Forum: Politik
Sozialpolitik: Armes, reiches Deutschland

Krise überwunden, Wirtschaft läuft, Arbeitslosigkeit niedrig. Also alles in Ordnung? Leider nicht.*Der Wirtschaft geht es gut,*vielen Menschen nicht.*Daran müssen sich alle Parteien messen lassen.

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Asche 07.07.2011, 15:37
80. Schwimmbäder

Steuersenkungen sollen natürlich nicht zu Lasten der Freibäder gehen, sondern zu Lasten der Bürokratie. Hier ist viel Einsparpotential drin. Genau so wie bei Subentionen.

Nur um mal die Gleichung "Steuersenkung = kein Freibad mehr" zu korrigieren...

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ask1983 07.07.2011, 15:38
81. good job

diesem Artikel gibt es nichts hinzuzufügen!

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rincewind 1111 07.07.2011, 15:40
82. ....

Zitat von hadroncollider
"Soziale Ungleichheit ist nicht ursprünglich. Sie ist ein von Menschen gemachtes Übel." Das ist ne glatte Lüge - und die Absicht dieses Artikels. Denn soziale Ungleichheit gab es schon immer, seit der Steinzeit, wo der mit der dicksten Keule die meisten Weiber und die Macht hatte. Gleichheit ist nur in gleichmacherischen, also faschistischen Gesellschaften möglich, darauf soll es bei Augstein ja hinauslaufen. Und natürlich ist "Sozialkritik" nichts anderes als Sozialneid. Wer mehr hat als der andere, hat sich dies erarbeitet, also verdient. Aber auch im Ergebnis ist das völlig unbrauchbar, was er da schreibt. Nehme ich den Erfolg-Reichen und gebe (ausgerechnet) den Erfolglosen, wird es in dieser wirtschaftszentrierten Welt ja nicht besser, sondern schlechter, denn die Erfolg-Reichen, die Wirtschaftsankurbler und Arbeitsplatzbeschaffer gehen einfach woanders hin. Was dann wiederum ein Gewaltregime bedingt, welches Zäune errichtet. Wie gesagt: Darauf läuft es hinaus.

Wie wäre es denn anstatt den Reichen etwas zu nehmen, sie einfach etwas gleicher an den Lasten zu beteiligen. Das hat nichts mit Neid sondern schlichtweg mit Gerechtigkeit zu tun oder kennen Ihre ethischen Grundwerte sowas schon nicht mehr.

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nixkapital 07.07.2011, 15:40
83.

Zitat von hadroncollider
"Soziale Ungleichheit ist nicht ursprünglich. Sie ist ein von Menschen gemachtes Übel." Das ist ne glatte Lüge - und die Absicht dieses Artikels. Denn soziale Ungleichheit gab es schon immer, seit der Steinzeit, wo der mit der dicksten Keule die meisten Weiber und die Macht hatte. Gleichheit ist nur in.....
Klar, Augstein hat "Gleichmacherei" gepredigt? Lesen Sie immer so schlampig, oder ist Ihnen da der anti-rote Reflex zu spontan in die Tasten gefahren? Noch mal 'ne Frage: Wohin gehen den die "Erfolg-Reichen", "Wirtschaftsankurbler" und "Arbeitsplatzbeschaffer" wenn's in dieser "wirtschaftszentrierten" Welt immer schlechter wird?

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Fünfeinhalb 07.07.2011, 15:41
84. Neidisch? Solche Reichen lobe ich mir!

Zitat von fast_weise
lassen Sie sich an Ihrem Artikel messen und spenden Sie bitte Ihr Vermögen, für welches Sie größtenteils nichts können !
Aha! Da lugt wohl der sagenumwobene, deutsche Neidhammel zwischen Ihren Zeilen, hervor, oder?;-)

Sollte Herr Augstein reichlich geerbt haben, hätte es ausnahmsweise endlich mal den Richtigen getroffen, nämlich Jemanden, der sich ohne finanzielle Notwendigkeit für unsere Gesellschaft verdient gemacht hat - Zum Beispiel durch obigen Artikel!
...War das nicht immer das tolle Argument von konservativer Seite für Herrn zu Guttenberg...? Von wegen, "der sei so unabhängig, weil er so reich ist"?!

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herr_kleint 07.07.2011, 15:41
85. Getroffen

Mal ein sehr zutreffender Beitrag des Autors.

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testthewest 07.07.2011, 15:42
86. Titel

Zitat von helloworld1
Ich kann dem Artikel nur zustimmen. Unserem gehbehinderten Sohn wird man für das nächste Schuljahr offensichtlich die Schulbeförderung aus Kosteneinsparungsgründen streichen. Das hat man uns zumindest bereits mündlich gesagt, wir warten nur noch auf den Ablehnungsbescheid.
Woher kommt eigentlich die Anspruchshaltung, dass die Gesellschaft für ihren Sohn sorgen muss.
Weshalb wohnen sie nicht einfach näher an einer Schule?

Und wieso bedeutet für sie "sozial" eigentlich immer nur die Hand aufhalten?
Sozial wärs, wenn sie ihren Sohn selber zur Schule bringen würden, und die Gesellschaft nur im Notfall um Beistand anrufen würden...

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meinefresse 07.07.2011, 15:42
87. -

Zitat von alcazar
Laut Grundgesetz haben wir ein Recht auf Eigentum und damit verbundenen Bestandsschutz. Dies ist ein Prinzip welches einer simplen Notwendigkeit Rechnung trägt. Ohne Recht auf Eigentum kann eine freiheitlich organisierte Wirtschaft nicht funktionieren. Besteuerung von Substanzeigentum ist somit ein nachvollziehbarer Eingriff in ein ........
Art 14 (2) GG: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Die Vermögensteuer wurde abgeschafft, da Hausbesitzer bevorzugt wurden, deren Vermögen nur mit dem (deutlich niedrigeren) Einheitswert versteuert wurde. Das BVerfG hat in seinem Urteil Steuergerechtigkeit angemahnt, stattdessen wurde die VermSt leider abgeschafft.

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doido 07.07.2011, 15:43
88. gut&klar

Das ist ein sehr guter, klarer Artikel. Die Fakten sind auch mit noch so viel pseudo-intellektuellem Geschwätz nicht wegzudiskutieren. Wir leben in einem zunehmend unsozialen, vernagelten und bornierten Land. Punkt.

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Lucare 07.07.2011, 15:43
89. Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Soziale Gerechtigtkeit - was ist das eigentlich?
Ist es gerecht, wenn ein Harz 4 Empfänger fürs nichtstun mehr bekommt als ein Azubi im ersten Lehrjahr der 40 Std. die Woche arbeiten geht?
Ist es gerecht, wenn der Staat für "sozial benachteiligte kinder" aus der Stadt wochenlanges Ponnyreiten auf dem Land bezahlt während die alleinerziehende, arbeitende Mutter mit ihrem Kind zuhause bleiben muss weil ddie Sozialabgaben sie erdrücken?
Ist es gerecht, dass die Renten nicht mehr Sinken dürfen während die Löhne in der nächsten Kriese wieder in den Keller stürzen?
Dieser Artikel geht mal wieder völlig am eigentlichen Thema vorbei. die paar Reichen im Land sind bestimmt die nicht Quelle allen Übels sondern eher die Millionen Leistungsempfänger die dafür sorgen das die arbeitende Bevölkerung am Ende nichts mehr in der Lohntüte hat.
Die Sozialabgaben sind nicht ohne Grund höher als die Steuern.
Wer absolute Gerechtigkeit will kann sich gerne ein Beispiel an der Natur nehmen. survival of the fittest!

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