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Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

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gedu49 03.05.2019, 08:43
250. Kühnert geht zu weit

Zitat von tymoe
Ganz ehrlich: Ich gehöre, ebenso wie viele andere, zu denjenigen, die früher die SPD gewählt haben und nun gewechselt sind. Zugegeben, ich habe es noch vergleichsweise lange geschafft, alles gut zu reden... Wenn es jmd wie Kühnert schafft, sich ein noch größeres Netzwerk in seiner Partei aufzubauen, gehöre ich vielleicht bald auch wieder zu denjenigen, die aus Überzeugung zurück wandern...
Währe es nicht absolut hinreichend für alle Unternehmensformen eine verpflichtende "Arbeiterdividende" einzuführen ? Damit könnte man die Arbeiterschaft am Gewinn beteiligen OHNE über Enteignungen nachzudenken. Falls Unternehmen deshalb abzuwandern drohen könnte man ja dann darüber nachdenken deren Produkte in Deutschland nicht länger zum Verkauf zuzulassen. Nicht demokratisch aber wirksam.

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christoph_schlobies 03.05.2019, 08:43
251.

Sozialismus will ja auch der dritte Weg- und zwar einen nationalen,was dann sehr nach Nationalsozialismus klingt.Andererseits spricht man den NAZIs ja ab,links zu sein -
es wird schwierig mit der Diskussion ,wenn man nicht sehr genau erläutert,was man will.Eine ultrarechte Partei müsste doch extrem neoliberal sein -Darwinismus in der Wirtschaft.Das gab es bei den NAZIs schon mal wenig.-Eher Staatskapitalismus wie im linken China.-
Am besten man lässt die Begriffe Kapitalismus, Sozialismus gleich weg-es bringt nichts-man muss es dann doch ellenlang erläutern,was man meint.

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sischwiesisch 03.05.2019, 08:43
252. Zu Beitrag 1

Schmerzhaft ?
Ja, aber nicht für Beamte.
Deren verstaatlichten Arbeitsplätze wird es nie betreffen.

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der_anonyme_schreiber 03.05.2019, 08:43
253.

Zitat von student...
Hängt sich jede*r an dem Beispiel BMW auf? Das Beispiel haben die Journalisten im Interview gebracht, Kühnert ist nur darauf eingegangen.
Kein hängt sich an "BMW". Sie können das durch jeden beliebigen Firmennamen ersetzen?
Wo arbeiten Sie? ersetzen einfach BMW durch dieses Unternehmen,

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surfaxel 03.05.2019, 08:44
254. Erst die Axt an die soziale....

Marktwirtschaft anlegen mit den Hartz Reformen, und dann dessen Niedergang beklagen. Wir brauchen kein neues Sozialismus Experiment, man muss nur die Dinge wieder auf den alten Stand bringen, der hat nämlich funktioniert. Dasselbe gilt übrigens für die EU, die Bundeswehr und letztlich auch für die SPD selbst...

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trennstrich 03.05.2019, 08:44
255. Revolution

Wir brauchen Verantwortung und Vermögen in der Breite. Wissen wir alle. Wissen wir seit einiger Zeit ... Wissen wir, seitdem sich die Verhältnisse nicht mehr aus sich heraus umkehren. Wer reich ist, kann nichts dagegen tun. Wer arm ist, auch nicht. Warum dann also nicht beginnen zu denken? Um unseres Friedens willen, der ja nicht durch Hunger und Kälte, sondern durch ungerechten Stillstand bedroht ist.

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hexenbesen.65 03.05.2019, 08:45
256.

