Forum: Politik
Sondierung von Union und SPD: Stunde der Taktierer
REUTERS

Jetzt geht's los: In Berlin kommen 21 Politiker von Union und SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen, drei Stunden soll das Treffen dauern. Beim Thema Mindestlohn soll es bereits einen Kompromiss geben.

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londoner2010 04.10.2013, 11:30
10. @ radionatur

"...ein unbayerisches, soziales Land..."

Bin zwar kein Bayer und habe dort auch nie gelebt, aber es ist doch wohl unbestreitbar, dass Bayern von allen deutschen Bundesländern am besten dasteht. 1. Kommt das ja nun nicht von ungefähr, sondern auch durch eine Regierung, die für die richtigen Rahmenbedingungen gesorgt hat und 2. warum sollte man denn "nicht-bayerische" Verhältnisse wollen? Wollen Sie lieber, dass es Deutschland so gut geht wie Berlin oder Bremen?

Sorry, kein Verständnis für diese Aussage...

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Blindleistungsträger 04.10.2013, 11:34
11. Das sehe ich ähnlich

Zitat von Hagen_von_Tronege
Es ist die Stunde der Taktierer - damit hat Spon das Problem auf den Punkt gebracht. Die - derzeitigen Entscheider in der - SPD haben leider nur eine Taktik - und keine Strategie. Sie haben auch offensichtlich aus der letzten Großen Koalition von 2005 bis 2009 nichts gelernt. Offensichtlich ist nur Frau Kraft mit Regierungserfahrung in NRW in der Lage über den taktischen Tellerrand hinaus zu blicken. Wenn die SPD wieder langfristig als Volkspartei zurück kommen will, muss sie der CDU/CSU jetzt (!) die Chance geben, Konzepte vorzulegen. Auf jeden Fall darf sie nicht die Rolle des schon vorher definierten Sündenbocks annehmen - denn das ist die Strategie des Herrn Seehofer.
Die Tatsache, dass die bereits den Spruch von der "stabilen Regierung" nachplappern, zeigt, dass sie im Grunde schon mit der CDU im selben Boot sitzen und nur noch eine Show für die Kulisse veranstalten.

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analyse 04.10.2013, 11:36
12. Auf einmal spricht auch die SPD von Verantwortung !

Sowohl Gabriel,als auch Weil,mahnen auf einmal Verantwortung an und sprechen sich gegen Neuwahlen aus .(sie haben wohl die Umfragewerte gelesen) Hoffentlich lassen sie die schon von Steinbrück offenbarte Verantwortungslosigkeit (Parteitaktik vor Landesinteressen ) hinter sich ! Schade,daß sie sich mit der angekündigten Mitgliederbefragung die Verhandlungen erschwert haben ! Sie sollten bedenken :eine scharzgrüne Regierung ist unserm Land nicht zuzumuten und 2. sind schwierige Zeiten zu erwarten,die eine stabile Regierung gut meistern kann und die gibt es nur mit einer großen Koalition und daraus kann durchaus die SPD mit Stimmenzuwachs hervorgehen !

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stefansaa 04.10.2013, 11:38
13.

Wieso muss ich nur gerade an die KPD denken, letztendlich läuft es wieder einmal darauf hinaus:"Wer hat uns verraten?
Sozialdemokraten!"

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RalfHenrichs 04.10.2013, 11:39
14. Mindestlohn

Bin mal gespannt, wie der Kompromiss aussehen soll. Die CDU hat vor der Wahl gesagt, dass sie Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften verpflichten will, einen Mindestlohn festzulegen.

Klasse Idee. Dann können die Arbeitgeberverbände das weiter herauszögern. Und wenn sie sich am Ende nicht einigen, muss dann doch die Regierung entscheiden. Dann kann aber die Union eine Einigung weiter herauszögern.

Fazit: Am Ende haben wir noch über Jahre keinen Mindestlohn. Toller Kompromiss, aber ich bin mir sicher, dass es in etwa so laufen wird.

