Forum: Politik
Sondierungen: SPD in NRW warnt Parteispitze vor GroKo
DPA

Kommt jetzt die GroKo? Im SPIEGEL warnt der Chef der NRW-SPD vor einem Bündnis mit der Union. Als dauerhafter Juniorpartner werde die SPD zum "Wackeldackel".

Seite 4 von 9
hans.lotz 16.12.2017, 09:51
30. Zum Jagen tragen

Gemach, gemach, es ist noch nichts passiert. Die SPD-Spitzen werden sich gut überlegen ob sie als Totengräber einer einst stolzen Partei in den Geschichtsbüchern landen wollen. Seltsam mutet es dennoch an, dass sich die Partei so unentschlossen präsentiert und ihre Möglichkeiten nicht nutzt. Und das ist eindeutig ein handfestes Führungsproblem.

Beitrag melden
mhwse 16.12.2017, 09:56
31. keine (Gro)Koalition, keine Bürgervericherung, kein Heimatgedöhne

dagegen: Opposition, Gespräche mit Linken (wie man finanziell gerecht handelt) und mit den Grünen wie man Menschen und Umwelt integriert.

Zu den VSE: es fehlt die gemeinsame Sprache, das Verkehrsnetz und Konzept, das Militär (das durchaus auch teil zivile Aufgaben an den Aussengrenzen mit übernehmen kann), ein regional angepasstes Steuer und Sozial(Ausgleichssystem - damit gibt es gar keinen Gedanken mehr, an interne Migration .., ebenso kann die Gesund-Versicherung mehr Gewicht auf das Gesunderhalten legen ..).

Wenn Landwirtschaft nur mit sehr limitierten Mengen von Pestiziden hantieren darf, reduziert sich die produzierte Fleischmenge - damit auch die zahl der Zivilisationserkrankungen - der Preis regelt ganz normal den Konsum (Marktwirtschaft ..), die Böden werden verbessert, die Natur kann sich erholen.

Wenn es regional angepassst ein Grundsicherung gibt, entfallen Kosten für Lohnfortzahlung beim Arbeitgeber und bei der KV.

Menschen sind gierig - wenn sie lieber gesund arbeiten - statt halb gesund zum Arzt zu gehen - kann das KV System revolutioniert werden ohne es zu überbürokratisieren. man gibt Ratschläge zur Gesunderhaltung (oder man praktiziert Genreparatur) statt ein teures (und mehr oder weniger wirkungsloses) Patchsystem zu unterhalten ..

Beitrag melden
post.scriptum 16.12.2017, 09:56
32. Die NRW-SPD sollte ihren ...

... Listenplatz-Nr.-Eins-Mann Martin Schulz mal zur Seite nehmen und ihm erklären, dass für ein paar Dienstwagen und eine Handvoll Ministerposten nicht die Existenz der Partei auf's Spiel gesetzt werden darf. Die Frage lautet: Wer stoppt den Martin in seinem bizarren Ansinnen, Vizekanzler Deutschlands zu werden? Sein Ehrgeiz sicher nicht.

Beitrag melden
lupenrein 16.12.2017, 10:02
33. Es wäre wohl

eine Illusion, wenn sich Schulz und Co dem Glauen
hingeben würden, dass Merkel sie in einer Groko
als Partner auf Augenhöhe behandeln würde.
Merkel glaubt sogar immer noch, sie sei in der EU
immer noch die mächtigste und wichtigste Person.
S chon längst hat Mecron die Führung übernommen.
Die SPD darf als Mitglied der GROKO keinerlei Respekt oder
Wertschätzung von Merkel erwarten.
Merkel ist nach wie vor 'alternativlos' und betonte erneut,
sie würde genau so weiter machen wie bisher. Das muss man ihr glauben.
Die persönlichen Interessen einzelner SPD-Großen sollten daher hinter
denen der gesamten S PD zurückstehen...

Beitrag melden
Zweihorn 16.12.2017, 10:03
34. Liebe . .

. . Leute von der SPD(spitze). Hört euch um und schaut genau hin. Vielleicht macht ihr dann wie gerade viele Menschen (draußen im Lande!) eine ähnliche Beobachtung, die sich in zwei Kernaussagen zusammenfassen lässt:
- Die SPD war glücklich über das Scheitern von Jamaika, weil sie sich endlich wieder als der bessere Partner anbieten konnte
- und zweitens wird jetzt wieder so lange argumentiert und abgestimmt, bis eine neue GroKo möglich ist. Denn dann sind Posten und Machtbeteiligung wieder in greifbarer Nähe.
Es wird in dieser Situation viel über staatspolitische Verantwortung und Verpflichtung gegenüber dem Souverän gesprochen. Dann sollte man bitte nicht den EIndruck erwecken wollen, nur eine GroKo könne diesen Anspruch erfüllen. Das Vertrauen in das vorgeschlagene Prozedere ist nämlich nach dem geschmeidigen Schwenk um 180 Grad nicht mehr sehr groß! Viele halten das Ergebnis schon für feststehend und glauben nicht an einen offenen Diskurs.

