Forum: Politik
Sonderparteitag: Schulz mit 100 Prozent zum SPD-Parteichef gewählt
DPA

Martin Schulz ist neuer Parteichef der SPD. Ein Bundesparteitag wählte den 61-Jährigen in Berlin mit 100 Prozent Ja-Stimmen zum Nachfolger von Sigmar Gabriel.

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mainstreet 19.03.2017, 16:51
60. Trauriger Tag heute...

Der Presseclub kam nicht wegen Wintersport und der internationale Frühshoppen der statt dessen normalerweise im Fernsehen kommt war auch nicht wegen dem SPD- Parteitag. Sage mal einer das das Fernsehen überhaupt nicht politisch ist oder im anderen Fall könnte man meinen das die da machen was Sie wollen. Schlecht jedenfalls für den politisch interessierten Zuschauer der heute schon weiß das die SPD es nicht alleine packen kann. Im übrigen ist die AfD wohl eine Partei die Mißfallen erzeugen kann vor allem bei den etablierten Parteien aber sie mag womöglich notwendig sein damit uns Erdogan nicht vorschreiben kann was wir in unserem Rechtsstaat zu machen haben. Aber Schwamm drüber auch eine bedinglose Einwanderung von allen mag europa oder deutschfreundlich sein es ist nur so das dies große Teile der Wähler das nicht so sehen.
Bleibt noch die SPD die es so schon gar nicht schaffen kann denn auch diese Partei muß sich noch etwas verändern denn soziale Gerechtigkeit ist immens wichtig aber das andere Umfeld muß eben auch stimmen und mit bloßem eindreschen auf die böse AfD dürfte die SPD keine Wahlen gewinnen.

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Garak 19.03.2017, 16:52
61. Das glauben sie doch nicht wirklich!

Zitat von Annabelle_
wie Viele inzwischen begreifen, dass es allerhöchste Zeit ist für eine soziale Wende. Fünfzehn Jahre Umverteilung von Unten zur oberen Mitte und darüber sind genug. Jetzt ist Schulz. Und zwar gründlich.
Egal ob wir eine erneute große Koalition oder Rot-Rot-Grün als Regierung bekommen, der normale Bürger wird davon nichts haben.

Wer die etablierten wählt wird wie immer schon kurz nach Wahl feststellen dürfen das er mal wieder veräppelt worden ist.

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toskana2 19.03.2017, 16:52
62. gefährlich

Der Mann muss was können.
Sonst wäre er nicht Präsident des EU-Parlaments
und nun auch Kanzlerkandidat und Vorsitzender der SPD.

Ich persönlich finde seine bisherigen Reden unverbindlich
und sein Gesicht etwas "altbacken".

Dass er der Merkel gefährlich werden könnte,
bezweifle ich. Da hat er noch ne Menge Luft nach oben!

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stefan2109 19.03.2017, 16:54
63.

[Zitat von redwed11] "Es stimmt, die Agenda 2010 war der größte Fehler der SPD." Ich weiß nicht was sie bei mir zwischen den Zeilen lesen aber sie liegen falsch: Ich halte die Agenda 2010 für das Beste was die SPD gemacht hat und keinesfalls für den größten Fehler. Wenn sie meinen ein Juniorpartner in einer Koalition kann seine Kernanliegen nicht durchbringen ... in Ordnung dann it das ihre Meinung - ich sehe das deutlich anderes!

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sanko1212 19.03.2017, 16:55
64. Es ist schon überraschend...

......wie viel Ablehnung einem demokratisch (!) mit 100% der Stimmen gewählten Politiker bereits wenige Minuten nach seiner Wahl entgegenschlägt! Aber wie das alte Sprichwort besagt: "Viel Feind, viel Ehr'." Am bereits in Crescendo aufjaulendem Wehklagen der Wirtschaftsbosse ist unschwer erkennbar, dass Martin Schulz genau den richtigen Nerv traf: Die ständig weiter aufgehende Schere zwischen arm und reich. Und wie man hören konnte, will er auch eine weitere heilige Kuh der Konservativen schlachten: Die Bildungschancen nach Herkunft. Ganz, ganz böse - dieser Mann ist gerade dabei, für ein anderes Deutschland zu kämpfen und ist nicht bereit an einem "Weiter so!" zu basteln. Und bezeichnet die AfD auch noch als das, was sie ist: Eine Schande für Deutschland!

