Forum: Politik
Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

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rene.macon 03.05.2019, 07:19
90. Welches Problem wird denn dadurch gelöst, dass ein gut geführter....

Autokonzern verstaatlicht wird? Die sogenannte Wohnungsnot? Einkommensungleichheit? Die Treibhausgasproblematik?

Wer erklärt mal den Kausalzusammenhang?

Und wie werden die Folgeprobleme einer Verstaatlichung gelöst? Wer investiert danach noch privates Kapital in Deutschland? Woher nimmt der Staat das Geld, um ausbleibende private Investitionen zu ersetzen?

Kann man Umverteilungsprobleme nicht einfacher mit der Einkommensbesteuerung lösen?

Herr Kühnert hat eine Lösung. Mir ist aber nicht klar, welches Problem er damit glaubt, lösen zu können.

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Markus Dicks 03.05.2019, 07:20
91. ...sozialistische Träumereien und Nahles-Versagen...

..da kommt ein Milchbubi ohne jede Industrieerfahrung und die SPD lässt es ernsthaft zu (Nahles!), daß dieser "vollversorgte" Beamtensohn, und ausbildungstechnische Leistungsverweigerer, knapp 4 Wochen vor den Europawahlen nochmal die vollkommene Realitätsverweigerung der SPD-Spitze klar macht.
Wir hatten mal eine Firma, die nannte sich BMW (in Thüringen), dann kam die DDR; BMW "ging" und findet sich jetzt jahrzehntelang hochgradig erfolgreich in München wieder.
Die Quandts sind übrigens ein gutes Beispiel dafür, daß Privateigentum trotzdem sehr vielen Menschen zu Gute kommt. Ok, man kann über die Höhe der Steuerzahlungen diskutieren, aber z.B. für Bayern ist BMW ein extremes Erfolgsmodell.
Haben diese Dummköpfe von der SPD (Stegner unterstützt KK) denn immer noch nicht die Lektion der DDR verstanden. "Trabant" versus "BMW 3er" - wer diese Botschaften nicht versteht, dem ist nicht zu helfen.
Adieu SPD !

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tymoe 03.05.2019, 07:21
92. So Jemanden braucht die SPD

Ganz ehrlich: Ich gehöre, ebenso wie viele andere, zu denjenigen, die früher die SPD gewählt haben und nun gewechselt sind. Zugegeben, ich habe es noch vergleichsweise lange geschafft, alles gut zu reden... Wenn es jmd wie Kühnert schafft, sich ein noch größeres Netzwerk in seiner Partei aufzubauen, gehöre ich vielleicht bald auch wieder zu denjenigen, die aus Überzeugung zurück wandern...

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fatherted98 03.05.2019, 07:24
93. Was soll die Aufregung?

....in jeder zweiten TV Diskussionrunde wird im Rahmen der Klima- und Gesellschaftsdiskussion (Armut, Umverteilung, ungleich verteilter Reichtum usw. ) ein Systemwechsel gefordert...."so kann es nicht weitergehen" hörte man auch wieder gestern Abend bei Illner.....und wenn jetzt einer kommt und Vorschläge macht ist es auch nicht Recht. Was denken sich denn die Leute....was soll denn die Alternative zum Kapitalismus/Marktwirtschaft sein?....da gibt es außer einer Öko-Diktatur nicht viel Auswahl....also zurück zum real existierenden Sozialismus.....und wer das nicht will oder den Gedanken als lächerlich bezeichnet soll nicht dauernd von "Systemwechsel" faseln....man kann eben nicht alles haben....Strom aus der Steckdose und keine Kraftwerke.....genauso sieht es mit der Umverteilung aus....ein bisschen Sozialismus (soziale Marktwirtschaft) ist eben vielen zu wenig....also muss mehr her....und das schlägt Kühnert vor....und wird von der eigenen Partei in die Ecke gestellt.

