Forum: Politik
Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

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spon-facebook-10000420664 03.05.2019, 09:23
370.

Wohlstandsjüngling. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Hat er in seinem Leben schon mal arbeiten müssen ?

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spfor001 03.05.2019, 09:23
371. Die AFD hat in dem Haus auf der rechten...

Straßenseite das dunkle, schmuddelige und verstaubte Tuch über den Möbeln der totgeglaubten Vergangenheit gelüftet. Nun werden diese Möbel aufpoliert, es wird ein Vertriebsnetz aufgebaut und siehe da: die Möbel finden (wieder) reißenden Absatz in der Gesellschaft. Der Run auf diese Möbel hat sogar andere Parteien dazu bewegt sich einige Stücke davon ins Haus zu stellen (natürlich nicht ohne sie mit einem etwas dezenteren Anstrich zu versehen). Nun hat Herr Kühnert in dem Haus auf der linken Straßenseite das dunkle, schmuddelige und verstaubte Tuch über den Möbeln der totgeglaubten Vergangenheit gelüftet. Wenn es ihm gelingt die Möbel aufzupolieren und ein Vertriebsnetz aufzubauen (denn bisher verkauft er das Zeug ja nur auf dem Flohmarkt), dann wird sich schon der ein oder andere finden der sich eines dieser Stücke ins Wohnzimmer stellt. Parteien werden das registrieren und dies auch erwägen, wenn es zum guten Ton gehört. Denn: über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

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Kurt2.1 03.05.2019, 09:24
372. #200

Zitat von mlarsen
Ich bezweifele stark, dass aus der Geschichte gelernt wird. Wer das durchdrückt ist auch der Überzeugung es diesmal "richtig" zu machen.
Sehe ich auch so. Sollten sie Macht erringen, wären sie wieder die ersten, die weg wären vom Fenster und es übernähmen die Fanatiker - natürlich nur zu unserem Besten. deswegen: Wehret den Anfängen, von links ebenso wie von rechts.

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Axel Geertz 03.05.2019, 09:24
373. Kühnert, ein geistiges Kind von Marx, Honecker u. a.

Mit dem wirtschaftspolitischem Konzept der „sozialen Marktwirtschaft“ leben wir in Deutschland seit ca. 1949. Brauchen wir wirklich das geistige Kind und seine Vorstellungen – Kevin Kühnert - von Karl Marx, Erich Honecker und vergleichbaren Größen, um in Zukunft zu mehr Wohlstand und Gerechtigkeit zu kommen, als wir es erlebt haben? Wer daran glaubt, mag die SPD mit ausdrücklichem Verweis auf Kevin Kühnert wählen. Für die daraus sich ergebenen Folgen muss man dann aber auch die persönliche Verantwortung übernehmen.
Axel Geertz

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nchecker 03.05.2019, 09:25
374. Endlich mal wieder ein Politiker, der sich Gedanken um das Volk macht

Von den meisten anderen Politikern habe ich den Eindruck, dem Volk zu dienen, ist das Letzte was die wollen. Ganz oben steht die eigene Bereicherung, Dienst am Kapital, Geklüngel mit Lobbyisten oder Gutmenschentum. Das Interesse und Wohl der Mehrheit ist nur lästiges Übel.

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James Blönd 03.05.2019, 09:25
375. Geiz ist sowas von ungeil

Zitat von UlrikeLange aus Darmstadt
Die Verhöhnung ganzer gesellschaftlichen Schichten durch Merkel und die CDU, präsentiert von der Geizistgeil Agentur JvM, markierte den definitiven Anfang vom Ende. Dieses Land zerbricht. Und mir gefällt sehr, dass Kühnert nun jene verhöhnt, die doch so gut und gerne auf Kosten anderer leben und damit genau das promoten, was sie dem Sozialismus unterstellen: Leistungslosigkeit.
Guter Beitrag. Jedoch ist das, was Kühnert macht, keine Verhöhnung, sondern Verdummung.

Der Creative Director, der die Geiz-ist-geil-Kampagne bei der Werbeagentur Jung von Matt, Hamburg, für die Kette 'Saturn' entwickelt hat, sieht auf Fotos übrigens so aus, als wäre er ein echter Unsympath.

Mit dem Claim ist eine ganze Generation groß geworden und hat meiner Ansicht nach einen sehr großen Schaden nicht nur in den Köpfen der Millenials angerichtet.

