Forum: Politik
Sozialpolitik in Hamburg: Kita-Gebühren bringen Schwarz-Grün in die Bredouille

Zehntausende Eltern in Hamburg sind sauer auf Schwarz-Grün, weil die Kita-Gebühren steigen: In der Spitze fallen künftig über 500 Euro pro Kind im Monat an. Das droht die Koalition auch beim Schul-Volksentscheid im Juli Stimmen zu kosten.

Seite 1 von 6
Meckerliese 18.04.2010, 07:57
1. unmöglich

Wer kann sich da noch leisten sein Kind in die Kita zu geben?
Da arbeitet die Frau ja nur noch mit für die Kita. Und heutzutage muss die Frau mitarbeiten damit man über die Runden kommt.

Unfassbar. Unsere Politiker gehören doch alle auf den Mond geschossen. Nur noch Wortbrüche - Pfui und nochmals pfui.

Da jammert man, dass wir zu wenig Kinder kriegen. Unter solchen Voraussetzungen setzt doch keiner mehr Kinder in die Welt.

Beitrag melden
shokaku 18.04.2010, 08:11
2. Kleiner Vorgeschmack

Da kann man sich dann vorstellen,in welche Richtung es ginge, sollte mal schwarz-grün im Bund kommen. Da würde in der Nachbetrachtung selbst der Guido noch als supersozial eingestuft werden.

Beitrag melden
Christiane Schneider 18.04.2010, 08:13
3. Die Schule kommt zu spät!!

Was ist das Problem an dieser Reform?

- die Zielgruppe sind bisher benachteiligte Migrantenkinder

- für Gymnasiasten verbessert sich wenig

- Chr. Goetsch wollte die Gymnasien eigentlich abschaffen

- manche Eltern sind froh, wenn bestimmte Kinder(agressive, verhaltensauffällige) nach der vierten Klasse nicht mehr den Unterricht stören od. durch diese die eigenen Kinder verhauen werden.

- die Eltern der benachteiligten Kinder sind wichtiger als zwei Jahre längeres gem. Lernen.

- die Stadteilschulen werden die Resteschulen werden (solange es weiter auch Gymnasien gibt)

- die bürgerlichen Leute werden Ihre Kinder weiter aufs Gymnasium bringen

- hat es was mit ständischer Arroganz zu tun, wenn man seine Kinder optimal fördert und von schlechten Einflüssen fern hält?

-der PISA Erfolg der bildungsfernen Schichten hängt vom Engagement der Eltern ab. Die Schule kommt zu spät!!

Beitrag melden
arinari 18.04.2010, 08:38
4. Dafür Prestigeobjekte...

Zitat von sysop
Zehntausende Eltern in Hamburg sind sauer auf Schwarz-Grün, weil die Kita-Gebühren steigen: In der Spitze fallen künftig über 500 Euro pro Kind im Monat an. Das droht die Koalition auch beim Schul-Volksentscheid im Juli Stimmen zu kosten.
Um die Prestigeobjekte zu finanzieren, opfert der Senat die Familien.. Alle Parteien haben sich gegen die Bürger zusammengetan, um die Primarschule durchzudrücken..Was bleibt den Bürgern nur noch übrig,als gegen die Regierung in Hamburg zu protestieren. Interessant ist es, dass die Grünen bei dieser Diktatur mitmischen. Im Sommer werden diese Ideologen die Qittung bekommem, ich hoffe, dieser Schildbürgervrein wird durch das Bürgerbegehren aus dem Rathaus vertrieben. Aber , wer bleibt dann noch übrig? Einzig die FDP ist gegen die Primarschule,und die ist ein kleines Häuflein in HH.

Beitrag melden
mexi42 18.04.2010, 08:43
5. Irgendwie ...

müssen die Defizite der Elbphilharmonie
verbucht werden.

