Forum: Politik
Sondierung abgeschlossen: Sachsen steuert auf Kenia-Koalition zu
DPA / Sebastian Kahnert

Die sächsischen Spitzenkandidaten von CDU, SPD und Grünen stellten in Dresden ihr Sondierungsergebnis vor. Man sei sich "schon in vielem einig", heißt es. Zentrale Konfliktpunkte bleiben jedoch.

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haarer.15 03.10.2019, 22:35
10. Schwarz-Braun - niemals mehr

Zitat von Ronns
Egal welche Partei man wählt, man bekommt Grün. Ich hatte mir von Herrn Kretzschmer wirklich erhofft er holt diese Bande nicht mit ins Boot. Da muss man bei der nächsten Wahl sein Kreuz wohl wirklich noch konservativer setzen.
Wenn Sie schon von Bande reden, so denke ich da eher an was ganz hässliches vorgestrig Bräunliches. Eine solche Kombination gehört zum Glück der Vergangenheit an - und sollte nie wieder kommen.

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mischmi 03.10.2019, 22:37
11. Anfang von Ende

Es ist nur zu hoffen, dass die sächsische CDU die Grünen nicht auf die Kinder losläßt um ihnen die (Grüne)Bildung zukommen zu lassen! Wo das speziell für die Kinder im Sinne von Bildung und Wissen endet sieht man in all denen Bundesländer, wo die Grünen die Bildung „reformieren“ durften!
Bleibt zu hoffen, dass dieser Kelch an Sachsen vorbei geht!

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xhinri 03.10.2019, 22:42
12. Ich höre immer wieder: KENIA-Koalition

Abgesehen davon, dass vor der Wahl in Sachsen vielfach zu lesen war, 90% der dortigen CDU-Wähler und auch Kretschmer selbst seien gegen eine Koalition mit den Grünen, frage ich mich ernsthaft, ob die Protagonisten einer solchen Konstellation sämtlich farbenblind sind.
Die kenianische Nationalflagge setzt sich aus den Farben schwarz, rot, grün und w e i ß zusammen - welche Partei steht hier für weiß? Treffender wäre es, von einer MALAWI-Koalition zu sprechen, denn die Flagge dieses Landes enthält tatsächlich nur die Farben schwarz, rot und grün.

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pierrotlalune 03.10.2019, 22:48
13.

wichtig für die Damen und Herren ist eine absolute Mehrheit. oder eine Opposition dadurch de facto unmöglich machen. so kann man machen was man will. dass mit den linken nach wie vor so verfahren wird, ist ein desolates Bild der Demokratie die es hier in De immer mehr nur auf dem Papier steht aber nicht gelebt. man sieht an der Bundesregierung wie solche Koalitionen letztendlich handeln.

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Homer-Jay 04.10.2019, 23:05
14.

Egal welche Partei man wählt, man bekommt CDU. Mal sehen wie lange noch.

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astat 04.10.2019, 23:10
15.

Zitat von corvey
Diese Kombination dürften sich die CDU-Wähler wohl nicht gewünscht haben .... Die Quittung folgt umgehend.... Geradlinig auf dem Weg zur AfD...
Dann kommt es eben so. Besser irgendwann als jetzt. Wenn die Wähler das unbedingt wollen, dann werden sie es wohl irgendwann auch kriegen. Deswegen muss die CDU aber nicht weiter nach rechts rücken und mit der AfD koalieren. Dann soll die AfD den Weg wenigstens irgendwann ganz alleine gehen. Wenn es denn so weit kommt. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht besinnen die Wähler sich ja und schauen wieder auf Sachpolitik statt auf Propaganda. Man kann nur hoffen und weiterhin standhaft bleiben. Das hat die CDU getan und das hat sie gut gemacht.

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TomTheViking 04.10.2019, 23:17
16. Glückwunsch Herr Kretschmer

Wenn man keinen "Arsch in der Hose hat" folgt man Muttis Befehlen.

Das man in Sachsen die CDU gewählt hat weil man nicht die AFD wählen wollte aber eigentlich meinte, das man die AFD gewählt hat weil man der CDU Feuer unterm Hintern machen wollte, sprich die Wähler der AFD und der CDU eigentlich dasselbe meinen und wollen ist auch Kretschmer klar. Zusammen hätte man 83 von 119 Landtagssitzen. Auch eine Minderheits-Regierung ohne Koalition mit der AFD wäre passabel möglich.

