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Sozialpolitik: Armes, reiches Deutschland

Krise überwunden, Wirtschaft läuft, Arbeitslosigkeit niedrig. Also alles in Ordnung? Leider nicht.*Der Wirtschaft geht es gut,*vielen Menschen nicht.*Daran müssen sich alle Parteien messen lassen.

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rincewind 1111 07.07.2011, 15:33
70. ....

Zitat von BurnOut_Generation
Für die Sozialpolitik muss Deutschland sich nicht schämen...wo sonst finden Sie einen Staat in dem ihnen praktisch alles offen ist und der Staat läuft noch hinterher,damit die Menschen ihr Bildungspaket "abholen".. Wo sonst kann man schön vom Staat .....
Immer wieder das gleiche, Dinge behaupten die der Realität nicht standhalten. Von welchem Bildungspaket sprechen Sie, doch hoffentlich nicht von dem von der Leyen.
Schon mal vom Staat gelebt oder woher wissen Sie das man da schön leben kann.
Seit der Hartz IV Gesetzgebung können keine Jobs mehr abgelehnt werden, was meinen Sie eigentlich weswegen es die ganzen Niedriglohnstellen überhaupt gibt.

Insgesamt ist Ihr Beitrag von wenig Substanz dafür um so mehr von Vorurteilen und Desinformation geprägt. Seien Sie doch bitte so nett bevor Sie wieder einen Unsinn schreiben, informieren Sie sich und unterlegen Ihre Behauptungen doch mal mit Fakten. Mein Dank ist Ihnen schon im voraus gewiss.

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aubrac 07.07.2011, 15:33
71. ....

Zitat von tieger
Das Problem mit der relativen Armut ist: Sie ist per Definition unausrottbar. Relative Armut orientiert sich am Durchschnittseinkommen. Nimmt es zu, nimmt auch die Armut zu. Mit viel Geld hat der Sozialstaat nicht verhindert, dass die Unterschicht wächst. Die Zahl der Sozialhilfemütter steigt. Amerika hat vorgemacht, welche Reform hilft: die Begrenzung der Sozialhilfe auf fünf Jahre.
Bewahre! Daher gibt es sie ja, die relative Armut. Damit die Linken immer ihr langweiliges Gejammer von der sozialen Kälte ablassen können.

Und, ich glaube auch viele meinen das ernst und kapieren gar nicht, dass selbst bei einem Einkommen des ärmsten Deutschen von sagen wir mal 7.000 Eur monatlich (bei einem vergleichsweisen Durchschnittslohn von sagen wir mal 1000 Eur in Polen)und einem Durchschnittslohn von sagen wir mal 150.000 Eur monatlich man immer noch behaupten könnte, die Armut in Deutschland sei auf der Welt derart dramatisch, dass die UNO auf den Plan gerufen werden muss. Und das unsere beseelten Linken unfreiwillig komisch sicher vorschlagen würden, man solle sich halt ein Beispiel an Polen nehmen. Da sei die relative Armut sehr gering. Die Schere und so...
Ach seufz, die soziale Kälte, schlimm, schlimm.

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Mathesar 07.07.2011, 15:33
72. ...

Zitat von Krolog
Herr Augstein mahnt in seinem Beitrag nicht Gleichheit ein sondern Gerechtigkeit.
Ja sicher doch. Nur welche Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ist nun mal nicht eindeutig zu definieren, jeder hat seine eigene Version. Ihre und Herrn Augsteins Version ist nun so gar nicht meine Version von Gerechtigkeit.

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Bondurant 07.07.2011, 15:34
73. Verräterisch

Zitat von Krolog
Dazu muss man sich nur die Reallöhne der Arbeitnehmer der letzten 20 Jahre ansehen. ... liegen auf dem Niveau von 1992 ...
Und was ist daran so furchtbar? Ich kann mich nicht erinnern, dass 1992 in Deutschland Not und Elend herrschten.

Glauben Sie an ein Menschenrecht des jährlichen Realeinkommenszuwachses?

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pontifactus 07.07.2011, 15:34
74. wählt mich zum kanzler für 3 jahre

zb die frisch eingeflogene ehefrau aus anatolien oder kazachstan geht zum zahnarzt und bekommt ein neues gebiss. ok, multikulti ist schön. aber kann mir einer verraten, warum das nur von lohnempfängern bezahlt werden muß? können da sich nicht zb ein boris becker oder erika mit ihren steuern beteiligen? sozialsystem soll durch steuern finanziert werden. das für den anfang. wenn ich keine sozialabgaben mehr zahlen muß, kann ich halbtags ne putzfrau einstellen. denkt weiter und wählt mich

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Mathesar 07.07.2011, 15:35
75. ...

