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Soziale Ungerechtigkeit: Erhöht die Steuern!

Deutschland ist ein ungerechtes Land, die Spaltung zwischen Arm und Reich nimmt zu. Doch wir können uns nicht aus der Krise sparen. Wenn wir unsere Demokratie retten wollen, müssen wir die Steuern erhöhen.

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Carcharhinus_falciformis 25.08.2011, 15:18
10. Playgirls - Playboys

Zitat von sysop
Deutschland ist ein ungerechtes Land, die Spaltung zwischen Arm und Reich nimmt zu. Doch wir können uns nicht aus der Krise sparen. Wenn wir unsere Demokratie retten wollen, müssen wir die Steuern erhöhen.
Unter dem Motto, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen;
gibt es viele Töchter/Söhne von den "Reichen", die es nicht nötig haben zu arbeiten. Die sollten vielen höher besteuert werden. Es ist Unsinn, wenn gesagt wird, dass die Reichen die meistens Steuern zahlen und die Unterschicht vielmehr geschröpft werden solle. Eigentum verpflichtet!
Dann sollen die, die viel verdienen auch viel weitergeben, an die, die nicht soviel verdienen.

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rugall70 25.08.2011, 15:20
11. Blindes Vertrauen in die Obrigkeit

Lieber Herr Augstein, Ihr offenbar blindes Vertrauen in Staat und Obrigkeit in allen Ehren. Ich kann es nur leider nicht teilen. Ich glaube nicht, dass ein zunehmend wachsender und anonym agierender Staatsapparat schon dann mehr Gerechtigkeit schaffen kann, wenn wir einen noch größeren Anteil unseres Wirtschaftsertrags an ihn abgeben.

Tatsache ist doch, dass die Staatseinnahmen von Jahr zu Jahr steigen. Gleichzeitig steigt die sinnlose Verschwendung von Steuergeld.

Mich wundert übrigens von jeher, dass eine die Anarchie verherrlichende Ablehnung des Staates ebenso wie der Ruf nach mehr Staat und Steuern jeweils von Menschen kommt, die sich selbst als eher links bezeichnen würden. Versteh ich nicht.

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Mort 25.08.2011, 15:20
12. Steuergerechtigkeit?

Wo ist eigentlich die soziale Gerechtigkeit, wenn die Steuersätze unterschiedlich sind? Und noch dazu in Stufen, so dass schon so mancher von der Gehaltserhöhung netto nichts bemerkt hat?
Das größte Problem sind doch eigentlich nicht zu niedrige Einkommenssteuersätze - 42% sind eigentlich schon ganz schön saftig. Das Problem ist viel mehr, dass zu viel Unsinn abgesetzt werden kann, so dass Spitzenverdiener für Geldanlagen, für die andere gar nicht das Geld übrig haben, auch noch mit Steuervorteilen belohnt werden. So manches Einkommen zählt auch steuerlich gar nicht erst als solches sondern wird bestenfalls mit einer anderen, niedrigeren Steuer belegt.

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R1181 25.08.2011, 15:21
13. Leistungsträger und Leistungsgetragene?

Es herrscht in weiten Kreisen unserer Gesellschaft die falsche Ansicht, dass diejenigen am meisten von unserem System profitieren, die Hilfsleistungen empfangen. Das Gegenteil ist der Fall. Wer viel verdient und sein Einkommen frei in Lebensqualität umsetzen kann, ist der eigentliche Gewinner.
Ohne sozialen Frieden, ohne Sicherheit auf den Straßen, ohne Schutz des Eigentums macht reich sein keine Freude. Dafür gibt es genügend Länder als Beispiel.
Wer lieber extrem niedrige Steuern zahlt und dann das gesparte Geld in Elektrozäune, Alarmanlagen und Leibwächter investiert, hat nicht verstanden, was soziale Marktwirtschaft einmal geleistet hat und warum wir sie nicht weiter demontieren dürfen.

