Forum: Politik
Sonntagsfrage: SPD und AfD trennen nur noch sieben Prozentpunkte

Sozialdemokraten im Rekordtief: Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden nur 21 Prozent für die SPD stimmen. Das zeigt eine neue ARD-Umfrage. Die AfD hingegen erzielt ihr bislang bestes Ergebnis.

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gerhard38 07.04.2016, 22:33
230. Als Rentner seit langem im Ausland lebend

und die Politik und Parteien in Deutschland beobachtend bin ich absolut nicht erstaunt über den stetigen Niedergang der SPD. Die SPD erntet was sie hat und solange der derzeitige Vorsitzende sowie einige weitere Koriphäen weiter im Amt bleiben, wird sich an dem Trend wohl kaum etwas ändern. Willy Brandt dürfte im Grab rotieren.

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opinio... 07.04.2016, 22:34
231. Und Panama

Bereitet die Überholspur. Keine der Altparteien hat sich wirklich mit der Steuerflucht auseinandergesetzt. Der Mittelstand ist das ohnmächtige Opfer, dort statuiert man die Exempel.
Auch die Schwarze Null, Herr Sch., hat da nichts bewegt!

Kein Wunder also die AfD Erstarkung, es ist ein Armutszeugnis.

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Izmir..Übül 07.04.2016, 22:35
232. Auch wenn das Andere bereits gesagt haben:

Solange die ehemalige Arbeiter- & Angestelltenpartei SPD die Agenda 2010 mit all den negativen Konsequenzen für ihre traditionelle Stammklientel in singulärer Realitätsresistenz als grandiosen sozial- und arbeitsmarktpolitischen Erfolg feiert, wird es weiter mit ihr bergab gehen, und das ist auch gut so!

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bernd.stromberg 07.04.2016, 22:37
233.

Zitat von go-west
ist für mich nicht das Abschneiden der AFD sondern das der Grünen. Daß diese Partei, so wie sich heute präsentiert, so viele Wähler an sich binden kann, halte ich für sehr erstaunlich. Und zusammen mit der ähnlich gepolten Partei "die Linken" kommen sie sogar auf ein Fünftel der Wählerstimmen. Habe ich sogar in meinem persönlichen Umfeld. Mit dem für diese politische Ausrichtung häufig anzutreffenden Mangel an Toleranz gegenüber Anderswähler und Zugänglichkeit für Argumente.
Dass die Grünen heutzutage primär konservative Besserverdiener aus grünen Vororten vertreten, anstatt "Revoluzzer" und linksorientierte Wähler ist nun wahrlich kein Geheimnis, sondern wird seit Jahren vielseitig diskutiert. Siehe BW, siehe Bündnisse mit der CDU usw.

Die Grünen mit der Linke gleichzusetzen halte ich für eine Verunglimpfung (für die Linke).

Ich denke, dass die mangelnde Toleranz und Zugänglichkeit für Argumente also nicht nur an Ihren Bekannten liegt.
Die Grünen mögen traditionell der linksorientierten Ausrichtung zugeordnet werden - wenn man sich die aktuellen Positionen und Verhaltensweisen anschauen, dann unterscheiden sie sich kaum noch von der CDU.

Gleichzeitig hat die Linke definitiv immer weniger Schnittmenge mit den Grünen. Nein, also diesen Vergleich hat die Linke wirklich nicht verdient und ich bin sicher kein großartiger Anhänger von denen...

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c700 07.04.2016, 22:38
234. Nie wieder SPD

Wer seine ehemaligen Wähler, sozial schwache Menschen, Arbeiter und kleine Angestellte, für die Hochfinanz und das Großkapital verrät und verkauft, sollte sich nicht wundern, dass seine Umfragewerte im Sinkflug sind.
Die SPD kennt glücklicherweise nur noch eine Richtung, stark nach unten und das ist auch gut so.
Wer braucht schon diese Judaspartei?

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vonpreungesheim 07.04.2016, 22:40
235. Die alte Tante SPD

ist eigentlich schon lange tot, sie ist nur zu faul zum Umfallen. Erinnert mich an diese Fälle, wo man längst verstorbene Angehörige offiziell weiterleben lässt, um Rente zu kassieren. Die Renteneuros sind die Wählerstimmen.....

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Jom_2011 07.04.2016, 22:47
236.

Zitat von santoku03
Sich eine Zielgruppe als Sündenböcke herzunehmen reicht immer.
Nicht immer, siehe SPD.

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epiktet2000 07.04.2016, 22:49
237. Da haben sie recht!

Zitat von derweise
wenn sie auf neoliberal, wie die FDP, machen würde. Das wäre ihr Ende - wie das der FDP!
Jedoch wie retten sich SPD und Linke, nachdem die Grünen mit der CDU zusammenstecken. Da hilft nur eins: Die AfD zu unterwandern. Da wird dann endlich über sie berichtet.

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paulaschwarz 07.04.2016, 22:53
238. ...ich meine

das die SPD die nächsten zwanzig Jahre nicht mehr über einen Kanzlerkandidaten nachdenken braucht. Das ist das Ergebnis der Politik der letzten 20 Jahre.

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citizen_k 07.04.2016, 22:54
239. Agenda 2010, die Garrotte der SPD

Die Agenda 2010 hat jetzt auch die Mittelschicht erreicht und ihr neoliberaler Dorn bohrt sich immer weiter in das Genick anständig arbeitender Menschen. Genau so haben es die 2010-Agendaisten gewollt und haben die Bundesrepublik Deutschland in eine postdemokratische Agendakratie geführt. Diese SPD ist in eine Art Erkenntnis verweigenden Hungerstreik getreten. Leiharbeit, Dumpingköhne, Armenrenten, Mietprostitution, die Senkung des Spitzensteuersatzes um ein Fünftel (ja, die Senkung um 11 Prozent von 53 auf 42 Prozent hat diese Wirkung), nicht zu vergessen TTIP; anstatt das Zustandekommen der Schröder-IV Gesetzgebung schonungslos aufzuarbeiten, mokiert sich die Geriatrieriege der Agendaisten, dass die Mitglieder an den Wahlständen "sozialdemokratische" Politik wie Sauerbier anbieten. Dass die SPD auf dem Weg unter 20,10 Prozent Stimmenanteil zugeht, hat Symbolcharakter. Aber dort gehört sie auch hin, leider.

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