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Sonderparteitag der FDP: Harter Weg für Christian Lindner
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Er muss seine Partei wieder aufrichten - und sagt jetzt schon Rückschläge und Enttäuschungen voraus. Christian Lindner hat es schwer. Denn nach dem Rauswurf aus dem Bundestag wirken die Liberalen ratlos. Von der AfD grenzt sich der neue FDP-Chef scharf ab.

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Pandora0611 07.12.2013, 21:57
30. Machtlos, persektivlos, chancenlos: FDP

Was will diese Splitterpartei eigentlich noch in der Regierung? Alea iacta est!
Was hat sie denn in der Vergangenheit bewirkt? NICHTS! Sie war immer nur der Appendix der Regierung ==> überflüssig.
Westerwelle tingelte mit seinem Project 18% durch die Landschaft.
Rössler versprach: "Ab heute wird geliefert!" Und er hat geliefert! Allerdings nur das "Lex Mövenpick".

Zitat von
Lindner grenzt sich ab gegen die schärfste Konkurrenz: Man wäre "verrückt", würde man der "national-ökonomischen Bauernfängertruppe" der AfD "hinterjagen". Würde die FDP "nur einen Zentimeter in Richtung gehen, wir würden unsere ökonomische Kompetenz verlieren, aber vor allem unsere Seele".
Von welcher Kompetenz spricht Lindner? Und hat die FDP überhaupt noch eine Seele? Die hat sie doch schon lange an den Teufel (Märkte) verkauft.
Und die AfD sind also Eurohasser!
Gut das wie - endlich - von der FDP darüber aufgeklärt werden. Bei der Umfallerpartei herrscht also das große Zittern; sie haben in den Panikmodus geschaltet.

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DrGrey 07.12.2013, 22:00
31.

Zitat von Liberalitärer
Das ist falsch, Sie ordnen die FDP in das Spektrum ein. Das geht bei der AfD, bei der FDP eben tendenziell nicht. Ein Liberaler wird Bismarck nicht mögen, mit Bakunin wird er leben können, mit Marx aber eher auch nicht. Daher wird das in der modernden Forschung (Politkwissenschaft) auch nicht auf einer Linie abgebildet.
Für die AfD ist die FDP einfach zu blauäugig in Sachen Euro und EU.
Die FDP hatte 4 Jahre Zeit zu zeigen wofür sie steht, stattdessen
fungierte sie nur noch als Abnickverein für Merkel.
Das ist einfach zuwenig.

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Le Commissaire 07.12.2013, 22:10
32. Titel

Zitat von haarer.15
Wo leben Sie ? Sozialdemokratisch - das war diese FDP noch nicht mal ansatzweise. Sie hatte was völlig anderes im Blick. Und das war ihr großes Versäumnis.
Was ist an der FDP denn nicht sozialdemokratisch? Sie hat sogar den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland (mit-)eingeführt (1. Entsendegesetz), setzt sich bei Ärzten und Rechtsanwälten gegen Wettbewerb ein, hat die Zwangspflegeversicherung gestärkt und unterstützt das sozialistische Geldwesen mit zentraler Planungs- und Preisfestsetzungsbehörde (Bundesbank, EZB).

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derbergischelöwe 07.12.2013, 22:33
33. Diese FDP wird nicht gebraucht

Die FDP ist und bleibt eine Klientelpartei für Apotheker, Ärzte und Rechtsanwälte. Liberalität und Marktwirtschaft gelten immer nur für den dummen Rest aber nicht für die zu Unrecht Besserverdienenden. Dass die FDP eine schnöseliger Trupp für eine abgehobene, steuervermeidende Elite ist, zeigt sich auch anhand der Reaktion auf die AfD. Die berechtigte Kritik am völlig gescheiterten Währungsexperiment wird als "Bauernfängerei" abgetan. Vertragsbruch, Bail-Out, hemmungslose, Schuldenmacherei, Haftungs- und Transferunion - entspricht das liberalen, marktwirtschaftlichen Prinzipien? Oder der bürokratische, zentralistische Krake EU, der sich um die Wassermenge der europäischen Klospülungen kümmert und seit der Osterweiterung handlungsunfähig ist - sind Bürokratisierung und Zentralisierung liberale Werte? Wenn Frank Schäffler zu seinen Überzeugungen steht, dann wechselt er zur AfD und zieht ins Europaparlament ein, da kann er etwas bewegen, in der FDP nicht. Nein. Die blaugelbe Truppe um den smarten Lindner ist von der Welt der Deutschen Lichtjahre entfernt. Das unsägliche FDP-Gemöhre wird weitergehen und zurecht und Gott sei Dank bei 3-4% verharren. Da sind Parteien wie AfD und Piraten interessanter. Die kümmern sich um Bereiche, die wirklich wichtig sind, stellen die richtigen Fragen und decken viele liberale Themen mit ab, statt immer nur um sich und seine Klientel zu kreisen. FDP? braucht kein Mensch.

