Forum: Politik
Sondierungen über Energiepolitik: Laschet droht mit Scheitern der Jamaika-Gespräche
AFP

Die Grünen bestehen auf den Kohleausstieg, die Union bremst: CDU-Ministerpräsident Laschet will es in den Sondierungen "zur Not krachen lassen".

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aurichter 26.10.2017, 07:41
1. Ach CDU

Beim Atomausstieg ein Hettenkötter, der den EVGs den roten Teppich und eine gut gefüllte Kasse beschert und jetzt ein Laschet (war da nicht vor kurzem eine Petition wg Kinderarbeit?) der der Kohle-Industrie in NRW zum Zwecke der Stimmenerhaltung die Gefälligkeitspolitik beschert. Daran ist gut zu erkennen, wie verlogen die Klimaziele verkauft werden von der Regierung um Merkel. Hoffentlich bleiben ben die Grünen bei ihrer Haltung und Laschet bei seiner vollmundigen Ankündigung, dann wird eben nix aus Jamaika. Was wollen CDU/CSU und Gelbe dann machen? Schwarz-Gelb-Blau? So vehement, wie sonst RR aus der Richtung angeprangert wird, werden vermutlich die Ablehnungsbekenntnisse zu der Farbkonstellation nicht kommen, man bzw Frau will ja weiterregieren! Mal sehen, was von Laschet dann noch kommt.

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frank.huebner 26.10.2017, 07:42
2. Probleme verkannt

Schde, dass die Menschen (Wähler) genau das nicht so sehen. Die MIgration wird als das weitaus größere, dringendste Problem betrachtet, daher wurden die Altparteien abgestraft. Umweltschutz, so wichtig das sein mag, ist im Moment nicht im Fokus. Und die Aussage eines Herrn Laschet, dass die Migrationsfrage einfacher zu lösen seit als die Frage nachd em Abschlaten von Kohlektraftwerken, zeigt, dass die CDU rein gar nichts verstanden hat. Wo ist die Lösung der Migrantenfrage? 2 Jahre hat rein gar nichts funktioniert.

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leo-k 26.10.2017, 07:43
3. Nicht auf die Lausitz schieben!

Herr Laschet hat im Kölner Raum auch Braunkohlekraftwerke und ob das immer die neuesten sind? Natürlich finde auch ich es von den Grünen weltfremd aus ideologischen Gründen Kraftwerke abzuschalten, zumal uns die ideologische Energiewende Milliarden kostet.

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fotoman 26.10.2017, 07:46
4. Unfassbar –*Kohle vor Klima

Lieber Herr Laschet, ein paar Tausend Wähler sind ihnen wichtiger, als Umweltschutz und Klima? Ernsthaft? Wenn es dann mal warm genug ist, können wir ja immer noch auf die Braunkohle verzichten...

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michibln 26.10.2017, 07:47
5. Da lehnt Herr Laschet sich aber weit aus dem Fenster

Wenn daran die Verhandlungen scheitern sollten, wird die CDU bei der nächsten Wahl keine 30 % mehr bekommen.

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Kein Besserwisser 26.10.2017, 07:48
6. Die Politiker scheinen aus der Wahl nichts gelernt zu haben!

Sehr geehrte Politiker der Jamaikasondierung,
es geht nicht um Ihre Pfründe, sondern um das Wohl der deutschen Bürger.
Also reißen Sie sich am Riemen und bringen Sie schleunigst eine arbeitsfähige Regierung zustande. Damit sollten es krachen lassen und nicht mit Ihrem Macht Gehabe!

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golgor 26.10.2017, 07:56
7. Weg mit Glyphosat...!!!

Wenn sich die Grünen beim Kohleausstieg oder beim Verbot von Glyphosat nicht gegen die CDU/CSU durchsetzen können, sind sie nur nur noch Marionetten der CDU/CSU und keiner nimmt Sie mehr ernst. Eine Hoffnung habe ich noch wenn Sie sich da nicht durchsetzen können, dann wenigstens bei der Legalisierung von Canabis.

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mazzeltov 26.10.2017, 07:56
8. Qual der Wahl

"Wenn Braunkohlewerke in der Lausitz schließen und das die Erwerbsgrundlage für Tausende Menschen entzieht, dann haben Sie demnächst 30 Prozent AfD" (Armin Laschet)

"Die winzigen Staub- und Ruß-Partikel aus Emissionen des Verkehrs, der Industrie oder der Landwirtschaft ließen die Lebenserwartung jedes Europäers im Schnitt um neun Monate sinken." (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/studie-jaehrlich-65-000-tote-durch-feinstaub-a-342703.html)

Also die Qual der Wahl zwischen 30 Prozent AfD und neun Monaten kürzerer Lebenserwartung?
Ich nehm die 30 Prozent, wenn's Recht ist...

Alternativ könnte man natürlich auch einen Ausgleich für die "Tausende Menschen" im Braunkohletagebau in Form von neuen Arbeitsplätzen schaffen. Da wäre die Politik gefragt.
Aber ich nehme an, dafür ist Herr Laschet dann offensichtlich nicht mehr zuständig...

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JustFunKiro 26.10.2017, 07:59
9. "Wir brauchen die Arbeitsplätze!"

Wieso ist Herr Laschet eigentlich der Ansicht, dass Kraftwerke aus regenerativen Energien keine Arbeitsplätze bieten? Und wieso sind Laschet und beispielsweise auch Trump dafür, umweltschädigende Arbeitsplätze zu erhalten und weniger schädliche Arbeitsplätze sterben zu lassen? Ich meine, vielleicht bin ich auch nur zu jung und habe es deswegen nicht mitgekriegt, aber soweit ich weiß wurde nie versucht, Schriftsetzer und technische Zeichner vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren.
Ich verstehe, dass wir die Kohlekraftwerke nicht einfach sofort schließen können, wir müssen dabei geplanter vorgehen als beim Atomausstieg --- der wunderbar geregelt funktioniert hätte, wäre er aus den richtigen Gründen aufgrund des von Rot-Grün beschlossenen langfristigen Ausstiegs geschehen anstatt aus der kopflosen Laune der CDU heraus.
Dennoch ist langfristig gesehen der Kohleausstieg alternativlos. Nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern eben auch weil Kohle ein begrenzter Rohstoff ist. Von daher beweißt Herr Laschet hier nur seine geistige Kurzsichtigkeit.

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