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Sonderparteitag: Schulz mit 100 Prozent zum SPD-Parteichef gewählt
DPA

Martin Schulz ist neuer Parteichef der SPD. Ein Bundesparteitag wählte den 61-Jährigen in Berlin mit 100 Prozent Ja-Stimmen zum Nachfolger von Sigmar Gabriel.

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iunixes 19.03.2017, 15:39
1. 100 %

Wow!
Hundert Prozent, das ist die Kim Yong Un Liga. Gibt's in der SPD noch innerparteiliche Opposition, oder wurde sie eliminiert?

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spiegkom 19.03.2017, 15:42
2. Bravo

Damit beginnt die Ära des Sozialpopulismus in Europa, welcher den Rechtspopulismus in den Schatten stellen wird. Bei immer mehr Sozialversprechen wird es dann, wenn die Griechnlandschulden und Nato-Schulden fällig werden, eng in D. Reiche aufgepasst, Schulz wird zu einer Reichensonderabgabe kommen müssen.

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WeissAuchAllesBesser 19.03.2017, 15:45
3. Traurig

Geschlossener kann der Rückzug aus der Verantwortung ja nicht erfolgen.
Einen Dampfplauderer, der komplexen Fragen mit den selben Vereinfachungen begegnet wie es sonst nur der rechte und der linke Rand tun, das hat die SPD eigentlich nicht verdient.

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sonntag500 19.03.2017, 15:49
4. Will man meine Meinung hören?

Ein Ergebnis, wie es damals in der DDR auch gab.
Was aber sagt das aus?
In Ermangelung eines anderen Kandidaten, wir hier ein Scheinheiliger gewählt?
Der soll nun die SPD retten?
Der soll den Verrat der SPD an der Arbeiterklasse, dem Mittelstand wett machen?
Die Agenda2010 vergessen machen?
Wir schlecht muss es der SPD wirklich gehen.

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stefan2109 19.03.2017, 15:50
5. Wenn man die Rede von Schulz

gehört hat, frage ich mich ob dieser Mann vergisst dass seine SPD seit 1995, mit nur einer Untbrechung 09-13, die ganze Zeit in der Regierung saß. Was prangert er da an? Lohnunterschiede zB als nur eins von vielen - "Lieber Martin, warum habt ihr nicht in den vergangenen fast 22 Jahren dafür gesorgt dass das heute keine Thema mehr ist - ihr hattet nun wahrlich mehr als nur die Chance dazu!!!! Also hör auf über alles zu klagen was ihr selbst zu verantworten habt." Ich kann das Gequatsche von Ungerechtigkeit seitens der SPD nichr mehr hören! Ihr hattet und habt auch jetzt in diesem
moment die Chance Deutschland gerecjter zu machen: Also tut es doch endlich einfach! #schulzschlafzug

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Garak 19.03.2017, 15:50
6. Echt jetzt?

Mann o Mann da wollte die SPD wohl unbedingt Geschlossenheit demonstrieren.

Für mich sind die etablierten Parteien damit noch unwählbarer geworden ein peinliches und unwürdiges Showspektakel.

Und obwohl CDU und SPD an der Macht sind werden sie alle wichtigen Themen und Probleme weiter auf einen Termin nach der Wahl vertagen.

Um dann prompt nach der Wahl die Koaltion als Entschuldigung zu benutzen warum man sich nicht an die Wahlversprechen hält!

Ein Trost bleibt mir wer darauf noch hereinfällt hat dann genau die Regierung die er oder sie verdient. Dumm nur das ich dann weiter 4 Jahre Merkel oder noch schlimmer RRG ertragen muss.

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Jarek M 19.03.2017, 15:51
7. 100%?

Kein/e Einzige/r der/die sich an seiner EU-Vergangenheit gestört hatte? Am Arbeiten am Parlament vorbei (Trilog), an der Verhinderung der Juncker-Untersuchung (Lux-Leaks), an seinem Einsatz für TTIP/CETA?

OK, SPD hat sich also anscheinend für "ohne Bremsen" entschieden:
https://www.youtube.com/watch?v=1OubEgJ4oA8

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Mister Stone 19.03.2017, 15:53
8.

Sensationell gutes Ergebnis. Was mich dennoch interessiert: Wieviele Stimmen wurden denn gar nicht abgegeben, und wieviele von den abgegebenen Stimmen waren ungültig?

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Koana 19.03.2017, 15:55
9. Ein Fest für Misanthropen!

Würde das zur Wahl gehende Volk nun auch noch so hoffnungsvoll für diese Partei stimmen, es wäre wahrlich ein Fest für Misanthropen!

Ein hemmungsloser Spesenritter ins Kanzleramt gewählt, der seine ganze Rasselbande mit hochdotierten Posten bedenken wird, dabei müssen dann die bisherigen "Superbeamten" mit "Superrenten" abgefunden und auf die Golfplätze abgeschoben werden.

Aber angesichts der Entwicklung, künftig die übrigen Milliarden statt in Bankenrettungen in das Militär zu steuern, dürften die Milliarden für das Kasperleensemble eher als Nebenposten aufscheinen.

Für ein funktionierendes Gemeinwesen wird weniger Geld den je übrig bleiben.
Dass Schulz schlicht ein peinlicher Schwätzer ist, das hätte eigentlich jeder in den letzten Jahren, da er als EU-Parlamentspräsident aufspielte, praktisch täglich erleben können.

Tja, wie gesagt, der Misanthrop kann feiern, das Volk kasteit sich noch heftiger als bis dato schon geschehen - wobei, natürlich es gibt sicher auch ein paar Gewinner.

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