Forum: Politik
Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

Seite 23 von 76
er-koeper 03.05.2019, 08:31
220. Zu viel Aufmerksamkeit

Ob AfD oder SPD: Die kleinen Parteien erhalten zu viel mediale Aufmerksamkeit - von der FDP gar nicht zu reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gedu49 03.05.2019, 08:32
221. Wandern Sie aus !

Zitat von mumuwilli1975
Jetzt muss ich mir wohl noch von einem Jüngelchen sagen lassen, dass ich nicht mehr als ein Eigentum besitzen darf. Gut, bringe ich mein Geld im Ausland unter, z.b. in Immobilien.
Dann wird sie Kühnert nicht enteignen können. Die Ideen Kühnerst sind natürlich nicht ausgegohren, aber ein Umbau unserer Gesellschaft ist erforderlich, ansonsten werden links- und rechtsextreme Kräfte immer mehr erstarken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cup01 03.05.2019, 08:32
222. Sehr schade...

Immer wenn man denkt, die SPD wird wieder wählbar schießt irgendein Genosse ins Kraut.
Das hat bereits Methode.
Zum Vorschlag selbst, er ist Gift für die Wirtschaft und den Standort Deutschland.
Wohin Verstaatlichung führt, dass sieht man am BER, an der Gorch Fock und Stuttgart 21.
Nein... Danke !!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bikosaurus 03.05.2019, 08:33
223. Diskussionsanstoß

Egal, wie man zu den Denkansätzen von Herrn Kühnert steht - Raum für offene Diskussionen bieten sie allemal. Was mich aber - nicht nur bei solchen Vorstößen - entsetzt, ist die Diskussions-Unkultur in dem Land der Dichter und angeblichen Denker: Jeder fordert Veränderungen, aber wenn einer mal welche einleiten will, sind fast alle Leute plötzlich gegen alles Neue und möchten die Urheber auf die Schlachtbank führen.

Auf solche Weise unterstützt man nur die AfD-Heulsusen, die davon schwadronieren, dass man hier nicht mehr alles sagen darf. Natürlich muss man in Dtl. nicht befürchten, für eine andere Meinung in den Knast zu wandern, aber man kann sich vor Shitstorms von Schwarz-Weiß-Denkern, welche zu doof für eigene Ideen sind, kaum retten. Insofern hoffe ich darauf, dass die Kühnerts, Thunbergs und Macrons durchhalten.

Und SPON: War da nicht vor einiger Zeit die Aktion, Leute unterschiedlichster Ansichten zusammen zu bringen, so dass sie kommunizieren und konstruktiv streiten? Wie lässt sich das mit der Berichterstattung über Herrn Kühnert vereinbaren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sepp Hinterseer 03.05.2019, 08:33
224. Falsch wiedergegeben

Kühnert hat nichts davon gesagt dass jeder nur eine Immobilie besitzen dürfe, es ging ausschließlich darum dass es nicht OK sei, mit dem Wohnraum anderer Geld zu verdienen.

Alles in allem ein interessanter Debattenbeitrag, weiter so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eisbaer68 03.05.2019, 08:34
225. Ach so,

weil der Staat, inklusive der SPD, es die letzten Jahrzehnte versäumt hat die rechtlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass große Unternehmen vielleicht nicht hätten so groß werden können und das die Vermögen der "oberen 10.000" auch immer schneller und höher steigen, soll jetzt enteignet werden. Wo hört das auf? Alle die jetzt hier so begeistert jubeln müssten eigentlich begeisterte Wähler "Der Linken" sein, sind sie aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht. Das Problem ist schon seit Jahrzehnten bekannt aber niemand hat sich offensichtlich angesprochen gefühlt. Es wohl eher gerade en vouge sich auf die Seite eines solchen Mannes zu stellen und gegen Kapitalismus etc. zu polemisieren.
Und nochmal zur Verstaatlichung. Wir sehen ja wie gut der Staat wirtschaften kann. Ich sage nur BER, Elbphilharmonie, Gorch Fock, Nürburgring usw.. Es gibt sicher noch 1000 weitere Beispiele die zeigen wie gut die Politik wirtschaften kann. Weiter so.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cogite et dice 03.05.2019, 08:34
226. KEVIN nach Caracas!

Man muss leider sagen: Mit dem Vornamen ist alles erklärt - Beamtensöhnchen, abgebrochenes Studium, phasenweise Jobs im Callcenter und bei SPD-Abgeordneten, dann Juso-Laufbahn. Gänzlich frei von eigenen Lesitungen und unbeleckt von Erfahrungen in der tatsächlichen Arbeitswelt möchte er dieses Land ruinieren, in dem so viel umverteilt wird wie nie zuvor. Wir sollten ihm ein One-Way-Ticket nach Venzuela schenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thomas Schröter 03.05.2019, 08:34
227. Alliierte Geheimdienstverschwörung ala Morgentau-Plan?

Mal abgesehen davon, daß BMW als Aktiengesellschaft längst eine Art Kollektivierung vollzogen hat, vielleicht nicht im Sinne Kühnerts, so fragt sich wem dessen Vorstoß nutzt.
Seit den Veröffentlichungen Prof Foschepoths zu den geheimen Zusatzverträgen zum 2+4 Vertrag zumindest spätestens nach den kleinlauten Äußerungen der Kanzlerin zu den gegen sie gerichteten us-amerikanischen Spionageangriffen sollte klar sein, daß es mit der Souveränität Deutschlands und dessen "demokratisch" gewählten Politiker nicht weit her ist.
Der von höchster Stelle vollig widersinnig protegierte und zudem aus technischer Sicht völlig unnötige Abgasskandal (es gibt ja längst effektive und zudem preisgünstige Reinigungstechnologien) spricht dafür, daß es hier um eine konzertierte Aktion gegen die deutsche Autoindustrie geht um Deutschland so ökonomisch zu "dissplinieren".
Zudem ist in Deutschland nicht der angebliche "Kapitalismus" das Problem sondern ein Staat, der trotz Geldflut seine Aufgaben nicht erfüllt. Dafür kann BMW nichts aber Politiker wie Kühnert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a.usemann 03.05.2019, 08:35
228. SPD wird endlich wieder wählbar

Die Frage ist, welche Zukunft hat Kühnert mit seinen Thesen in der SPD.
Ich würde ihn SOFORT wählen.
Oder doch erst mal noch die Linke jetzt und dann mal gucken, was von den guten Gedanken übrig bleibt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lemmingeforscher 03.05.2019, 08:36
229. Aber natürlich.......

Da müssen staatliche Experten her um die Industrie zu führen. Um Flughäfen zu bauen. Um Autobahnen zu bauen die nach zehn Jahren total saniert werden müssen. Ein Eisenbahnnetz zu pflegen, welches verglichen mit Frankreich völlig verlottert ist.

Einstein definiert einen Idioten wie folgt: er probiert immer wieder das selbe in der Hoffnung, ein anderes Resultat zu bekommen.

Ein Vorredner hat es auf den Punkt gebracht: alle perfekt funktionierenden Sozialstaaten a la Cuba und Nordkorea reichen nicht als Nachweis dass diese an sich schöne Idee schlicht nicht funktioniert. Das ewig gestrige derartige Vorschläge machen ist ja verständlich aber das ein Vorschlag von einem jungen Mann kommt die schönen zwanziger Jahren wieder aufleben zu lassen ist wirklich erschütternd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 23 von 76