Forum: Politik
Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

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mlarsen 03.05.2019, 08:19
200.

Zitat von zauberer2112
Bitte einen Blick in die Geschichtsbücher werfen (Kommunismus - DDR - UdSSR - Stalin...), vielleicht erkennt dann den Fehler im System. Danke.
Ich bezweifele stark, dass aus der Geschichte gelernt wird. Wer das durchdrückt ist auch der Überzeugung es diesmal "richtig" zu machen.

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MioMioMimi 03.05.2019, 08:20
201.

So wie es ist, sollte es nichte weitergehen. Ein paar Leute verdienen Milliarden zu Lasten der Allgemeinheit. Ich halte aber auch nichts von einer Enteignung. Mit welchem Recht, frage ich mich? Eine Verstaatlichung finde ich zudem sehr gefährlich, da in Deutschland gerade alles kaputt gespart und jegliche Bauprojekte gegen die Wand gefahren werden. Will man die Konzerne ruinieren, ist das sicher eine gute Lösung.

Es sollte meiner Meinung nach weiterhin mehr für die Arbeitnehmer gekämpft werden. Eine Deckelung der Bonizahlungen auf Grundlage der Angestellten Gehälter könnt eich mir auch vorstellen (z.B der X-fache durchschnittliche Stundenlohn). Enteigenung für jedoch nicht zum gewünschten Erfolg.

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IngoLars 03.05.2019, 08:21
202. es sind genau solche Figuren...

wie unser Kevin, der einen an der Politik verzweifeln lässt. Dieses dekadente Linksgequatsche zeigt doch einfach nur eins: Uns geht es allen viel zu gut, das wir uns eine solche Diskussion leisten können. Wenn aufgrund einer solchen Politik erstmal Millionen von Arbeitsplätzen verloren gehen und die Sozialsysteme über ihre Grenzen in Anspruch genommen werden müssen, wird man sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Dann gibt es hier die Gelbwesten 2.0, vielleicht sogar im braunen Gewand. Das will ich mir nicht ernsthaft vorstellen. Keiner findet Kapitalismus toll, aber es ist beim gegenwärtigen technologischen und weltwirtschaftlichen Stand wohl die einzige Form eines Wirtschaftssystems die funktioniert und Wohlstand für viele schaft. Und das Problem der Ungleichverteilung bei Einkommen und Vermögen, dass es zweifellos gibt, kann man auch mit Steuerpolitik lösen. Nur muss man dafür die Steuergesetze zunächst einmal für alle gleichermaßen anwenden. Dann wäre schon viel erreicht.

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schulz.dennis.84 03.05.2019, 08:22
203. Aus der Geschichte lernen?

Auch Pol Pot wollte wie der kleine Kevin das Kapital verstaatlichen und auch die Wohnungen und Häuser der Menschen vergesellschaften. Alles zum Wohle der Bevölkerung und für ein glückliches und zufriedenes Leben, wo keine böse Kapitalisten die Vorstellungen des linken Visionärs störten. Selbst das Geld als Zahlungsmittel störte Pol Pot für die neue glücklichen Gesellschaft in Kambodscha. So hat er es einfach abgeschafft.
Wir alle wissen wie das ausging. Da wurden von dem linken Visionär ca. zwei Drittel der kambodschanischen Bevölkerung in Vernichtungslagern und roten Konzentrationslagern ermordet.

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fahrgast07 03.05.2019, 08:22
204. Schwarz-Weiß-Denken

Man muss also alles verstaatlichen, sonst habe man einen "ungeregelten" Kapitalismus. Welch dürftiges Schwarz-Weiß-Denken. Märkte sind doch längst reguliert, und an dieser Schraube darf man gerne drehen. Aber das gescheiterte Experiment der "Kollektivierung" brauchen wir nicht noch mal!

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Mittelalter 03.05.2019, 08:22
205. Das Bundesverfassungsgericht

hat schon 1952 die Freiheitlicch-demokratische Grundordnung so definiert:
„Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluß jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt.“

Kühnert schließt die Freiheit des Individuums vollständig aus und will zur Willkür übergehen.
Damit verlässt er den Boden der FDGO.

Menschen und Organisationen, die das tun, nennt man gemeinhin Verfassungsfeinde.

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Paddel2 03.05.2019, 08:22
206. Und jetzt ist die SPD

wieder uninteressant. Die Geschichte zeigt, dass der Sozialismus nicht funktioniert. Die soziale Marktwirtschaft ist der Schlüssel für eine freie und gerechte Gesellschaft. Die apokalyptische Sichtweise der SPD teile ich nicht. Ich wähle zudem keine Partei, die sich von einem Linksträumer herschieben lässt, dessen einzige Leistung im Leben das Bilden eines Asta-Sitzkreises ist. Wenn Herr Kühnert endlich mal einen Abschluss zustande bringen würde und ein paar Jahre echte Arbeit verrichten würde, könnte man nochmal ein Gespräch mit ihm versuchen. Bis dahin bleibt er der verwöhnte Beamtensohn, der die Welt nicht versteht.

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Partyzant 03.05.2019, 08:24
207. Ein weiter so...

wir müssen dieses System, welches nur auf Wachstum basiert ändern und regulieren ansonsten haben unsere Kinder und ihre wenig Chancen auf diesem Planeten ein gesundes Leben zu führen.

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supito 03.05.2019, 08:24
208. Kühnert übt den ´69

Hr. Kühnert hat wohl ein Buch in die Hand bekommen, von dem er glaubt, es kennt niemand. Wir waren alle mal voll von Idealen, können aber mit den Thesen des Herrn Kühnert nichts, aber auch garnichts anfangen. Sozialismus in seiner Reinform kann man den Wählern nicht mehr verkaufen. Soziales Denken allerdings schon. Fehlt mir ein bischen bei diesen Thesen. "Kühnert, Copy and Paste: 6. Setzen."

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danreinhardt 03.05.2019, 08:24
209. Wenn man keine Ahnung hat

und seine beiden Studiengänge abbricht, kommt so etwas dabei raus. Wenn er einmal in das Grundgesetz, Art. 14, schauen würde und sich dann die Kommentierung zu Gemüte führen würde, fiele ihm ganz schnell die Schwachsinnigkeit seiner Idee auf. Eine Enteignung muss von Staat bezahlt werden, das Geld fehlt dann an anderen wichtigen Stellen. Sozial sieht anders aus... aber wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, dann sagt man halt so etwas, wie das hier. Mich amüsierts lediglich :)

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