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Sonderjustiz: Ungarn urteilt Flüchtlinge im Schnellverfahren ab
DPA

Ungarn will keine Flüchtlinge - und hat die Genfer Konvention mit einem juristischen Winkelzug ausgehebelt. Seitdem setzen Richter das Unrecht im Mehrschichtsystem um. Sie schieben Notleidende per Schnellverfahren ab.

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brises 04.10.2015, 06:12
310.

Zitat von yoyogi
Woher haben Sie denn diese Information? In Frankreich beträgt der Anteil der muslimischen Bevölkerung meines Wissens nach 7%- und als friedlich und problemlos würde ich das Zusammenleben dort nicht bezeichnen- nicht erst seit Charlie Hebdo. Ähnlich ist die Situation in Belgien... Und was glauben Sie denn, was passiert, wenn die 1 Mio über den Familiennachzug in den nächsten Jahren ganz schnell zu 4 oder 5 Mio anwächst?
Wo gibt es Probleme mit Muslimen, die überdurchschnittlich wären.
Ein sehr aufwändiger Prozess wird gerade in München gegen eine rechtsradikale Zschäpe geführt.
Wann und wo waren Sie in Frankreich?
Lächerlich.

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brises 04.10.2015, 06:16
311.

Zitat von _beholder
Auch auf die Gefahr hin mich beim einen oder anderen Foristen unbeliebt zu machen: Ungarn zeigt hier vorbildlich, wie man der Flüchtlingskrise entschlossen entgegentritt. Unseren Politkern fehlt für so ein sinnvolles Vorgehen natürlich der Mut und die Weitsicht. Orban zeigt wie's geht - das können wir auch! Nur Mut Frau Merkel und Bundeskabinett - wir schaffen das!
können schon, nur ich will es nicht.
Ich werde mir meine offene, tolerante und meine Nächstenliebe nicht von ihrer paranoiden, ängstlichen und unchristlichen Einstellung nehmen lassen.
Bei jeder Gelegenheit werde ich dafür eintreten, dass flüchtende Menschen beschützt werden.

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brises 04.10.2015, 06:19
312.

Zitat von zufriedener_single
Ach wissen Sie: Ich bin Privatier und zahle vermutlich wesentlich und ehrlich mehr Steuern als Sie. Und ja, ich war auch mal Hartzi. Was nun? Wissen Sie was: Ein gesunder Egoismus ( Sie mögen es so nennen) kennt eben auch klare Grenzen. Deswegen sage: Ein klares NEIN zu weiterer Zuwanderung. Von Arthur Schopenhauer stammt der Aphorismus: "Wer angetreten ist die Welt zu verbessern, der kann froh sein, wenn er mit heiler Haut davon kommt." Das gilt sicher auch für Völker und Kulturen. Ich will den Rest der Welt nicht retten. Das müssen die schon selber tun. Wenn nicht, dann haben sie eben Pech gehabt oder elementare Grundregeln der Existenz nicht begriffen. Und ja: Ich finde es gut, daß wir eine gute Waffenindustrie haben. Offenbar gibt es eine Nachfrage nach deutschen Qualitätsprodukten. Wäre doch schön blöd diese Nachfrage nicht zu bedienen, oder? Und ja: Ich habe auch Aktien und Optionsscheine von international tätigen Firmen mit "zweifelhaften Ruf" im Portfolio. Und? Ist das schlimm? Ich erfreue mich an Wertsteigerungen und mir geht' sehr gut damit. That's all that counts. Me first!
ganz schön Frech und überheblich.
Und ja, ich werde es selber tun und auf ihre Hilfe gerne Verzichten. Sollten sie mal Hilfe brauchen, selbst ihnen würde ich noch helfen und mich dabei von ihnen verspotten lassen.

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brises 04.10.2015, 06:25
313.