Beitrag melden
Tante_Frieda 16.12.2017, 10:06
35. Gut und wichtig

Zitat von toll_er
Das ist doch eine Posse sondergleichen. Eine derart uneinige Partei hat in einer Regierung nichts zu suchen.
Die Diskussion innerhalb einer Partei nennt man Demokratie - schon vergessen?Sie sind,das gilt für alle Parteien,gut und wichtig.Und es bleibt dabei:Die SPD sollte genau abwägen,ob sie sich wieder auf das Abenteuer Groko einlässt.Eine Partei hat,wie auch jeder Mensch,auch so etwas wie einen Selbsterhaltungstrieb.Jedem,der sich für Politik interessiert,muss es höchst seltsam vorkommen,dass ausgerechnet die Konservativen samt Wirtschaftsliberalen und ihrer ideologischen Lautsprecher in der Presse ständig von staatspolitischer Verantwortung der Sozialdemokratie sprechen.Die SPD braucht - das weiß jeder,der auch nur ein paar Bücher zu diesem Thema gelesen hat - keinerlei Belehrungen von anderen Parteien;sie hat in ihrer langen Geschichte Verantwortung schon oft genug gezeigt.Wo waren denn die staatstragenden Journalisten vom Handelsblatt bis zur Frankfurter Allgemeinen,als es darum ging,die Golfspielersekte,an ihre staatspolitische Verantwortung zu erinnern,als sie den Verhandlungstisch verließ,weil sie u.a. die Abschaffung des Soli nicht schnell genug durchbekam?

Beitrag melden
robana 16.12.2017, 10:12
36. Die CDU

Zitat von spon-4ao-bfcr
Ich bin für Neuwahlen, Parteien die sich verweigern soll man vom Wähler sehen was Sie sind, überflüssig!
kann doch eine Regierung bilden. Wer hindert sie daran?
Aber da weigert sich die CDU, als "stärkste" Partei im Bundestag.
Die CDU ist folglich auch überflüssig.

Beitrag melden
Politikübersetzer 16.12.2017, 10:16
37. können sie so einen Blödsinn auch mal begründen?

Zitat von toll_er
Das ist doch eine Posse sondergleichen. Eine derart uneinige Partei hat in einer Regierung nichts zu suchen.
können sie so einen Blödsinn auch mal begründen? Ach so, es ging ja nur um das übliche SPD-Bashing, ohne Sinn und Inhalt. Na ja, so sind sie halt, die SPD-Hetzer.

Beitrag melden
Politikübersetzer 16.12.2017, 10:17
38. tja ...

Zitat von meinung2013
stellte sich nach der Bundestagswahl 2013 auch gegen eine GroKo, dann kam die GroKo und Hannelore Kraft folgte gehorsamst der Parteidoktrin.
tja, sowas nennt man Demokratie und Kompromiss. Schwer vorstellbar für manche.

Beitrag melden
Little_Nemo 16.12.2017, 10:17
39. Zu viel von den großen Töpfen genascht

Dass die SPD ihre Hauptverantwortung darin sieht "groß und stark zu werden" und dabei völlig vergessen hat was sie dafür zu leisten hätte und wem, ist wohl ihr Hauptproblem. Erst hat sie der CDU nachgeeifert und sie gar rechts überholt, um dieses Ziel zu erreichen, dann hat sie sich mit der CDU verbündet und dabei völlig vergessen wer sie eigentlich mal war oder sein wollte. Nun radebrecht der Herr Gabriel auch noch eine Leitkultur- und Heimatdebatte vom Zaun, damit auch ja keine rechte Position ausgelassen wird. Das Fischen am rechten Rand hat die CDU allerdings besser drauf. Jahrzehntelange Übung. Je länger sich dieses tumbe Strecken nach der Decke hinzieht, das die SPD betreibt, um so mehr will es mir scheinen, dass es besser wäre, die SPD solle erstmal eine Zeit lang nachdenken und lernen und artig ihre Haferflocken essen, bevor sie wieder versucht bei den Erwachsenen mitzuspielen.

Heimat ist auch für mich ohne jede Frage ein extrem wichtiger, ja existenzieller Wert. Wie könnte es anders sein? Ich liebe diesen kleinen blauen Planeten und bin entsetzt wie übel ihm mitgespielt wird. Wobei übrigens die provinziellen Vorstellungen von Heimat, die viele haben, eine große, verheerende Rolle spielen.

Beitrag melden
Seite 4 von 9
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!