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002614 07.12.2013, 22:36
34. Keine guten Aussichten

Zitat von Le Commissaire
Was ist an der FDP denn nicht sozialdemokratisch? Sie hat sogar den gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland (mit-)eingeführt (1. Entsendegesetz), setzt sich bei Ärzten und Rechtsanwälten gegen Wettbewerb ein, hat die Zwangspflegeversicherung gestärkt und unterstützt das sozialistische Geldwesen mit zentraler Planungs- und Preisfestsetzungsbehörde (Bundesbank, EZB).
Wenn sich mal alle genen einen verschworen haben, dann helfen auch keine Fakten. Es gab nie einen positiven Bericht über die von der FDP durchgesetzen Wohltaten für die Allgemeinheit. Das Hotel-Geschenk mit der Mehrweitsteuersenkung, die eigentlich von der CSU gewollt und von der FDP mitgetragen wurde, hat alles andere überschattet. Die Demontage der FDP fing bei Westerwelle an, indem er als erster zur Witzfigur gemacht worden war. - Und so ging es weiter. Diese Anti-Stimmung ist der Grund, daß kein Journalist sich getraut, irgend etwas Positives über Westerwelle zu schreiben, auch wenn er Grund dazu hätte. Es ist besser, mit den Hunden zu heulen.

Daher wird es die FDP weiterhin ganz schwer haben, obwohl Liberatlität ein dringendes Gebot in unserem so links-verkrusteten Land wäre. Die Verkrustungen der DDR, die wir dazugewonnen haben, machen es uns nicht leichter.

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mielforte 07.12.2013, 22:39
35. Durch diversen Umfrageblödsinn wird die Partei

Zitat von sysop
Er muss seine Partei wieder aufrichten - und sagt jetzt schon Rückschläge und Enttäuschungen voraus. Christian Lindner hat es schwer. Denn nach dem Rauswurf aus dem Bundestag wirken die Liberalen ratlos. Von der AfD grenzt sich der neue FDP-Chef scharf ab.
wieder ins Blickfeld geschoben. Aus der Gruft wieder in die Schlagzeilen. Diese Partei kann machen, was sie will. Sie gehört zum politischen Inventar dieses Landes. Die AfD hat ihren Tod vorerst besiegelt, vorerst. Welche Leute dieses Geschäft (AfD) betrieben haben, ist unklar. In diesem Land scheint es versteckte Lagerkämpfe zu geben, die mE zwischen eindeutig nationalistischen Kräften, paneuropäischen Strömungen sowie natürlich atlantischen Interessen laufen. Amerikas Schwäche bringt wieder Dynamik in deutsche Denkzirkel. Die FDP sollte schauen, auf wen sie sich einläßt.

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azraelreloaded 07.12.2013, 22:40
36. ich glaube

das Lindner diese FDP wieder zu einem würdigen Gegner machen kann.

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OTTERBIENE 07.12.2013, 22:41
37. was soll die häme?

lobbypartei,bankenpartei, stillospartei,mutantenpartei, etc. es gibt sie, die leute, bei denen allein schon der begriff "freiheitlich" angst und ärger hervorruft. jene die regiert werden wollen und eine offene gesellschaft suspekt erscheint.
sie stellen heute den souverän.

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okokberlin 07.12.2013, 22:43
38.

Zitat von Matyaz
so bleibt die FDP eine mögliche Alternative für den heimatlosen libralen Wähler, mit Schäffler im Vorstand und anbiedern an die Rechtspopulisten wäre sie für mich endgültig gestorben.So sind ja die Aussichten gar nicht so schlecht, nach 4 Jahren grosser Koalition 2017 wieder in den BT einzuziehen.
und wo ist das liberale gedankengut ??

esm -euro-haftungschuldenorgien halten sei für liberal?


prof ralf dahrendorf wußte schon warum er vor ewigkeiten aus der fdp gegangen ist . dieser große liberale würde sich im grabe umdrehen, was die fdp aus dem begriff liberal germacht hat.

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002614 07.12.2013, 22:44
39. Das Dilemma

Zitat von DrGrey
Spätestens beim Einknicken von Merkel bei den Euro-Rettungsmilliarden, ESM usw. hätte die FDP hinter ihren ehemaligen Prinzipien stehen müssen, und zur Not aus der Regierung aussteigen sollen um nicht sämtliche Glaubwürdigkeit zu verlieren. Sie hats nicht getan, und bekam dafür die Quittung. Als reine Mitregierpartei brauchte sie niemand mehr.
Man darf sich erinnern, daß Herr Rösler der erste war, der sich traute zu sagen, "ein Austritt Griechenlands hat seinen Schrecken verloren". -
Und wie wurde er dafür geprügelt und lächerlich gemacht? Es war einfach nur der falsche Mann und die falsche Partei - sonst hätte man ihn bejubelt ! Ebenso wurde Westerwelle gescholten dafür, daß er nicht wollte, daß deutsche Soldaten in Libiyen kämpfen. Hätte es ein SPD Außenminister gesagt, hätte man ihn als 2. Helden nach Schröder gefeiert.

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