:53
6.

wo er recht hat, hat er recht! Das geld ist zwar da, wird aber anderweitig verpulvert. Zudem fallen die Einnahmen aus der Mineralösteuer von über 45 Mrd. im Hahre 2005 auf er klägliche 33 Mrd. in 2013. Hier braucht man dringend eine Kompensation!

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Steff-for 22.04.2014, 13:53
7. Erst mal selber sparen und dann vielleicht

Zitat von sysop
"Deutschland steht vor dem Infarkt seiner Infrastruktur": Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat seine Forderung nach einem Schlagloch-Soli erneuert. Dabei gehen selbst Parteifreunde auf Distanz.
Herr Albig macht es sich ein wenig zu einfach. Wenn Geld gebraucht wird, zapft man den Steuerzahler oder Autofahrer an.
Vielleicht sollte nach all den Diätenrunden auch mal nachgesehen werden, wo des Steuerzahlers (!) Geld so alles aufdampft und veruntreut wird. Und der Autofahrer hat sich als sehr beliebtes Melkopfer erwiesen. Betrachten wir die spekulativ hoch gehaltenen Spritpreise, darauf Ökosteuer, darauf Mineralösteuer darauf Mehrwertsteuer....
Ne, Herr Albig - erst spart ihr alle in euren Etagen und geht sorgsamer mit unserem Geld um.... dann vielleicht!

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magnum_nbg 22.04.2014, 13:53
8. Steuer vs. Gebuehr

Es handelt sich eben genau um KEINE Steuer, wie es im Titel des Artikels steht. Es handelt sich um eine Gebuehr, die aufkommensbezogen verwendet werden muss.

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andy69 22.04.2014, 13:55
9. mit der Feststellung...

Zitat von sysop
"Deutschland steht vor dem Infarkt seiner Infrastruktur": Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat seine Forderung nach einem Schlagloch-Soli erneuert. Dabei gehen selbst Parteifreunde auf Distanz.
... dass uns der Infrastruktur-Infarkt droht, hat er ja recht.
Trotzdem würde ich gerne wissen, warum die Abermilliarden Steuern, die bereits heute durchs Autofahren eingenommen werden, ganz selbstverständlich größtenteils für ganz andere Dinge ausgegeben werden.

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