Nun ist dieser Mensch dermaßen feige und stümpert eine Koalition zusammen die in keinster Weise aus Sicht des sächsischen Bürgers zusammen gehört. Grüne, Linke und SPD verfügen zusammen nur über 36 Sitze, also noch weniger als die AFD mit 38 und eigentlich 39 Sitzen.

Nun kommt eine völlig verkorkste Koalition aus CDU SPD und Grünen mit 67 Sitzen gegen 52 Sitze Opposition AFD und Linke zusammen.

Herr Kretschmer eines sei Ihnen versichert, die nächsten Wahlen überlebt die CDU auf Augenhöhe mit der SPD - einstellig.. Der Sachse ist belächelt aber nicht blöd.

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ksail 04.10.2019, 23:28
17. Ernsthaft?

Soll das jetzt die Grundlage für ein Regierungsprogramm sein, mit dem man die rechtskonservativen bürgerlichen (!) Wähler der AfD wieder zur CDU holen will? Oder war das nur so dahergesagt und die CDU will eigentlich noch weiter nach links rücken, damit es rechts von ihr noch mehr Potential gibt? Ich wundere mich sehr...

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rainer82 04.10.2019, 00:10
18. Jedes Bündnis der demokratischen Parteien

ist besser als eine Einflussnahme der Neo-Nazi-Bande auf die sächsische Politik. Von ganz links (Linke) bis ganz rechts (CDU) gibt es einen Konsenz bezüglich Rechtsstaat, Demokratie, Weltoffenheit, Bewahrung von Rechten von Minderheiten, Antirassismus und Homophobie. Das sind die Säulen und Fundamente, die unser Land tragen. Wer sie zum Einsturz bringen will, darf kein Partner einer demokratischen Partei werden. Dabei darf die zukünftige Regierung nicht defensiv auf die Rechtsextremisten reagieren, sondern sie muss sie offensiv bekämpfen.

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Madmathew 04.10.2019, 00:15
19. Purer Aberwitz

Ich persönlich empfinde es als sehr bedenklich, wenn die Grundidee der Demokratie (Herrschaft des Staatsvolkes) und das Wahlergebnis durch diese unsägliche Koalition ad Absurdum geführt werden. In Zahlen: nur 16 % der sächsischen Wähler möchten von Rot-Grün regiert werden, zwei Drittel jedoch bevorzugen augenscheinlich eine mehr oder weniger konservative Ausrichtung der Politik.

Dass dieses eindeutige Votum zum Zwecke des Machterhalts und diffuser, fast paranoider, Ängste völlig ignoriert wird, muss sich gerade für ehemalige DDR-Bürger bitter anfühlen. Wurden deren Leben doch bereits 40 Jahre lang, oftmals ebenfalls gegen den eigenen Willen, von ideologisierten Linken bestimmt. Es hätte für Herrn Kretschmer erheblich elegantere Methoden der Problemlösung gegeben, als sich mit diesen beiden Chaostruppen zu verbünden, von denen zumindest die Grünen nicht einmal irgendein CDU-Mitglied am Katzentisch sehen möchte.

Besonders dramatisch ist in diesem Zusammenhang sicherlich die geplante Zerstörung des sächsischen Schulsystems, neben Bayern eines der letzten, welches in aktuellen Bildungstests seine Leistungsfähigkeit noch nachweisen konnte. Nun wird es aus rein ideologischen Gründen gegen die Wand gefahren und auf den Stand anderer SPD-regierter Länder, wie etwa den des Musterlandes für totales Bildungsversagen - Bremen, gebracht. Aber wen interessiert schon das Wohl von Kindern, beziehungsweise die eindringliche Warnung von Experten, etwa des sächsischen Lehrverbandes SLV, wenn es um die konsequente Umsetzung eigener Dogmen geht.

Man kann wohl jetzt schon vorhersagen, dass der Zulauf zur AfD in Sachsen weiter anhalten dürfte – wenn schon von Undemokraten regiert, kann man auch gleich das Original wählen.

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