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PeterN 25.08.2011, 15:21
14. Vergleichmäßigung

Warum sollte ein Arzt auch mehr verdienen als eine Putzfrau...
Die Linke Ideologie mag das zwar befriedigen. Das mag auch klappen, wenn man einen Zaun um Deutschland zieht und jeden erschießt, der es verlassen will... Ach, das hatten die Linken ja schon getestet... war aber nix.
Wessen großartige Idee war denn jeder ist unser Freund, was de-facto Globalisierung heisst? Jetzt ist das schon fast ein böses Wort dafür haben wir Europa, jippih. Das heisst aber auch, dass ich auch überall anders arbeiten kann (Sofern ich was kann). Und was hält den jungen Leistungsträger noch ab bei unseren Nachbarn zu arbeiten, wo er sein Gehalt behalten darf?

Aber vielleicht können wir den dann durch eine günstige Fachkraft aus dem Osten ersetzen, falls bei allem Angleichen, noch irgendeiner hier arbeiten möchte.
Ich würde dem Artikel ja fast recht geben, aber in Deutschland wird der Arbeiter zu gunsten des Transferleistungsempfänger gestraft. Und das wohl eher dem Sozialneid als der Notwendigkeit geschuldet.

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afxtwin 25.08.2011, 15:21
15. ja aaaaaber .......

jein.

es ist richtigerweise ungerecht, wenn ich als arbeitnehmer 40% steuern zahle, die aber, die nur von ihren aktien- und finanzgeschäften leben können nur 25% zahlen.

höhere steuern sind also schon mal nicht schlecht. aber denen mit den dicksten geld-matratzen kann man nicht an den pelz mit erhöhten steuersätzen.

da muss man woanders ran. z.b. erbschaftssteuer, beitragsbemessungsgrenze ... aufhebung aller deckelungen. das ewige sich-aus-dem-system-stehlen muss ein ende haben.

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hhismanic 25.08.2011, 15:21
16. Keine Gegenargumente

Ein Fan von Jakob Augstein und seiner Weltsicht bin ich wahrlich nicht. Aber ich finde beim besten Willen keine Gegenargumente.

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S.Resch 25.08.2011, 15:21
17. Hab keinen gekauft ...

Es sollte ausreichen die Steuerschlupflöcher zu schliessen und sämtliche Gewinne und Erträge als Einkommen zu werten.

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Königstiger87 25.08.2011, 15:22
18. kein titel

Absolut Falsch.

Das einzigste was durch diese falsche linke Politik betrieben wird ist eine Kapital- und Reichenflucht aus Deutschland. Tja die können nämlich mit ihren Geld abhauen und uns den Mittelfinger zeigen, wenn sie weiter durch den Neidmob schikaniert werden.
Der Staat bekommt nicht zu wenig Steuern sondern zuviel! Er gibt nur viel zuviel davon aus. Angefangen bei einem viel zu überquellenden Sozialstaat und diversen Geldgeschenken an Resteuropa......

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hägar72 25.08.2011, 15:22
19. Staatsfinanzierung: Steuern vs. Kredit

Im Prinzip ist es ganz einfach: Wenn der Staat Schulden macht, sind die Steuern zu niedrig. Den der Staat braucht das Geld im Normalfall dazu, um Aufgaben im Dienste des Gemeinwesens zu erfüllen. Der Staat holt sich das Geld also bei seinen Bürger, entweder als Steuern oder eben als Kredit, für den er Zinsen zahlen muss. Holt sich der Staat nun das Geld in Form von Krediten, weil die Steuern nicht ausreichen, dann geben die reichen Bürger (die Geld übrig haben) dem Staat also ihr Geld nicht als Steuern, sondern verleighen es ihm für Zinsen. Dafür muss dann die Allgemeinheit aufkommen.
Dass Staaten Schulden machen, liegt also daran, dass die Mächtigen und Reichen dem Staat ihr Geld nicht als Steuern und Abgaben, sondern zinspflichtig als Kredit geben wollen, zum Schaden derer, die eben nicht mächtig und reich sind.

Wie krass das inzwischen in Deutschland ist, hat vor kurzem eine Doku auf 3sat gezeigt. Da war ein Milionär, der im Jahr 2.000 Euro Steuern gezahlt hat, und eine fünfköpfige Familie von versicherungspflichtig Beschäftigten, die insgesamt über 16.000 Euro Steuern zahlen mussten. Vielleicht kennt einer den Link.

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