Forum: Politik
Sonderparteitag: Schulz mit 100 Prozent zum SPD-Parteichef gewählt
DPA

Martin Schulz ist neuer Parteichef der SPD. Ein Bundesparteitag wählte den 61-Jährigen in Berlin mit 100 Prozent Ja-Stimmen zum Nachfolger von Sigmar Gabriel.

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heart&mind 19.03.2017, 16:40
50. Wei lange geht hier der kollektive wahnsinn immer weiter und weiter?

100% ? Dank CDU, SPD und GRÜNe wird Deutschland zu 100% direkt an die Wand gefahren. Kein Wunder dass wir in der DDR 2.0 angekommen sind. Sogar Honneckers gefakte wahlergebnisse übertroffen. Ob Merkel oder Schulz oder nun Steinmeier - der politische Mainstream zugunsten eingetrichtetem Einheitsbrei und Meinungsdikatur hat Hochkonjunktur. Was ist nur in Deutschland los?
In unserem Land sind nur noch Hütchenspieler die sich als Alternativlos Gutmenschen halten gegen die mündigen Bürger am Werk! Deutschland- schlafes Bruder!

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Proggy 19.03.2017, 16:40
51.

Was hat man sich seinerzeit nicht alles einfallen lassen, wenn im 'Osten' jemand mit 100% gewählt wurde.
Jetzt erreicht ein verkrachter Buchhändler solche Traumzahlen in der SPD - kein wirklicher Grund zum Jubeln, eher ein Signal zum Aufpassen.

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bronstin 19.03.2017, 16:41
52. Ich

gönne es ihm und wie jedesmal kommt der Aufstieg vor dem Fall... Frau Merkel als Naturwissenschaftlerin mag zwar dröge sein, aber sie hat nie eine goldene Zukunft versprochen sondern nur gemacht. Herr Schulz verspricht zwar viel, aber vermutlich hat er sich nur versprochen...

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Freies Franken 19.03.2017, 16:43
53. DDR Reloaded

Ein Wahlergebnis von 100% zeigt, dass es eigentlich nicht um den Kandidaten ging, sondern um eine Werbekampagne für Geschlossenheit. Selbst Brandt hatte seine Gegner und dessen Wahlergebnisse waren ehrlich. Es ist wissenschaftlich gut belegt und jeder Personalchef weiß es: Der beste Prädiktor für zukünftiges Verhalten ist das vergangene Verhalten einer Person. Da widerspricht das frühere Verhalten von Schulz in Brüssel und in der SPD allem, was er jetzt vollmundig und nebulös ankündigt. Wie oberflächlich muss man in der SPD und im Volk denken, um eine solche Scharlatanerie nicht zu erkennen? Der deutsche Michel (und nicht zuletzt die Michelinen) sind offenbar politisch besonders leichtgläubig und angepasst. Das zeigen auch die Umfragewerte für Angela Merkel.

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Izmir..Übül 19.03.2017, 16:45
54.

Zitat von Mister Stone
Sensationell gutes Ergebnis. Was mich dennoch interessiert: Wieviele Stimmen wurden denn gar nicht abgegeben, und wieviele von den abgegebenen Stimmen waren ungültig?
100 Prozent bedeutet, dass es keine nicht abgegebenen bzw. ungültigen Stimmen gab, da sich die Prozentangabe auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten bezieht.

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gandhiforever 19.03.2017, 16:45
55. Gutes Omen

Das Wahlresultat ist ein gutes Omen.

Es spricht fuer eine Koalition mit dem anderen Rot.

Ob Gruen da mitmachen will?

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kub.os 19.03.2017, 16:45
56. Alle gegen die Roten?

