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Sondierungen: SPD in NRW warnt Parteispitze vor GroKo
DPA

Kommt jetzt die GroKo? Im SPIEGEL warnt der Chef der NRW-SPD vor einem Bündnis mit der Union. Als dauerhafter Juniorpartner werde die SPD zum "Wackeldackel".

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toll_er 16.12.2017, 08:15
1. Unglaublich

Das ist doch eine Posse sondergleichen. Eine derart uneinige Partei hat in einer Regierung nichts zu suchen.

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fördeanwohner 16.12.2017, 08:26
2. -

Die heute show endete mit dem Aufruf, eine Minderheitsregierung zu bilden. Genau!
Ich hoffe inständig, dass die SPD nur so tut, als wenn sie eventuell unter ganz bestimmten für die SPD und die Bevölkerung guten Angeboten seitens der Union einer GroKo zustimmen könnte, damit ihr von den Maulern nachher keiner vorwerfen kann, nicht einmal geredet zu haben.
Man muss sich schon wundern, welch ein Druck da aufgebaut wird. Ganz ehrlich, auch die Nicht-SPD-Wähler haben es doch nicht anders verdient, wenn keine Regierung mit der SPD zustande kommt.
Entweder man wählt die entsprechenden Parteien oder man lässt es und stellt hinterher nicht irgendwelche Forderungen an die Parteien, die man nicht gewählt hat.

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j.c78. 16.12.2017, 08:30
3. Warum

Warum sollte ich bei Neuwahlen eine Partei wählen, die erst perspektivisch Verantwortung übernehmen will? Wähler mit einem Faibel für linke Fundamentaloposition wählen dann doch eher die Linke.

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mm12345 16.12.2017, 08:30
4. Da hat Groschek mal recht

besser hätte ich das Thema "Verantwortung der SPD" auch nicht formulieren können. Und nun bitte nicht schwach werden, liebe SPD.....

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kleinsteminderheit 16.12.2017, 08:38
5. Vorsicht ist angebracht

Die SPD ist verantwortungsbewusst und staatstragend. Dadurch ist sie in den anstehenden Verhandlungen berechenbar. Merkel hat die Hoffnung, die GROKO da fortzusetzen, wo sie aufgehört hat. Pragmatisch, ohne grundlegende Reformen. Das wäre in der Tat das Ende der SPD. Es ist gut, wenn der MRW Landesverband hier Druck macht. Die SPD darf nicht mit leeren Händen aus den Verhandlungen kommen. Die Bürgerversicherung wäre das Minimum, alles was darunter bleibt ist nur Kosmetik und Almosen.

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pluuto 16.12.2017, 08:46
6. selbstgefällige, ideologisierte Krabbelgruppe

sie wollen also wieder gross und stark werden.... indem sie sich der Regierungsverantwortung drücken... aha. Also ich würde keine Partei mehr wählen, die nicht mitregieren will, obwohl sie es könnte.

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Japhyryder 16.12.2017, 08:51
7. Möglicherweise Neuwahlen

Bis zu einer GroKo ist es noch ein langer Weg. Wenn überhaupt. Es könnte auch so kommen: Es wird sondiert, es wird verhandelt und aufgrund der Ergebnisse kann es zu keiner Einigung kommen. Aber die Unterschiede der Inhalte und Ziele werden deutlich. Dann kann es zu Neuwahlen kommen und die Bürger müssen sich entscheiden.

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guttifan 16.12.2017, 08:59
8. Ohne Merkel

Alle denken es, aber keiner will offen damit rausrücken: Neue GroKo allenfalls denkbar ohne Merkel. Dass in der CDU keiner damit den Anfang machen möchte, ist noch verständlich. Aber warum spricht die SPD es nicht aus? Mit Mit Merkels Regierungsstil kommt sie einfach nicht zurecht. Und mit den Bayern, die Merkel schon längst nicht mehr im Griff hat, hätte man es permanent mit einer "Nebenregierung" zu tun, die von Leuten wie
Seehofer und Dobrindt beherrscht wird. Das ist doch einfach eine unerträgliche Vorstellung. Deshalb: Schluss jetzt mit den GroKo-Spielchen, es sei denn ...

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Mister Stone 16.12.2017, 09:06
9.

"Niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass die Große Koalition mit ein paar netten Überschriften aus den Sondierungen zum Selbstläufer wird"

Was sagt uns das? Kein Selbstläufer? Genau: Die SPD-Eliten werden sich anstrengen müssen, um ihren Mitgliedern die neuerliche Groko - die trotz angeblich "ergbnisoffener Gespräche" bereits feststeht - irgendwie doch als völlig innovativ und sozialdemokratisch geprägt zu verkaufen. Wahrlich eine Herkulesaufgabe! Aber einlullen und dampfplaudern können die Seeheimer ziemlich gut, was gegenüber den eigenen Parteimitgliedern auch nicht allzu schwierig ist.

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