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k.hand 19.03.2017, 16:57
65. 100 % oder alles auf eine Karte

Dann muss man jetzt für die SPD hoffen, dass der gute Martin nicht noch eine Leiche im Keller hat, die nun einer rausholt und vorzeigt. Bis zur Verkündung des Wahlprogramms Ende Juli, wird der Schulz-Hype vorüber und vor allem relativiert sein. Egal wo man die Kommentare zu Schulzes Äußerungen ließt, fragt man sich sowieso, wo der Hype überhaupt herkommt. In den Niederlanden wurde die Sozialdemokratie geradezu abgeschafft, in die Bedeutungslosigkeit geschickt. Sollte diese Verdrossenheit nach Deutschland überschwappen und zudem sich die Situation mit den Migranten signifikant ändern, wird er ziemlich einsam dastehen; und die Partei könnte diesmal tatsächlich, wie die FDP, eine Ehrenrunde im Aus drehen. Alles auf eine Karte eben.

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anyone 19.03.2017, 16:58
66. Armer Martin Schulz

Zitat von spon-facebook-10000441591
In der Tat, die Euphorie, die Schulz entfacht, scheint sogar das zu übertreffen, was der Rattenfänger von Hameln bei den Nagern ausgelöst hat. Diesen Mann als Anwalt des kleinen Mannes und der kleinen Frau wahrzunehmen, kann nur auf Sinnestäuschung des kleinen Mannes und der kleinen Frau beruhen.
So vielen Vorschusslorbeeren kann wohl kein Mensch gerecht werden. Etwas mehr Verstand, als dass er selbst daran glauben könnte, seine hehren (wenn auch diffusen) Wahlversprechen einhalten zu können, traue ich ihm denn doch zu.
Sollten seine Anhänger tatsächlich daran glauben, dass er die alte SPD wieder auferstehen lassen kann, würde mein Mitgefühl auch ihnen gelten.
Vielleicht schafft er es ja sogar, der nächste deutsche Kanzler zu werden. Ab dann: Alles, wie gehabt, d. h. schuld sind die Koalitionspartner.

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a.maassen 19.03.2017, 17:01
67. 100% ... ?

Als Demokrat kann man auf alles Mögliche stolz sein.
Auf 100% Ergebnisse jedenfalls nicht.
Solch eine mirakulöse Lichtgestalt ist der Herr S. aus D. nun wirklich nicht ...

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vbhfgdl 19.03.2017, 17:02
68. Profitiert hat ...

Zitat mreremoth: "Die SPD hat die "Arbeiterklasse" nicht verraten. Gerhard Schröder hat die unpopulären aber notwendigen Reformen angestoßen, von denen die Merkel-CDU seit Jahren profitiert."

... vor allem das Land!

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scoopx 19.03.2017, 17:02
69. Sozialpopulismus

Zitat von spiegkom
Damit beginnt die Ära des Sozialpopulismus in Europa, welcher den Rechtspopulismus in den Schatten stellen wird. Bei immer mehr Sozialversprechen wird es dann, wenn die Griechnlandschulden und Nato-Schulden fällig werden, eng in D. Reiche aufgepasst, Schulz wird zu einer Reichensonderabgabe kommen müssen.
Weder der Rechts- noch der Sozialpopulismus hat ein neues Wirtschaftsmodell. Alle basteln sie ein bißchen am Neoliberalismus herum, ohne jedes Ergebnis.

Ja, im Kaiserreich, da gab es noch richtigen Sozialpopulismus. Wie hieß es doch im "Sozialistenmarsch" (auch Arbeitermarseillaise genannt):

Ihr ungezählten Millionen
in Schacht und Feld, in Stadt und Land,
die ihr um kargen Lohn müßt fronen
und schaffen treu mit fleißger Hand:
Noch seufzt ihr in des Elends Bann!
Vernehmt den Weckruf! Schließt Euch an!
Chulz ist der Mann! Chulz ist der Mann!

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