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Sozialdemokraten: Die Fehler der Schulz-SPD
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Zwei Wahlen sind verloren, in den Umfragen geht es bergab, in NRW wächst der Druck: Was läuft plötzlich schief in der SPD unter Parteichef Schulz? Vier Gründe für den Abwärtstrend.

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kruderich 10.05.2017, 00:48
150. Die SPD selbst

...hat doch inzwischen schon fast zwei Jahrzehnte die Linke verteufelt. Auch als man es andachte gab es doch genügend Lautsprecher in der SPD die weiterhin die Linke diffamierte. Die SPD ist einfach zusammen mit den Gewerkschaften eine Lobbypartei für die Wirtschaft geworden...angefangen hat diese Entwicklung unter Helmut Schmidt. Und daran kann ein Schulz auch nichts mit einigen (falschen) Versprechen ändern! Die Leute wählen wieder und wieder das Original: CDU und selbst die FDP IST MOMENTAN ERFOLGREICHER unterwegs als Schulzes abgewrackte Partei.

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pippi.langstrumpf 10.05.2017, 00:57
151. Was bzw. Wen

Zitat von BernieistAnders
Mit der SPD geht es seit vielen Jahren bergab und die Hauptursache ist die Herrschaft der Feministen in der SPD. Die Feminsiten haben es geschafft dass sich viele Menschen von der SPD abwendeten und es so gut wie keine neuen Mitgleider gibt. Der "Schulz-Effekt" war allem Anschein nach nur ein Hype der Medien, hatte wenig mit der Realität zu tun. Hätte mich auch gewundert, wieso sollen sich die Menschen jetzt für einen Bürokraten begeistern der mit Schwesig Arm in Arm zu sehen ist. Ich sehe keine Änderung bei der SPD. Erst wenn die Feministen nichts mehr zu melden haben, wird es bei der SPD wieder aufwärts gehen.
genau meinen Sie mit "Feministen"? Und wie äußert sich deren "Herrschaft" in der SPD? Wie genau haben sie dazu beigetragen, dass sich Menschen von der SPD abwenden?

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valtental 10.05.2017, 00:58
152. Ohne LINKE kein SPD-Kanzler

Zitat von runningstar
Sie kapieren es einfach nicht. Niemand oder besser die wenigstens wollen ein Bündnis der SPD mit der Linken. Für viele SPD-Wähler wäre es ein Grund, nicht die SPD zu wählen.
Dann braucht die SPD aber auch keinen KANZLERkandidaten aufzustellen. Wer soll denn den ohne die LINKE zum Kanzler wählen??? Kanzlerkandidat ohne Bündnis mit die LINKE ist einfach nur ein Zeichen von massiver Wahrnehmungsstörung der polit. Realitäten. Mann könnte es auch Verblendung nennen.

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micheleyquem 10.05.2017, 01:09
153. Kein vier Gründe, nur EINEN

Dass ein Mann wie Schulz beim Volk populär sein könnte ist absurd. Wenn überhaupt, dann nur bei völlig Uninformierten.

Herr Schulz war ein typsiches Produkt der Lügenpresse beim Manipulieren, nur die Medien ganz allein haben jemals etwas Positives in Schulz gesehen.

Es ist nicht anders als bei Trump oder Brexit.
Das blöde Volk will mal wieder nicht so wie es diese weisen Medien ihm einzutrichtern versuchen.

Damit wir uns nicht missverstehen:

Dasselbe Schicksal wird die anderen "Volks"parteien erreichen. Die Grünen sind bereits mitten i Struidel und die CDU wird folgen.

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tomatosoup 10.05.2017, 01:47
154. Den Hauptgrund verschweigen Sie

Der Hauptgrubd ist: Schulz ist eine Null. Die Wähler haben inzwischen erkannt, dass er ein Schaumschläger ist, ein Maulheld, der goldene Eier zu legen verspricht, aber verschweigt, dass nicht genügend Gokd da ist. Den Typen kann man sich und anderen wirklich nicht antun.

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mac4me 10.05.2017, 02:09
155. Das Problem ist nicht, daß Gerechtigkeit nicht so wichtig wäre...

...das Problem ist eher, dass Schulz nicht unbedingt ein Mann ist, dem man das Streben danach abnimmt. Er mag ja in der SPD beliebt sein, aber außerhalb schaut man lieber auf seine EU-Zeit. Und da steht er für Draghi-Schulden-Vergesellschaftung und damit für die Ängste der Älteren um ihre Ersparnisse – und nicht für Gerechtigkeit.

Und ein bisschen längeres ALG I, um nicht gleich in Hartz IV zu fallen, nutzt auch nicht wirklich, wenn ab einem bestimmten Alter nach hunderten Bewerbungen nicht eine einzige Einladung erfolgt. Also wird Schulz von niemanden gewählt, der sich von Langzeitarbeitslosigkeit bedroht sieht.

Es sind die fehlenden Inhalte beziehungsweise die nicht überzeugenden rudimentären Konzepte, die Schulz behindern. So jemand erscheint nicht als wirkliche Alternative.