Zitat von puzzleteil
Da muss was passieren, auch Marktwirtschaft muss ihren Grenzen haben. Das was in großen Städten passiert, ist nicht mehr zumutbar und Grundgesetz relevant. Wie sollen die Rentner und Alleinerziehende das zahlen.
Hm… Sie bestehen also auf ihr Grundrecht, und wollen NIX dafür tun ? "Nur" geringe Miete zahlen (die teure Wohnung zu bauen soll gefälligst ein anderer ?? )
Wie sollen Rentner das zahlen ? Sorry, die haben ihr Leben lang zeit gehabt, sich um Wohneigentum zu kümmern.. Aber wer lieber immer das neueste Handy, das schickste Auto und jedes Jahr teuer in Urlaub geht...hat im Alter eben nix mehr (noch nicht mal eine eigene Wohnung---muss ja nicht das "Häuschen mit Garten" sein.
Und die "Versorger-Ehe", in der Weibchen zuhause bleibt...und dann machen beide hinterher "Mimimi", wenn sie sich Scheiden lassen, weil ----oh Schreck- die Rente nicht mehr reicht... Das weis man alles schon VORHER ! Ich wäre zb auch gerne länger zuhause geblieben bei meinen zwei Kindern...und hab mehr als einmal bittere Tränen in der Spätschicht geweint, aber wenn ich mir jetzt meinen Rentenbescheid anseh...und zusätzlich noch die Riester (ja, ich bin gut beraten worden). , weis ich , ich hab alles richtig gemacht.
Und wenn es für mich zu teuer ist, zieh ich woanders hin. Muss ich denn unbedingt "mittendrin" leben ? (Nebenbei bin ich froh, dass ich ruhiger wohne...hab im Beruf genügend Streß und Hektik)
Und ja, auch wir haben dreimal hin und her gerechnet, ob die Wohnung finanzierbar ist. (Und ich war zweimal über eineinhalb Jahre schwer krank, bekam nur Krankengeld und war kurz vor dem Aussteuern). All das haben wir uns damals als "Worst case" ausgerechnet... und es hat geklappt..weil wir uns einig waren, dass die Wohnung beim bezahlen vorrang hat. (Also nix mit Urlaub auf Malle oder Ungarn oder sonst wo )

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hhseguin 03.05.2019, 08:45
257. Die Kapitalgesellschaften

in unseren drei Ausformungen sind sicherlich nicht die Welterklärung. Das Nachsinnen über sozialere Organisation wird seitens der anglosemitischen Sieger tabuisiert, wäre aber nicht wirklichkeitsfremd. Hierzulande sind Einkaufs- und
Wohnungsgenossenschaften etabliert und Produktionsgenossenschaften pfui. Die letzte Entscheidung des überaus erfolgreichen China liegt mehr oder weniger perfekt
implementiert beim Volk, und ein ähnliches Ansinnen könnte man tatsächlich auch aus unserer Verfassung herauslesen.

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colinchapman 03.05.2019, 08:45
258. Das funktioniert vorne und hinten nicht

Die Idee, dass jeder maximal die Wohnung besitzen sollte, die er bewohne, ist schnapsig. Es gibt Leute, die sich nicht einmal die Wohnung zum Kauf leisten können, in der sie wohnen, sie sind darauf angewiesen, dass jemand, der mehrere Wohnungen hat, ihnen eine vermietet. Und den Staat als Vermieter und Wohnbaugesellschafter einzusetzen ist genauso ineffizient wie Automobilkonzerne zu verstaatlichen: Die öffentlichen Hände sind die schlechtestmöglichen Gesellschafter und Unternehmer, wer das bezweifelt, möge sich die ewige Bauruine in Schönefeld angucken. So würde es dann überall in diesem Land aussehen. Aber vielleicht kann man die Äußerungen von Herrn Kühnert mit dem Fontane-Zitat relativieren, wer mit 19 kein Revolutionär sei, dem fehle es an Herz, aber wer es mit 40 immer noch sei, dem fehle es an Verstand.

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angelobonn 03.05.2019, 08:45
259. Aufstand der Anständigen!

Wenn jetzt nicht schleunigst ein Aufstand der Anständigen in der SPD erfolgt, die sich von diesem Linksradikalen und seinen Unterstützern distanzieren und sich klar und ohne Vorbehalt zur sozialen Marktwirtschaft bekennen, gebe ich die SPD für immer verloren. Wer soll eine Partei wählen, die die Grundlagen unserer Gesellschaft und unsers Wohlstandes beseitigen will.

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