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Kurt-C. Hose 03.05.2019, 09:26
376. Alle die

die "gut finden" was Kühnert da fordert, sollten mal so viel Ehrlichkeit besitzen, zu recherchieren, woher sie ihre Rente mal bekommen, bzw, wo ihre Versicherungen (Kranken, Leben, Sach) ihr Geld angelegt haben, um die Ansprüche zu bedienen. Nicht nur Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherungen, sondern auch das VBL (Versorgungswerk des Bundes und der Länder als Rentenversicherer der öffentlichen Angestellten) ist in großen Unternehmen und riesigen Immobilienbeständen investiert.

Bevor man schreit, sollte man sich die Folgen klar machen...

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olli0816 03.05.2019, 09:26
377. Das erinnert mich an Dr. Schiwago

Diese Art von Vorschlägen zeigt mir, dass es uns unfassbar gut geht. Eine übergeordnete Stelle soll also darauf schauen, dass jeder eine Wohnung besitzt. Wollen wir, wenn Wohnungen knapp sind gleich weitermachen und in den Wohnungen wie bei Dr. Schiwago Vorhänge als Trennwände aufhängen und das gleich als eine Wohnung deklarieren? Vielleicht soll der Staat noch festlegen, wie viele m² jeder haben darf und wie groß der Balkon ist? Ist es das wirklich, was wir wollen?

Dann der Staat als Eigner von Firmen. Ist die Bahn ein gut geführtes Unternehmen oder sind sie fast pleite? Wie schauts mit der Commerzbank aus? Hat die sich gut entwickelt, nachdem der Staat eingestiegen ist? Hat der Staat bei VW gut gehandelt? Der Umgang mit unseren Stromfirmen hat die einst ertragreichen und starken Unternehmen fast ruiniert und viele Arbeitsstellen gekostet. Was ist im freien Wettbewerb mit der geregelten Industrie in der Ex-DDR passiert?

Wollen wir also wirklich den Kommunismus, weil einige Leute laut schreien? Brächte diese Übersozialisierung Deutschland und Europa weiter? Sind wir nicht schon jetzt übersozialisiert, wenn auch die Effizienz zu wünschen lässt?

Leute, kommt mal wieder von den Bäumen runter. Diese Art der Diskussion schadet Deutschland als Wirtschaftsstandort immens und kein Unternehmen ist gezwungen, in Deutschland irgendeine Struktur aufrecht zu erhalten. Genau das wird passieren, wenn die Unsicherheit in Richtung kommunistischer Tendenzen geht. Genauso die ganzen unseligen Vorschläge a la Mietbremse oder das ein Vermieter ein soziales Institut sein solle. Damit werden keine Wohnungen gebaut. Wenn ich mir den Unsinn von Kühnert und die Zustimmung in der eigenen Partei anschaue, kann man nur hoffen, dass dieser Verein unter 5% bei der nächsten Wahl kommt. Meine Stimme bekommt die SPD in diesem Leben nicht mehr.

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sans_words 03.05.2019, 09:26
378. Vernünftige Alternative

Die sinnvolle Alternative zum übertriebenen Kapitalismus ist nicht der Sozialismus, sondern die soziale Marktwirtschaft. Eigenverantwortung gepaart mit Solidarität.

Sozialistische Gesellschaftssysteme in die Waagschale zu werfen, ist eine Übertreibung ganz weit nach links. Aufpassen: das Pendel schwingt immer wieder zurück.

Kevin K. ist leider der Wegbereiter der Rechtsaußen. Und die sollte keiner wollen.

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aktiverbeobachter 03.05.2019, 09:26
379. Spd

Nun muss sich die SPD bekennen. Ist das von Kühnert geäußerte die Vision für die die SPD steht oder nicht. Falls das die Vision einer Gesellschaft der SPD ist, dann verabschiedet sie sich eindeutig von einer Volkspartei und wird zur linken Nischenpartei werden. Damit ebnet sie dann den Weg für die AfD, die mit primitiven Lösungen als Rattenfänger stimmen aufsammeln wird. Es feht derzeit eindeutig ein Gegengewicht zur CDU. Kein Wunder, dass Frau Merkel glaubt (und auch tut) nach Lust und Laune zu walten. Wer sollte ihr denn gefährlich werden? Dieser überdrehte und weltfremde Kühnert sicherlich nicht.

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