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mb2018 03.05.2019, 07:26
94. Auf einem guten Weg

Habe vor kurzem eine Werbung der PARTEI gesehen: "Die SPD und die PARTEI haben das gleiche ZIel: 5%". Die SPD ist auf dem besten Wege, dieses Ziel zu erreichen. Über die Thesen Kühnerts mag ich mich gar nicht aufregen, dafür sind sie zu absurd. Einmal Kopfschütteln reicht da.

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grottenolm1 03.05.2019, 07:27
95. Trick 17

Wer nichts ist und wer nichts kann, macht sich auf diese Weise einen Namen.
Aufgrund der Medienlandschaft wird er zu einer Ikone hochkatapultiert , aber irgendwann macht er eine harte Bauchlandung.
So ging es Schulz, so geht es ihm und so geht es Habeck.
Abwarten.

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DerSauerländer 03.05.2019, 07:27
96. Wer ist Kevin Kühnert

Man mag sich über diese Thesen aufregen oder nicht. Sie sind nicht neu, die Linke schwadroniert seit einer gefühlten Ewigkeit über dieses Thema. Aufregenswert finde ich da eher die Person, die diese Thesen an die Wand genagelt hat. Kevin Kühnert ist im Grunde eine durch und durch verkrachte Existenz, der nach einem gescheiterten Versuch, ein Studium zu absolvieren, irgendwie sein Heil in der Politik sucht. Der Junge hat in seinem Leben nichts auf Reihe bekommen, hat vermutlich nie ernsthaft den Versuch unternommen, durch Arbeit sein Geld zu verdienen und glaubt nun, er könne den Rest der Republik belehren. Und dann bekommen solche Versager-Typen auch noch ein ganzseitiges Interview von der "Zeit" als Bühne geboten. DAS ist der eigentliche Skandal an der ganzen Geschichte! Kevin Kühnert steht leider stellvertretend für eine ganze Reihe von sog. "Berufspolitikern", die in ihrem Leben nichts Anderes gemacht haben und - ohne zu wissen, worüber genau sie eigentlich rumschwadronieren - von ihrem Raumschiff Berlin uns allen die Welt erklären wollen. Wäre dieser Umstand nicht so traurig, könnte man im Grunde laut lachen. Sollte man aber nicht...

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euro-paradies 03.05.2019, 07:28
97. Gut, dann sollen die in Berlin oder Bremen den Sozialismus einführen

der Länderfinanzausgleich durch die Kapitalisten wird dann aber beendet. Vermutlich bauen die Sozialisten dann eine bewachte Mauer um Berlin, damit die ihnen die Bürger nicht davon laufen. Der Regierungssitz kommt dann endlich wieder nach Bonn.

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dacr 03.05.2019, 07:29
98. Kühnert Top - Kollektivierung von BMW Flop

Ich sympathisiere mit Kühnert und der Diskussion an sich und bin eindeutig gegen Denkverbote wenn es darum geht, den offensichtlich fehlerhaften Kapitalismus zu bekämpfen.

Andererseits.. als jemand der in teilstaatlichen wie staatlichen Unternehmen, privaten Unternehmen, Investment Gesellschaften und Unternehmensberatungen gearbeitet hat, habe ich die Vor- und Nachteile des ganzen Spektrums an staatlicher Beteiligung und kapitalistischer Gier persönlich erleben dürfen.
Öffentliche Unternehmen können sich nicht des politischen Einflusses entziehen (z.B. ständige Personalwechsel wo das Parteibuch wichtiger ist als die Qualifikation,..) und auch nicht der Unmenge an Gesetzen die sie unflexibel und langsam machen (z.B. Vergabe, ...) sowie den Handlungsspielraum einschränken (z.B. Kündigungen, ...). Die ökonomische Stärke würde mit der Zeit leiden und Deutschland auf die ein oder andere Weise in Gefahr bringen.

Dennoch: Let‘s talk about it.

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hans-dieter_kipp 03.05.2019, 07:29
99. Geifer

Das ist ein Thema, das den Neoliberalen den Schaum vors Maul treibt.
Das ist schlimmer als jeder Terroranschlag.

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