Forum: Politik
Sondierung von Union und SPD: Stunde der Taktierer
REUTERS

Jetzt geht's los: In Berlin kommen 21 Politiker von Union und SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen, drei Stunden soll das Treffen dauern. Beim Thema Mindestlohn soll es bereits einen Kompromiss geben.

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flitzpane 04.10.2013, 11:45
20. Naja, Kompromisse sind ja nicht so schwer...

da Zweifel alle Zumutungen kombiniert werden (http://pingumania.wordpress.com/) Jede Partei bedient Ihre Klientel, die Kosten trägt die lobbylose Masse der arbeitenden Bevölkerung. Man erinnere an die MwSt-Verhandlungen 2005. 2% vs. 0%-Punkte Erhöhung ergab 3%-Punkte Erhöhung. Man darf einiges erwarten...

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KingTut 04.10.2013, 11:45
21. SPD-Basis

Zitat von sysop
Jetzt geht's los: In Berlin kommen 21 Politiker von Union und SPD zu Sondierungsgesprächen zusammen, drei Stunden soll das Treffen dauern. Beim Thema Mindestlohn soll es bereits einen Kompromiss geben.
Die SPD sollte sich nicht nur ihrer Basis, sondern auch ihren Wählern verpflichtet fühlen und die wollen nun mal mehrheitlich eine Große Koalition. Für mich ist solch eine Koalition kein Schreckgespenst, weil sie den Wählerwillen reflektiert. Er hat eine solche Konstellation ermöglicht und nun wird folgerichtig über die Modalitäten verhandelt. Beide Seiten müssen - entsprechend ihrem jeweiligen Gewicht auf der Basis des Wahlergebnisses - aufeinander zugehen und ich denke, dass man am Ende auch einen tragfähigen Kompromiss finden wird. Sollte es jedoch zu keiner Einigung kommen, dann plädiere ich für Neuwahlen. Unser Land braucht eine stabile Regierung für die nächsten vier Jahre, damit es weiterhin aufwärts geht.

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frankmerkel 04.10.2013, 11:46
22. Kompromiss beim Mindestlohn?

also statt 8,5 Euro 5 Euro? Ich dachte die Basis sollte abstimmen ob die SPD koalieren sollte. Angst vor noch schlechteren Wahlergenissen wegen einer großen Koalition brauchen die nicht zu haben. Sie wurden schon bei der vorletzten (und letzten Wahl) nicht deswegen nicht gewählt, sondern wegen des Verrats ihrer Wähler. Solange die Politiker die für diesen Verrat an der Sozialdemokratie verantwortlich zeichnen oder diesen weiterhin befürworten in der ersten Reihe stehen, kann die SPD nur auf die Vergesslichkeit der Wähler hoffen. Das die die Linken und sozialen Kräfte in diesen Land spalten statt mit ihnen zu koalieren ist allerding konsquent. Mit der gleichen Konsequenz sollte sich diese Partei aber auch unbenennen und sich nicht weiter das sozialdemokratische Mäntelchen umhängen.

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Walther Kempinski 04.10.2013, 11:47
23. Ohje Kauder

Der Kauder mit seinem komischen Gestus und seiner penetrant konservativen Art geht mir auf den Senkel. Tja Frau Merkel, nun müssen sie und wir als Wähler die Suppe auslöffeln, weil sie die Zweitstimme als Kanzlerstimme reklamiert haben. Innerparteilich sicherlich in Ordnung sowas zu tun, verstehe ich. Aber machtpolitisch war das der reinste Schuss ins eigene Knie. Ganz abgesehen davon, dass nun die Steuern erhöht werden (SPD, Grüne und Linke sind Steuererhöhungsparteien, und mindestens eine davon wird mitregieren, wenn nicht gar alle am Ende)

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hightechspirittoy 04.10.2013, 11:49
24. der politwechsel ist möglich mit drei varianten

mindestlöhne
energiewende
Besteuerung der reichen
Finanztransaktionssteuer
Regulierung der banken
Besteuerung der reichen
mehr Geld für Bildung
das sind die Hauptgründe für rot grün rot
oder rot rot grün
oder grün rot rot
alles andere wäre verrat am Volk
das Wahlziel wurde erreicht
schwarz gelb hat die Mehrheit verloren
wo bleibt das selstvertrauen der deutschen

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Walther Kempinski 04.10.2013, 11:52
25. weil

Zitat von monolithos
Es ist ohnehin nicht zu verstehen, warum sich die Union gegen eine Vorschrift zur anständigen Bezahlung anständiger Arbeit wehrt.
Weil es vor allem Arbeitsplätze vernichten würde in kleinen Betrieben und diversen Friseursalons in Ostdeutschland. Die drüben zahlen ja so wenig nicht weil sie böse Monster sind, sondern weil ein höherer Lohn für die Meisterin sich nicht rechnen würde. Abgesehen davon kriegen viele Leute aus der Dienstleistung noch trinkgelder oder wohnen so wie in Ostdeutschland recht günstig (Was den niedrigen Lohn wahrlich relativiert).

Am Ende wärs womöglich sogar den Mindestlöhnern in München gegenüber unfair, wenn die im Osten genausoviel bekommen würden. Nach Abzug von Miete und Co. hätte jemand in Ostdeutschland sogar dann mehr in der Tasche. So einfach ist das.

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misterbighh 04.10.2013, 11:54
26. Der Untergang

Der Untergang der SPD beginnt!

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poweruser12 04.10.2013, 11:54
27. der Wählerwillen ist

das die CDU eine Regierung bilden soll. Nicht das die SPD in die Koalition geht. Warum eigentlich keine Minderheitsregierung, die dann im Parlament um Mehrheiten werben muss ? Das wäre für mich wahre Demokratie.

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kippelman 04.10.2013, 11:56
28. Was die Parteibasis will ist zweitrangig

was wichtig ist, ist was der Wähler will. Und der würde rot-rot-grün eine schallende Ohrfeige verpassen. Das sollten sich Politzyniker wie Frau Kipping endlich mal hinter die Ohren schreiben, denn was da gefordert wird, ist die Verbiegung des Wählerwillens durch eine dubiose Parteibasis!

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steve64 04.10.2013, 11:57
29. Merkels Sieg ... das Ende der CDU naht

Selbstverstaendich werden die Genossen schliesslich ihre Poestchen einnehmen und die Ministerpensionen sichern. Frau Merkel ist eh alles egal, da sie lieber mit der SPD als der FDP regiert wird sie entsprechende Geschenke machen. Nach ihrem Abgang in 4 Jahren wird die CDU auf SPD Niveau runterkrachen, denn nach Merkel ist da niemand mehr von irgendeinem Format uebrig. Wenn es je einen Pyrrhussieg der Konservativen gab, dieser Wahlsieg war einer! Dann kommt die dunkelrote Linksregierung : Armes Deutschland!

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