Zitat von thomas bode
Es fällt mir schwer den Ärger den ich über die einseitig-tendenziöse, wohlfeile, überhebliche, oberflächliche, und letztlich kontraproduktive Kampagne gutbezahlter, und von der Immigration nicht bedrohter Journalisten, nicht auch auf die Flüchtlinge selbst zu übertragen. Aber, nein, natürlich gibt es unter ihnen viele die Hilfe verdienen. Aber es gibt auch viele die sie nicht verdienen. Und insgesamt gibt es viel mehr und in Warteposition weltweit noch 100x mehr die wir schlicht nicht in unser Sozialsystem aufnehmen können ohne dies zu zerstören. Endlich kapiert? Vielleicht können wir dann doch irgendwann einen fairen und differenzierten, lösungsorientierten Diskurs beginnen?
können sie begründen, warum wir nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen können? Warum kann unser Sozialsystem nicht mehr leisten?
Leere Behauptungen.
Banken konnten auch "gerettet" werden.

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grossefreiheit2015 04.10.2015, 06:29
314. Bauschmerzen

Aus der Ferne betrachtet (ich lebe seit 18 Jahren in den USA (LA)) macht mir die Situation die sich in Europa in den letzten Monaten tut grosse Bauchschmerzen! Ich finde, dass Menschen, die in ein fremdes Land kommen, sich den lokalen Gepflogenheiten anzupassen haben. Das hat der Herr Gauck sehr gut formuliert. Mein Vater war Palaestinenser und er kam (nicht als Flüchtling) nach Deutschland zum Studium und hat eine deutsche Frau geheiratet. Er hat mir und meinen Geschwistern (leider) nie arabisch beigebracht und auch sonst nichts von seiner Kultur mitgegeben (ausser ein paar arabischen Gerichten). Das hat er bewusst gemacht, weil es ihm wichtig war sich und damit uns voll und ganz zu integrieren. Er hat immer gesagt, dass er Gast in Deutschland ist und sich damit an die Regeln des Gastgebers zu halten hat. Das finde ich richtig. Die Menschen die jetzt als Asylanten kommen, müssen sich auch an die Regeln des Gastlandes halten! Machen viele aber nicht. Und davor hat der einfache Bürger, egal ob in Ungar oder Deutschland grosse Angst. Und das verstehe ich gut! Ich hab es selbst z.T. in meiner Jugend in D-land mit türkischen Jugendlichen 2ter Generation erlebt, die sich nicht als Deutsche sondern als Türken gefühlt haben. Mit denen hatten wir (meine deutschen Freunde und ich) immer wieder den groessten Ärger. Türkische ‘Graue Wölfe’ die uns nachgestellt haben und uns immer wieder bedroht haben. Ähnliches hab ich in Frankreich mit marokkanischen und tunesischen and algerischen Jugendlichen erlebt. Immer wieder gab’s von denen ausgehend Ärger, weil denen nicht gepasst hat, dass wir anders sind als sie. Und das hat was mit verfehlter Eingliederung in die Gastgesellschaft zu tun! Ich glaube, dass viele Menschen die vor allem in muslimischen Gesellschaften grossgeworden sind, z.T. noch grossen Demokratie Nachholbedarf haben. Islam ist die juengste der 3 abrahamischen Religionen und steckt in ihrer Jugend verglichen zu Juden- und Christentum, die sich über Jahrtausende entwickelt und liberalisiert haben. Im Islam gibt es noch viel aufklärerisches Arbeit zu tun. Reformen sind angebracht, bevor ein massenhaftes friedliches Miteinander wirklich funktioniert. Daher denke ich, dass Muslime die nach D-lan kommen einen Eingliederungsprozess durchlaufen sollten, bevor sie eine längere Aufenthaltsbewilligung bekommen. Menschen, die vor Krieg und Unterdrückung flüchten MUSS geholfen werden. Auf jeden Fall! Aber diese Massen von Menschen, die jetzt Europa überrennen sind zuviel des Guten! Kinder, Frauen, Alte, Kranke und sonstige Wehrlose sollten aufgenommen werden. Junge wehrfähige Männer nicht! Die sollten an der Waffe ausgebildet, organisiert und dann in ihr Heimatland zurückgeschickt werden, um dieses von Terroristen und Tyrannen jeglicher Art zu befreien. Das ist ihre gottverdammte Aufgabe. Abhauen und das Land den Despoten überlassen geht nicht.