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karottenjoe 10.05.2017, 02:56
156. Strohfeuer

Das haben Strohfeuer so an sich ... sie brennen kurz und heftig ... aber um die Kohle zum Grillen anzufachen reicht´s nicht.... das wussten schon die Neandertaler, als sie das Feuer "erfunden" haben :-)

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twr 10.05.2017, 02:58
157.

Zunächst einmal sollte sich die SPD für den Bockmist der vergangenen Jahre, in der sie in der Regierung waren, klar und deutlich entschuldigen.
Dieses Eingeständnis allein wäre schon eine gute Grundlage um Vertrauen wieder herzustellen.
Sie sollten sich jeglichem Wahlkampf entziehen indem sie dieses seit langer Zeit unglaublich lächerliche Spiel nach dem Motto : „wir sind besser als die anderen“ nicht mehr mitspielen.
Sie sollten jegliches populistisches, dummes, bestimmte Bevölkerungsgruppen ausgrenzende Geplapper, unterlassen.
Schlussletztendlich sollten sie auch die Berichterstattung von Mainstreammedien wie SPON ignorieren, die dann einfach mal in den Raum stellen:
„Gerechtigkeit zieht weniger als erhofft“….aha, es zieht weniger…nun,
in diesem Land geht es unglaublich ungerecht zu, das hat auch mittlerweile der letzte Hinterwäldler verstanden, das ist kein Wahlkampfthema, sondern Realität!
Und warum soll die SPD denn Koalitionen mit Parteien eingehen die in der Regierungszeit so ziemlich alles in den Sand gesetzte haben? Es gibt Alternativen, ja!
Aber nein, mit den Linken koalieren …das riecht nicht gut. Nach der Meinung von SPON und SPD schreckt das wohl ab..obwohl! Warum eigentlich? Die Linken sind doch die einzige Partei die noch übrig bleibt!…alle anderen haben doch schon auf Bundesebene, eindeutig belegbar, versagt!
Geht es denn wirklich noch schlechter? Ist es nicht an der Zeit den Parteien endlich das Zepter in die Hand zu geben, die bislang nicht in der Lage waren zu beweisen, dass sie es besser können?
Wenn auch dieses letzte Experiment schief geht, dann wissen wir endlich : alle Parteien sind obsolet.

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Berliner42 10.05.2017, 03:06
158.

Ein paar Vorschläge:
o Steuerzuschuß für die Rentenversicherung von den wohlhabenden Alten bezahlen lassen, z.B. aus den Einnahmen einer echten Erbschaftsteuer
o Steuerreform mit deutlicher Vereinfachung
o Bundestag um ein Drittel verkleinern
o parlamentarische Staatssekretäre abschaffen
o überflüssige Behörden identifizieren und abschaffen
o Baurecht vereinfachen
o Sparerfreibetrag erhöhen
o Bundesländer zusammenlegen
o Schulformen vereinheitlichen
o Bürgerversicherung
o Soli-Zuschlag abschaffen
o kalte Progression abschaffen, indem die Steuerkurve mit der Inflation angehoben wird
o Apotheken liberalisieren. Als erstes Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten erlauben
o KfZ-Versicherung abschaffen
o Berufsgenossenschaftszwang abschaffen
o Einwanderungsgesetz
usw.

Es gäbe so viel, was man machen könnte und damit Milliarden einsparen würde.

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sinasina 10.05.2017, 03:12
159. Mag sein,

Mit seiner Bindung an die GRÜNEN und mit Frauen wie Frau Özoguz wird Her Schulz kein Bein auf den Boden bekommen:
»SPD will die Partei der Migranten werden«, Welt, 29.05.2013, von Karsten Kammholz
»Die SPD ist eindeutig die Partei der Migranten“, so Frau Özoguz im Gespräch mit der Welt«
*
Man lese auch den Gastkommentar »Rebellion gegen die linke Sonntagspredigt« von Reinhard Mohr (29.4.2017, Neue Züricher Zeitung) - Herr Mohr schrieb u. a. für »taz«, »FAZ«, »Stern« und »Spiegel«.
»Dieselben Linken, die den Katholizismus samt Papst jahrzehntelang geschmäht haben, werfen sich nun oft genug schützend vor den Islam und diskreditieren die Islamkritik, die sie als »Islamophobie« brandmarken, verteidigen das Kopftuch, zuweilen sogar die Burka. Im Dezember 2016 sagte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth zur Burka, es »gehört mit zu unserer Gesellschaft, sich so zu kleiden«. Das Tragen der Burka sei auch »ein Freiheitsrecht«.
*
Mag sein, dass viele Männer diese Kopftuch-Burka-Diskussion nicht sonderlich interessiert, weil nicht direkt betroffen. Mich als Frau hingegen sehr. Und wenn man sich die verlorene Wahl um Herrn Albig anschaut - dann waren es wohl hauptsächlich Frauen, die nicht mehr SPD gewählt haben.
Mag sein, dass ebenfalls diese »Homestory« dazu beigetragen hat, wo Herr Albig sich herablassend über seine Noch-Ehefrau äußerte - dennoch bin ich davon überzeugt, dass sehr viele Frauen sich nicht mit den Aussagen von GRÜNEN oder Frau Özoguz identifizieren können.

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