Forum: Politik
Sondierung zwischen Union und SPD: "Es wurde auch gelacht"
DPA

Daraus könnte etwas werden: Union und SPD nähern sich bei einem ersten Gespräch an, eine Große Koalition scheint möglich. Allerdings kommen die strittigen Themen erst in einer zweiten Runde auf den Tisch. Und auch Schwarz-Grün bleibt eine Option.

Seite 1 von 14
roror 04.10.2013, 19:25
1. also

Zitat von sysop
Daraus könnte etwas werden: Union und SPD nähern sich bei einem ersten Gespräch an, eine Große Koalition scheint möglich. Allerdings kommen die strittigen Themen erst in einer zweiten Runde auf den Tisch. Und auch Schwarz-Grün bleibt eine Option.
Ergo hat die gute alte SPD die Wähler wieder einmal an der Nase herumgeführt und doch nur auf eine Chance gewettert bei dem großen und ganzen Mitzumachen.

warum lösen die sich nich auf und machen die Linke zur neuen SPD?

Greetings

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dude-ranch 04.10.2013, 19:27
2. es wurde gelacht?

stelle ich mir vor, wie damals 2005. spd: wir wollten ja eigentlich keine mehrwertsteuererhöhrung! cdu: wir wollen 2%! spd: naja egal, die wahl ist eh rum, einigen wir uns doch einfach auf 3% *lach* *lach* *lach* *lach*

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warndtbewohner 04.10.2013, 19:37
3. Es wurde auch gelacht.............

hoch lebe die Groko. Der Wille der SPD Basis ist völlig nebensächtlich, die haben ihre Schuldigkeit getan und die Drecksarbeit für die gemacht die jetzt schnell an Posten in der Groko kommen wollen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 04.10.2013, 19:37
4. Soll das ein Witz sein?

Nichts besprochen und beim Thema "Einigung" gelacht, oder? Die haben doch noch gar nichts besprochen, kennen sich aber seit Jahren und auch die gegenseitigen Standpunkte. Oder lachtendie darüber, dass Journalisten über diesen Unsinn wieder etwas schreiben würden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chickenkiller 04.10.2013, 19:39
5. Verständlich

Ich kann Steinbrück verstehen! Ich habe auch schlechte Laune und werde die Pfeifen von der SPD-Aushilfepartei nie wieder wählen, wenn sie in die Groko einsteigen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jonny_C 04.10.2013, 19:44
6. Wie bitte ?

Zitat: "Euro stabilisieren, nachhaltige Finanzen, Wirtschaft und Arbeitsmarkt stärken. Alles wichtig, zweifellos, aber eben auch unstrittig."

Wie bitte ?
Das die deutschen Steuerzahler zur Kasse gebeten werden ist also unstrittig. Aber man streitet sich noch "um solchen Kleinkram" und das ist es im Vergleich zur unstrittigen Euro-Rettung, wie PKW-Maut, Betreuungsgeld, Mindestlohn !
Haben die alle eine Pfeile quer im Kopf ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MHD77 04.10.2013, 19:47
7. Gut Lachen!

Die Frage ist: Lachen die sich an, aus, oder über die nächste Steuererhöhung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
edipededi 04.10.2013, 19:49
8. Wann merkt das dumme Volk ...

... eigentlich, dass das ganze Theater nur dazu dient, die Bürger am Ende zu entmündigen? Mithilfe des größten Wahlbetruges wird quasi eine Ein-Parteienregierung ohne Oppsition geschaffen, um durch willkürliche Grundgesetzänderungen die Bürger zu enteignen und entmündigen! Es gibt genug warnende Stimmen dazu! Neuwahlen! SOFORT!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
citizen_k 04.10.2013, 19:50
9. Steinbrück schlecht gelaunt. SPD entdeckt wieder ihre Mitglieder.

Vielleicht besteht da ein Zusammenhang.
Persönlich habe ich Peer Steinbrück zwei- dreimal erlebt, wo er nach launigen Reden das erkennbar eher gutbürgerliche konservative Publikum aufforderte, sich in die SPD einzubringen. Der Hinweis, sie müssen ja nicht gleich Mitglied werden, konnte durchaus als Seitenhieb an die Agenda widerborstigen Parteimitglieder verstanden werden, denen die Schaffung einer Hartz IV-Kaste in der Gesellschaft heulsusige Gewissensbisse bereitete. Das war in der Zeit, als der Seeheimer Kreis wähnte, nach amerikanischem Vorbild eine Kandidaten-Kampagne für Steinbrück zu initiieren. Das Ansinnen ist gescheitert, die SPD im Schatten eines Hoffnung bringenden Machers wirtschaftsliberal auszurichten, die Partei von ihrer sozialen Kompetenz weitgehend zu verabschieden und ein verklärtes, imaginäres Bürgertum für die SPD zu gewinnen. Die Bedeutung des letztlich der Partei oktryierten Kandidaten wurde maßlos überschätzt, seine von vielen so wahrgenommene fehlende Empathiefähigkeit hat, trotz aller ihm zugeschriebenen Kompetenz, ihn nicht zum Sympathieträger aufsteigen lassen.
Letzlich muss die SPD erkennen, dass Peer Steinbrück der Wunschkandidat derer war, die sich in Union und FDP gut aufgehoben fühl(t)en und sich Hände reibend keinen Gedanken daran verschwendeten die SPD zu wählen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14