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Sozialismus-Thesen: Kühnert legt nach
Michael Kappeler/ DPA

Die massive Kritik lässt Kevin Kühnert kalt: Im SPIEGEL erneuert der Juso-Chef sein antikapitalistisches Plädoyer, fordert seine SPD auf, sich jetzt nicht wegzuducken - und erhält Zuspruch von namhaften Genossen.

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dreg2 03.05.2019, 06:43
50. Viel Erfolg

Der Mutterpartei von Herrn Kühnert und ihm persönlich kann man nur viel Erfolg bei den kommenden Wahlen wünschen.

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habel 03.05.2019, 06:45
51. Moin,

da wacht man auf, schaut nach, was SPON wieder so in der Welt aufgedeckt hat, und dann...
Es ist noch nicht einmal sieben Uhr, man glaubt´s ja nicht.

Dieser Experte wieder.
Eine Zeitlang dachte ich ja, die SPD arbeitet hervorragend an den 10 Plus.
Aber, jetzt noch so ein paar Artikel, und das wird einstellig.

Hätte nie gedacht, das ausser den wunderlichen politischen Entscheidungen der Bundeskanzlerin die gute alte Tante SPD da noch´was d´raufsetzen könne.

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shingles 03.05.2019, 06:48
52. Neoliberalismus?

In Deutschland und Europa wird doch reguliert bis zum Erbrechen. Der SPD-Chef Hartmann redet vom "ungeregelten Markt", der soll mir einen ungeregelten Markt zeigen.
Und warum muss der Kapitalismus "überwunden" werden? Wir sind wohlhabender als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit und ja das betrifft alle, auch die "Armen".

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graubereich1 03.05.2019, 06:49
53. Sozialistisches Geschwafel!

Was Kühnert da von sich gibt, ist verblendetes ideologisches Geschwafel. Der, der noch nie für sein Lebensunterhalt wirklich arbeiten musste, redet von Umverteilung. Natürlich, weil er noch nie was dazu beigetragen hat. Die faulen und unfähigen wollen das Geld derer die Arbeiten. Eine bodenlose Frechheit, was er da von sich gibt. Gerade weil Millionen Deutsche den Sozialismus erlebt haben. Wie kann man so Ungebildet sein. Sowas ist Vorsitzender der Jugend Organisation der SPD. Dazu kommen die SPD Politiker, welcher Kühnert auch noch verteidigen. Da sieht man, was aus dieser Partei geworden ist.

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astistia 03.05.2019, 06:51
54. Tja ..

.. wenn nur eine Regierungspartei etwas derartiges vor hätte müssten sie gleichzeitig eine Mauer bauen, um die Flucht der Gebildeten und des Kapitals zu verhindern. Wenn ich Vorstandsvorsitzender einer AG wäre würde ich die zukünftigen Investitionen in einem Land, welches sich über neue Arbeitsplätze freut, durchführen.

Der Doofe Rest kann dann zusehen wie Kevin und Konsorten den Laden zusammen halten

Unfaßbar, dass ein 29 jähriger Minderleister mit Callcenter Karriere und abgebrochenem Studium so viel Wirbel verursachen kann.

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peschu060666 03.05.2019, 06:52
55. Recht so

Das wird schon wieder, das regelt der Moloch wie bei allen SPD Marionetten auch. Lasst den Jungstar erst mal in die fette rundum Versorgung der Ämter und schon geht's wieder mit der Krankheit Vision.

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Chopp 03.05.2019, 06:53
56. Kapitalismus über alles?

Also wer sagt das der Kapitalismus DIE Geselschaftsform ist? Es zeigt sich doch dass der Kaüitalismus erhebliche Nachteile hat. Durch Lobbyisten wird der Staat und seine gewählten Vertreter erheblich beeinflußt zum Wohl des Kapitalismus. Die Probleme werden reduziert auf kleine bedruckte Scheinchen und Zahlen auf einem Konto, aber nicht an der Realität festgemacht.
Wie abstoßend das werden kann ist an Notre Dame zu sehen :Da brennt ein Sachgegenstand , wenn auch mit erheblichen Symbolcharakter, ab und es kommen innerhalb von Stunden 100e Millionen zusammen. 2 Tage später der Sturm über Mosambik mit Toten Obdachlosen und Verletzten ist nur eine Randnotiz ohne Liveübertragung.
Ob der Weg des Kollektivs der richtige ist sei dahingestellt , vor allem weil als erstes Google Facebook und Co dran sein müßten.Fakt ist das kaum einer dieser Superreichen noch einen Bezug zum Realen Leben haben dürfte ,Trump beweist dies eindrücklich

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ackermart 03.05.2019, 06:53
57. Um es mit Fleischhauer zu sagen ...

könnte es sich um einen Fall von 'paradoxer Kommunikation" handeln, noch dazu begünstigt von der verbal kommunizierenden Beziehung des Kommunikativen im Assoziativen zu kommunardisch vergrünende Kommunismusadaption. Doch abgesehen von solchen Wortspielen kann es tatsächlich ein Problem der politischen Wahrnehmung sein, die quasi nur noch im krassen (englisch verstandenem) POL IT seiner Positionen von Gestern erfolgreich ist. Zumal wenn in Zeiten der kultivierten Kapitalismuskritik der Kommunismus nicht länger als real "von Gestern" verstanden wird.

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vonschnitzler 03.05.2019, 06:54
58. er macht das schon richtig

Er vertritt nach außen ohne Rücksicht auf Umfragen, Lobby oder schlechte Presse das, was ihm die Basis vorgibt und steht selbst auch dazu. Das mag man für typisch jugendlich-sozialistische Träumerei halten, inhaltlich sehe ich das sehr kritisch aber vom Vorgehen / Politikstil ist es vorbildlich.

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tigga_nb 03.05.2019, 06:55
59. Unkenntnis

Nun, zu den Vorschlägen von HRS Kühnert wurde ja in den Foren schon alles gesagt, ganz so neu ist die Idee des Kommunismus ja auch nicht mehr. Was mich aber verwundert, ist die offenbar doch sehr weitverbreitete Unkenntnis, wie unser Wirtschaftssystem funktioniert.

Permanent wird auf angeblichen Turbokapitalismus bzw. eine Neoliberale Ägide verwiesen. In der Realität dagegen haben wir in D mittlerweile im internationalen Vergleich eine absolute Spitzenposition bei der Abgabenlast, in der Ära Merkel wurden in erster Linie immer neue Sozialleistungen etabliert, flankiert und ermöglicht durch die außergewöhnlich gute Konjunktur, allerdings zu Lasten von zukunftsgerichteten Investitionen (wird sich noch rächen). Jeder, der schon mal in einem Betrieb gearbeitet hat kennt die betriebliche Mitbestimmung, da haben sicher das Gegenteil von ausbeuterischer Alleinbestimmung eines privaten Kapitalbesitzers. Warum zeichnet man ein solches Zerrbild der Realität, für eine Gesellschaft, in der wirklich jeder ohne jegliches eigenes Zutun Anspruch auf Wohnraum, Nahrung, kostenlose Bildung und Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten hat? Das ist doch weit mehr, als in sozialistischen Experimenten je erreicht wurde. Warum wollen manche, daß wir uns rückwärts entwickeln? Persönliches Machtstreben? Alle Macht für eine Partei mit den „richtigen“ Ansichten? Alles ja schon da gewesen...
Ich bin dagegen.

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