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unixv 04.10.2013, 11:41
15. Darf es ein bisschen mehr sein?

Mal sehen wie die Damen und Herren von SPD und CDU uns mal wieder über das Ohr hauen??

Reichen -Steuer ? Warum nicht die armen mal wieder über den Tisch ziehen, mit einer MwSt. Erhöhung? Hat doch letztes mal auch gut geklappt!

Rente mit 67 zurück nehmen? Warum nicht auf 69 erhöhen und damit wieder mal eine Renten-Kürzung einführen!

Nur so sind die fetten Pensionen zu sichern!

SPD = ADE!

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der_bulldozer 04.10.2013, 11:42
16. Eigentlich ist es doch ganz einfach.

Die CDU/CSU hat 311 Sitze im Bundestag. Die SPD, die Grünen und die Linke zusammen 319 Sitze, also eine satte Mehrheit von acht Sitzen. Außerdem hat die SPD im Bundesrat eine satte Mehrheit. Was soll also das Theater. Frau Merkel hat die Wahl verloren, da ihr aus gutem Grund der Koalitionspartner abhanden gekommen ist. Die Linken haben die Wahl gewonnen und sollten dem Wählerwillen folgen und eine Regierung bilden. Alles andere ist politischer Selbstmord für jede Partei, die eine Koalition mit der Union aus CDU und CSU eingeht.

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Ralf1412 04.10.2013, 11:42
17. Taktischer Untergang der SPD?

Was denkt die SPD-Spitze was ihrer Partei in einem erneuten Aufguss der großen Koalition blüht? Tatsache ist doch, dass in einer erneuten Regierungsbeteiligung der SPD hier nach den Mehrheitsverhältnissen operiert wird. Die SPD-Spitze kann doch nicht so naiv sein, zu glauben, die SPD würde bei der Bundes-"Mutti" und Horst I. auch nur irgend eine Forderung aus dem Wahlkampf der SPD durchsetzen können?
Die SPD wäre nach dieser Legislatur-Periode auf einem Stand von 10-x%. Wem nützt das?
Warum hat die SPD nicht den Mut, die rot-rot-grüne Koalition zu realisieren? Berührungspunkte gibt es zuhauf und ein kategorischer Ausschluss vor der Wahl mit den Linken zu koalieren, wird die Wählerschaft nicht als Wahllüge anprangern. Also auf in die rot-rot-grüne Koalition- zum Wohle Deutschlands muss jetzt ein Regierungswechsel vollzogen werden!!

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Mueller-Luedenscheid 04.10.2013, 11:42
18. ich schaue mir das Ganze dann mal an.

Und aus der Ferne sage ich "na dann regiert mal schön." Macht die SPD die GroKo dann bekommt die Linke neue Mitglieder, machen die Grünen die Koalition dann gibt es Massenaustritte bei den Grünen. Na denn, viel Spass zusammen.

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Cortado#13 04.10.2013, 11:44
19. Es sind "nur" Sondierungsgespräche !? Und dann treffen 21 Besserwisser..

Zitat von sysop
Jetzt geht's los: In Berlin kommen 21 Politiker von Union und SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen, drei Stunden soll das Treffen dauern. Beim Thema Mindestlohn soll es bereits einen Kompromiss geben.
zusammen, die ein nichtssagendes Palaver von sich geben, ohne Perspektive für die Zukunft und der Bewältigung der anstehenden Probleme. Einzig und alleine darauf bedacht, einen dicken Posten zu ergattern. Ihnen geht es nicht um das Prinzip, ihnen geht es nur um eigene Vorteile auf Kosten der Steuerzahler.

Schlussendlich wird wieder Merkel bestimmen, denn auf Seiten der SPD ist niemand, der Merkel Paroli bieten kann und wird. Also geht es weiter so wie die letzten vier Jahre und die vier Jahre davor. Da zeichnet sich kein Neubeginn ab, da wird bis auf weiteres der Stillstand besiegelt.

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