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csapo-f 04.10.2015, 06:37
315. Nicht wieder in die Tonne kloppen!

Liest man sich sämtliche Kommentare durch, bestätigt sich hundertfach, dass der überwiegende Teil der Leserschaft Probleme der Merkelschen Migrationspolitik anspricht, die sowohl von der Kanzlerin als auch von der Mehrheit der EU-Politiker in Brüssel, Paris und London unter den Teppich gekehrt wird.

Menschen die sich bei allem Verständnis für die Notlage der leidtragenden Bevölkerung in Syrien angesichts der Menschenmassen, die tagtäglich die Grenzen Deutschlands überschreiten, Sorgen machen um das eigene Land, die eigene Bevölkerung, eigene Zukunft, werden ignoriert und „verteufelt“.
Es ist nicht richtig, wenn Teile der Berufspolitiker und Journalisten diese besorgten Menschen in die „rechte Ecke“ stellen, ihnen Mangel an Empathie, Hilfsbereitschaft oder gar „nationalistische“ Beweggründe unterstellen.
Es fehlt eine differenzierte Betrachtungsweise der Problematik. Aus diesem Grunde schließe ich mich den Aussagen von Thomas Bode komplett an - um nur eine Meinung herauszugreifen.

Die Autoindustrie, das Flaggschiff des Exportweltmeisters Deutschland, ist durch den Abgasskandal leicht ins Wanken gekommen. Probleme gibt es genug in Deutschland, in Ostdeutschland oder in anderen Teilen Europas. Wer das nicht sieht, leidet an maßloser Selbstüberschätzung und Ignoranz, ist blind für die Realitäten.

Wer seine zehn Finger noch zusammenzählen kann – und dazu gehören leider nicht alle Politiker in Brüssel, Paris, London oder Berlin – wird errechnen können, dass das Tag für Tag anwachsende Problem langsam nicht mehr so einfach zu lösen sein wird.

Wenn man allein die erforderlichen Abschiebungskosten im Auge behält, kommt man zu Summen, dass einem schwindelig wird. Beispiele: Die Abschiebung von 43 Albanern am 04.12.2014 kostete 251.684,29 EUR, die Abschiebung von 67 Pakistani am 28.11.2014 kostete 434.454,39 EUR usw.

Verehrte Zensur, ich weiß nicht, aus welchen Gründen auch immer meine bescheidenen Anmerkungen fast immer „in die Tonne gekloppt werden“ (liegt es an Ihrem generell „antiungarischen Kurs“?), aber überlassen Sie es doch einfach mal dem Leser, meine Meinung zu dulden oder abzulehnen. Danke!

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saparot 04.10.2015, 06:40
316. Immer nur labern

Selbst von den offenherzigen, guten Christen wird anerkannt, dass wohl die überwiegende Mehrheit, zumindest der Foristen, gegen die Flüchtlingsströme sind.
Also, laut Demokratieverständnis, müssten sie sich fügen und den Willen der Mehrheit akzeptieren.
Aber und das bereitet mir Sorgen, egal wie dieser Scherbenhaufen in Berlin noch entscheidet, es wird in Zukunft sehr dunkel werden. Wir werden Millionen von nahezu nicht integrierbaren Menschen in den ehemals deutschen Grenzen haben. Familienzuzug ist nur ein Faktor. Der andere ist die nicht Deckelung der Aufnahmezahlen. Wer glaubt, dass in 2 Jahren in Afrika ( es gibt fast in jedem Land Aufstände , bzw humanitäre Katastrohen) die Kunde umgeht, "geht nicht nach Europa, da gibt es nichts mehr zu holen"? der träumt. Das Makabere an der Sache ist, selbst die Extremgutmenschen werden eines Tages eines Besseren belehrt werden. Nur ist dann die Lawine schon längst unterwegs. Die Einzige Chance für Europa für Deutschland besteht darin die aktuellen Parteien aus den Parlamenten herauszuwählen. Mit der Konstellation wie es i. A. bei uns aussieht werden wir nichts zustande bringen. Jeder quatscht irgendwie mit und blockiert so viel wie er kann. Demokratie ist nicht immer von Vorteil. Klingt alles nach vergangenen Zeiten, ich weiß. Allerdings kann man ja auch noch weiter nach hinten gehen, zB. Hl. Römisches Reich. Das war mal ne Supermacht. Bis sie dekadent wurden. Und dann....? Aber wir ach so Aufgeklärten wissen ja Alles besser.

