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Sonntagsfrage: SPD und AfD trennen nur noch sieben Prozentpunkte

Sozialdemokraten im Rekordtief: Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden nur 21 Prozent für die SPD stimmen. Das zeigt eine neue ARD-Umfrage. Die AfD hingegen erzielt ihr bislang bestes Ergebnis.

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eisbaerchen 07.04.2016, 18:28
20. Ich erinnere mich kaum noch,

Zitat von Bürger Mario
Wann haben die "Verzeihung" Sozial Demokraten eigentlich zum letzten mal Arbeitnehmer Interessen vertreten? Ich meine vertreten, nicht verraten!
muss auf jeden Fall vor der Schröder-Ära gewesen sein...und solange die Agenda-Politik nicht korrigiert wird, wird die SPD in der Bedeutungslosigkeit verharren...

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digepu2010 07.04.2016, 18:29
21. Weiter so Genossen

Die PASOKisierung, PSOEisierung und Baden-Württembergisierung der SPD geht weiter und ist unaufhaltsam, weil die SPD nur an Ministersesseln klebt und jede eigenständige Politik aufgegeben hat. Merkel ist eben die bessere SPD-Kanzlerin als solche Wabbelpolitiker wie Gabriel und der verscherbelte Oppermann. Nach fast 45 Jahren Mitgliedschaft in der SPD, weiß ich nicht mehr wie ich irgendjemandem irgendeinen eindeutigen sozialdemokratischen Standpunkt vermitteln kann. Alles schwebt, alles ist beliebig und alles dehnbar. Hauptsache nie dauerhafte Politik für die unteren 60% unserer Gesellschaft machen. Wo sind die mitreissenden Ideen und Ziele? Man ist immer gegen die wirklich Engagierten, wie z.B. bei TTIP, etc..

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Klugsaurier 07.04.2016, 18:29
22. Der Fehlerbereich liegt ...

... je nach Anteilswert bei 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

D.h. die Aussage "Die Grünen kämen auf 13 Prozent der Stimmen (+3), die Linke erreichte sieben Prozent (-2), ebenso wie die FDP (+1). " kann komplett falsch sein.

Befragt wurden 1005 Personen... Als 30 jährigen (m&w) repräsentieren mich im Idealfall ca. 100 Personen (10% Wahlberechtigter zw. 25-35 lt Demografie)...

Städte gibt es 2059 in Deutschland. Wenn jetzt diese Personen Singles sind, dann wurden 100 Leute aus ca. 5 % aller Städte Deutschlands befragt.

Davon müssen ja eigentlich auch 50% Männer sein, mindestens die Hälfte Singles...

D.h. man hat 25 Leute wie mich (+-5 Jahre) befragt die in maximal 1,2 % aller deutschen Städte verteilt leben, wen diese wählen würden.

Bleibt man jetzt nur bei den rein 30 jährigen, hat man also mich und ca. 2 andere gefragt wen wir wählen würden, als 30 jährige, männliche Singles.

Mich wundert immer, dass das funktionieren soll.

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peterpahn 07.04.2016, 18:30
23. Die SPD wird nun u.a. von ihrer besonders gehässigen AfD-Rhetorik ...

Die SPD wird m.E. nun auch von ihre besonders gehässigen AfD-Rhetorik eingeholt, mit der sie bereits der AfD noch unter Bernd Lucke diffamiert haben - zumal in einer Zeit, wo hunderttausende Fremde ins Land strömen und die ohnehin nicht nachhaltigen sozialen Sicherungssystem in Deutschland zusätzlich belastet werden - was auch dem klassischen SPD-Klientel nicht verborgen bleibt. Der neue ifo-Präsident Fuest hat völlig recht, dass man Staatsgelder nur einmal ausgeben kann und insofern (sinngemäß) eine sog. "Opferkonkurrenz" (schreckliches Wort) um knappe Ressoucen unausweichlich ist, z.B. bei billigem Wohnraum für Familien, bei der Nachfrage nach einfachen Jobs, bei jeder Form von Sozialtransfers, womit auch die Renten gemeint sind - immerhin stammen rund ein Drittel der Rentenzahlungen heute bereits aus Steuermitteln. Sehr lesenswert auch der E-Mail-Verkehr zwischen Henryk M. Broder und einem Mitarbeiter der SPD-Generalsekretärin Barley der letzten Tage:

http://www.achgut.com/artikel/je_tiefer_die_spd_faellt_umso_lauter_schreit_sie_h altet_den_dieb

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secretsurf 07.04.2016, 18:30
24. der gute Willi Brandt...