Zitat von Blackysmart
Ihre Verallgemeinerung hilft nicht viel weiter. Haben Sie konkrete Zahlen über die Zahngesundheit der ärmeren Bevölkerungsschicht im Vergleich zu gehobenen Schichten?
Nicht greifbar, allerdings einen Ländervergleich. Dort, wo man zu 100% selbst für die Zahnbehandlungskosten verantwortlich ist, ist die Zahngesundheit deutlich besser - z. B. in der Schweiz.

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-fezi- 07.07.2011, 15:35
76. -

Zitat von tieger
Das Problem mit der relativen Armut ist: Sie ist per Definition unausrottbar. Relative Armut orientiert sich am Durchschnittseinkommen. Nimmt es zu, nimmt auch die Armut zu. Mit viel Geld hat der Sozialstaat nicht verhindert, dass die Unterschicht wächst. Die Zahl der Sozialhilfemütter steigt. Amerika hat vorgemacht, welche Reform hilft: die Begrenzung der Sozialhilfe auf fünf Jahre.
Ja, Armut und Reichtum sind nur in Relation wahrnehmbar. Das entscheidende aber ist doch, auf welchem Niveau findet diese relative Armut statt. Ich denke, das ist auch das, was diese Diskussion so aufgekocht hat in den letzten Jahren.

Spielt sich relative Armut in dem Rahmen ab, dass ich sage - eingekauft wird im Discounter, meine Klamotten sind von keiner namhaften Firma, ein Auto, auch ein kleines, kann ich mir nicht leisten und Urlaub ist wenn dann nur alle paar Jahre und nicht weit weg drin, oder sprechen wir beispielsweise von der Größe der Essensration?

Ich weiß nicht, was Sie oder Herr Augstein dazu denken, ich kann mir aber vorstellen, dass es zweiterem ähnlich wie mir geht. Für mich war Armut immer ein Ausdruck der von mir zu erst dargestellten Alternative. Ich war und bin aber z. T. regelrecht geschockt, wenn ich feststelle, dass wir uns (aus meiner Sicht zunehmend) in Richtung der zweiten Alternative bewegen.

In Bezug auf Amerika kann ich nicht erkennen, bei was die Begrenzung der Sozialhilfe geholfen haben sollte? Sozial engagiert sich der Staat in den Staaten weniger, so dass Verlierer dem Vernehmen nach noch schlechter dran sind, finanziell und wirtschaftlich pfeifen die Staaten dennoch aus dem letzten Loch.

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Werner Klemperer 07.07.2011, 15:36
77. Obwohl Sie Recht haben ...

Zitat von BurnOut_Generation
Für die Sozialpolitik muss Deutschland sich nicht schämen...wo sonst finden Sie einen Staat in dem ihnen praktisch alles offen ist und der Staat läuft noch hinterher,damit die Menschen ihr Bildungspaket "abholen".. Wo sonst kann man schön vom Staat.....
... ist keine Sache so gut, dass sie nicht noch verbessert werden könnte.

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rotebrause 07.07.2011, 15:36
78. Umverteilung

Jetzt fehlt nur noch ein schönes FDP-Steuermodell,
am besten der angeblich so dolle Bierdeckel von Kirchhof,
dann wird die Ungerechtigkeit noch weiter verstärkt:
http://www.bildblog.de/31517/weniger-ist-oft-mehr/[/QUOTE]

Gibt es doch schon. Kaufen Sie sich eine Photvoltaikanlage oder beteiligen Sie sich an einem Windpark. Funktioniert besser als die ehemaligen "Zahnartztschiffe". Ich danke den Grünen (der wirklichen FDP) für ihre Umverteilungspolitik. Zum Glück gehör ich zu den Reichen in unserem Land.

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Methados 07.07.2011, 15:37
79. .

nicht die parteien müssen sich messen lassen, sondern jeder einzelne selbst an seinen eigene taten.

wer den willen hat, wer anpackt und nicht faul ist, der schafft auch was.
wer nicht, der geht unter.
früher hiess das evolution, hat milliarden von jahren super geklappt. dann kamen die sozialisten....

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