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Tr1ple 04.10.2015, 06:43
317. Wenn Flüchtlinge aufnehmen dann richtig wie Katar oder Dubai

Mindestlohn auf 2 euro absenken. Container behausung bereit stellen und dann 14 std Arbeiten lassen. Kinder ind die Schule! Dann haben wir auch nicht solche kosten explosionen wie in BERlin oder Hamburg.

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analysa 04.10.2015, 06:45
318. Deutschland ist mit dieser Regierung

kein souveränes Land mehr. Wer und wieviele kommen, entscheiden nicht wir, sondern die Flüchtlinge.
Andere Regierungen in der EU handeln im Interesse und zum Schutz ihrer Bürger. Nicht so, Frau Merkel, die nicht einmal merkt, dass einige Regierungsoberhäupter anderer EU-Staaten sie nicht zu respektieren scheinen. Wie kann sie akzeptieren, dass Frankreich in 2015 nur 1000 Flüchtlinge aufnimmt? Wie kann sie akzeptieren, dass Österreich sämtliche Flüchtlinge von Ungarn weiter nach Deutschland leitet usw. und so fort? Deutschland leistet die höchsten Beiträge an die EU, dennoch läßt sich Frau Merkel von der EU-Kommission, also Herrn Junker übervorteilen. Wie kann sein, dass Her Junker bei seiner Quotenverteilung der ca. 120000 Flüchtlinge in Italien u. Griechenland wieder den Löwenanteil davon an Deutschland verteilt? Die bereits zu uns gekommenen Hundertausende müßten dabei doch voll angerechnet werden.
Herr Junker will Deutschland verbieten, an der Grenze Transitzonen einzurichten? Andererseits geht er jedoch nicht dagegen vor, dass Frankreich bereits seit mehr als einem halben Jahr Grenzkontrollen durchführt, die gegen das Schengen-Abkommen verstoßen.
Wir erhalten in der EU keine Solidarität, also sollten wir austreten, oder zumindest unsere EU- Zahlungen für die nationalen Flüchtlingskosten einbehalten.
Aber Frau Merkel möchte eine gute Außenwirkung haben und schwächt so Deutschland, mit dem die anderen machen können, wie's beliebt.
Selbst die Flüchtlinge haben dies bereits bemerkt.
Es ist keine Ehre, dass fast alle zu uns wollen.
Und Hollande, Junker u. andere nutzen die offensichtliche deutsche Führungsschwäche ebenfalls gnadenlos aus. Und demnächst wird auch noch die Transferunion auf Kosten Deutschlands eingeführt. Seit 1945 hatten wir keine Regierung, die dem deutschen Volk so geschadet hat,wie jetzt. Frau Merkel müßte schon längst wegen mehrfacher Verletzung ihres Amtseides zurücktreten.

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xyz890 04.10.2015, 07:13
319. Mir kommt das Grauen

was Ich hier so in diesem Forum so lese. Zumindest den Kriegsflüchtlingen sollte man doch ein wenig Mitgefühl und Hilfe zukommen lassen. Ich schäme mich dafür was hier in den Kommentaren so geschrieben wird und hoffe das in Deutschland nie wieder Menschen zu Flüchtlingen werden wie am Ende des zweiten Weltkrieges.

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