... rotiert im Grab. Wenn seine politischen Enkel so weiter machen und unter 20% dahinflegeln, gibts eher ne Wiederauferstehung des alten Granden als das die SPD irgendwie an der Regierung über zig Perioden hinweg beteiligt sein wird. Ganz zu Schweigen von einer Chance auf Kanzlerschaft...

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beija-flor 07.04.2016, 18:31
25.

Zitat von tadelicious
1. Ich wusste nicht mal von der Umfrage 2. Ich schaue kein ARD, ZDF oder sonstige Sender dieser Art 3. Diese Umfrage wurde wohl geraten zu 80% von Rentnern beantwortet, denn das ist ja auch die Zielgruppe. 4. Das Leute immer noch bereit sind die Arbeiterverräter Partei SPD zu wählen ist das wirklich erstaunliche
Hm, ich wusste nicht mal von Ihnen. Und trotzdem scheint es Sie zu geben. Das bringt mein Weltbild gehörig ins Wanken.

Wenn Sie offensichtlich keine Ahnung von Statistik und Umfrageforschung haben (sonst wüssten Sie, dass 1. und 2. irrelevant und 3. vollkommener Unsinn sind), ersparen Sie sich (und uns) doch einfach die Peinlichkeit Ihrer Aussage zu diesem Thema.
Sie können eine repräsentative Aussage (mit sehr niedriger Fehlertoleranz: +/- 1 bis 2%) bei sinnvoll gewählter Stichprobe schon ab ca. 1000 gefragten Personen erreichen. Da ist es vollkommen egal, ob nun genau Sie gefragt wurden und noch egaler ist es, ob Sie fernsehen. Diese Umfragen werden nämlich per Telefon und nicht in einer Live-Sendung durchgeführt.

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schwerpunkt 07.04.2016, 18:31
26.

Habe ich nicht neulich, noch keine Woche her, bei SPON gelesen, dass die AfD um einige Prozentpunkte abgerutscht sein soll?
Fahren die gerade Achterbahn?

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erzrotti 07.04.2016, 18:31
27. Das sind halt Zahlen...

Wer weiß, wie viele Nichtwähler zur Bundestagswahl auftreten werden?
Und früher oder später werden wir eine Koalition CDU und AfD und FDP erleben.
Und Deutschland wird es wieder gut gehen.
Alles andere wäre unter den schweren Aufgaben in der Zukunft unrealistisch, meine ich!

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klaus.karl 07.04.2016, 18:32
28. Unglaublich

Das ist wie bei Donald Trump, der kann auch daher quatschen was er will, die Leute finden es toll. So kommt es mir auch mit der Afd vor, der rennen die Leute die Bude platt, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

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Maya2003 07.04.2016, 18:32
29.

Zitat von Bürger Mario
Wann haben die "Verzeihung" Sozial Demokraten eigentlich zum letzten mal Arbeitnehmer Interessen vertreten? Ich meine vertreten, nicht verraten!
Die SPD versteht sich seit 2003 als "moderne" Partei. LOL.

Da gibts keine Arbeitnehmerinteressen, was zählt sind die oberen 10%, Banken, Industrie, Europa, Euro - OBEN mitspielen, DAS treibt die "Genossen".

Otto Normalo stört da nur im Spiel um Geld, Macht und ums eigene Ego.
Probleme ? Armut ? H4 ? - ach was, Gejammer auf hohem Niveau. Maul halten soll der Pöbel und schön die richtigen Demokraten wählen. Bekanntlich ist die Konkurrenz voll von Antidemokraten. Gruselig !

21% - WER wählt die noch ?

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