Na, da kann man jetzt ja richtig reinknallen in das Abstimmungsergebnis. 85%, 90% wäre natürlich etwas ganz Anderes gewesen. Belebende und gelebte Demokratie? Nö! Hier wird endlich mal Geschlossenheit gezeigt. Ein verdammt seltenes Bild der SPD. Da hilft es auch nichts, auf die letzten Legislaturperioden zu schauen. Diese Politik hat schließlich Schulz nicht zu verantworten. Ich werde in diesem Forum einfach das Gefühl nicht los, dass die Vokabeln "Teilen", "Gerechtigkeit" und "sozialer Friede" mächtig aufstoßen.

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equigen 19.03.2017, 16:46
57. Der erste Schritt zum Ende der Bleiernheit über DE

Bravo, da sind viele Sozialdemokraten über ihren Schatten gesprungen und demonstrieren eine lange vermisste Einigkeit. Wenn sie nun auch im Wahlkampf hinter ihm stehen - und ihm auch den Rücken gegen die schon beginnenden persönlichen Angriffe unter der Gürtellinie von Seiten der "Christlichen" freihalten - dann könnte es was werden mit dem Ende des Neoliberalismus in DE und einer Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft, wo nicht nur der Mittelstand ohne Ende zahlt, sondern auch die Reichsten und die "Global Player".

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böseronkel 19.03.2017, 16:48
58.

Zitat von spiegkom
Damit beginnt die Ära des Sozialpopulismus in Europa, welcher den Rechtspopulismus in den Schatten stellen wird. Bei immer mehr Sozialversprechen wird es dann, wenn die Griechnlandschulden und Nato-Schulden fällig werden, eng in D. Reiche aufgepasst, Schulz wird zu einer Reichensonderabgabe kommen müssen.
Eine Reichensonderabgabe wird nicht notwendig sein. Es dürfte genügen die Geschenke der Vergangenheit an die Multimilliardäre abzumildern. Außerdem könnte man die für Multimilliardäre segensreichen Tätigkeiten der Anwaltskanzlei Mossack & Fonseca begrenzen

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53er 19.03.2017, 16:51
59. Alles richtig,

Zitat von redwed11
Sie scheinen etwas Wesentliches vergessen oder bewusst verschwiegen zu haben. Die SPD war nach 2005 Juniorpartner der CDU/CSU, davon 4 Jahre in der Opposition. Wie hätte die SPD da ihre Vorstellungen 1 zu 1 umsetzen können.In einer Koalition setzt sich überwiegend der stärkere Partner durch und das war die CDU/CSU. Daher ist Ihre Kritik am Verhalten der SPD in einer Koalition mit der CDU/CSU nur völlig inhaltslose Propaganda. Es stimmt, die Agenda 2010 war der größte Fehler der SPD. Aber wenn nun einer den Mut hat, diesen Fehler zu benennen und ihn zu korrigieren, dann ist er ein Dampfplauderer. Eine so substanzlose Kritik wie Sie sie vorbringen, kann nur von eingefleischten CDU/CSU Anhängern kommen. Daher kann man Schulz auf seinem Weg zum Schleifen der schlimmsten Agenda Auswüchse nur alles Glück und viel Erfolg wünschen.
aber wenn ich als Koalitionspartner auf Dauer meine Richtung in einer GroKo nicht einbringen kann, muss ich es genauso machen, wie Lafontaine in der Regierung Schröder, ich gehe, wenn ich noch einen Funken Charakter besitze. Gerade ein Austritt aus der Koalition mit ordentlicher Begründung hätte der SPD sicher gutgetan. Fraglich wäre gewesen, ob die CDU/CSU dann noch Mehrheiten gefunden hätte um ihre Vorstellungen durchzusetzen. Und nach der aktuellen Rede habe ich -leider- berechtigte Zweifel, ob Schulz die "Errungenschaften" von Schröder, Münte und Riester wirklich schleifen will. Wer den Soidaritätsbeitrag nicht endlich abschafft und Steuersenkungen für die arbeitende Bevölkerung anvisiert, zeigt sein Desinteresse wirklich etwas zu ändern. Die Kunst, keine Steuern zu senken, ist bis jetzt nur von der CDU/CSU in Persona Schäuble bekannt. Offensichtlich schafft das Schulz auch.

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