Beitrag melden
juris11 18.04.2010, 08:49
6. Der richtige Weg

Zwar habe ich Verständnis für diejenigen, die bislang immer noch den Politikern vor der Wahl geglaubt haben und jetzt eines besseren belehrt werden, jedoch ist dies der richtige Weg.
In Hamburg leben fast die meisten Millionäre der BRD. Weshalb soll bitte schön die Steuerzahler für deren Kita-Platz aufkommen?
Die unteren Einkommensschichten zahlen doch nur einen ganz geringen Beitrag.
Persönlich finde ich eine einkommensabhängige Staffelung der Kita-Gebühren richtig, wenn schon der Steuerzahler dafür aufkommen soll/muss. Die grundsätzliche Frage, weshalb sich Menschen Kinder anschaffen, obwohl sich die Eltern nicht über die "Folgekosten" im Klaren sind, ist wohl eine ganz andere.
Ein Kollege hat mal gesagt: Ich schaffe mir keinen Hund an, wenn ich niemanden habe, der tagsüber mit ihm Gassie geht.- So ganz von der Hand zu weisen ist dies nicht. Richtig: Ausnahmen und Sonderfälle gibt es immer.
(Um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, nicht mehr Kinder sind sinnvoll für die Rentenzahlungen, sondern später arbeitende Kinder mit einem Gehalt von min. 3.000 Euro netto. Alles andere sorgt für eine Belastung der Sozialkassen.)

Beitrag melden
genugistgenug 18.04.2010, 08:50
7. Die Grünen sind ganz oben angekommen!

Zitat von sysop
Zehntausende Eltern in Hamburg sind sauer auf Schwarz-Grün, weil die Kita-Gebühren steigen: In der Spitze fallen künftig über 500 Euro pro Kind im Monat an. Das droht die Koalition auch beim Schul-Volksentscheid im Juli Stimmen zu kosten.
Versprochen, gebrochen - sehr passende Zwischenüberschrift!

Die Grünen sind ganz oben angekommen und völlig durchseucht. Es geht nur um die Macht und gegen die Menschen!
Hauptsache an der ReGIERung und die eigenen Kontakte und Taschen pflegen.
Vielleicht warnen die Hamburger Vorgänge noch in NRW vor falschen Wahlentscheidungen. Denn nach der Wahl wird schneller umgefallen oder die Maske abgenommen.

Das ist übrigens kein Hamburger Grünen Problem. In Freiburg schwiegt sich die Bundestagsabgeordnete zur Verschwendung von ALG2 aus und antwortet nicht einmal einem Diabetiker den die ARGE von der Krnakenversicherung abgemeldet hat und dadurch Augenschäden und einen Nierenschaden verursacht hat. Lt. Wahlkreisbüro hat man sich überparteilich (Grüne/CDU/SPD) darauf geeinigt dass der SPD Abgeordnete hilft - und das war es dann. Das Opfer soll sich mit dem SOD Abgeordneten auseinandersetzen. Der hat am 13.11.09 per Fax Hilfe für die kommende Woche zugesagt, wir warten weiter darauf. www.kassensturz-jetzt.de

Beitrag melden
arinari 18.04.2010, 08:59
8. Arroganz und Neid

Zitat von juris11
Zwar habe ich Verständnis für diejenigen, die bislang immer noch den Politikern vor der Wahl geglaubt haben und jetzt eines besseren belehrt werden, jedoch ist dies der richtige Weg. In Hamburg leben fast die meisten Millionäre der BRD. Weshalb soll bitte schön die Steuerzahler für deren Kita-Platz aufkommen? Die unteren Einkommensschichten zahlen doch nur einen ganz geringen Beitrag. Persönlich finde ich eine einkommensabhängige Staffelung der Kita-Gebühren richtig, wenn schon der Steuerzahler dafür aufkommen soll/muss. Die grundsätzliche Frage, weshalb sich Menschen Kinder anschaffen, obwohl sich die Eltern nicht über die "Folgekosten" im Klaren sind, ist wohl eine ganz andere. Ein Kollege hat mal gesagt: Ich schaffe mir keinen Hund an, wenn ich niemanden habe, der tagsüber mit ihm Gassie geht.- So ganz von der Hand zu weisen ist dies nicht. Richtig: Ausnahmen und Sonderfälle gibt es immer. (Um den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: Nein, nicht mehr Kinder sind sinnvoll für die Rentenzahlungen, sondern später arbeitende Kinder mit einem Gehalt von min. 3.000 Euro netto. Alles andere sorgt für eine Belastung der Sozialkassen.)
Ihr Beitrag ist mehr als arrogant, Sie haben sicher keine Kinder und gehören nicht zu den Gutverdienenden. Denn wenn Sie die Anschaffung von Kindern mit Hunden vergleichen und dass man sich vorher mit Kitagebühren beschäftigen soll, bevor man Kindern kriegt,ist schon mehr als zynisch. Sie möchten sicher lieber eine Elphilharmonie von Steuern bezahlen lassen als Kindergärten, bravo...

Beitrag melden
Peter Sonntag 18.04.2010, 09:03
9. Olé !

Der ehemals beliebt Ole ist wohl inzwischen ganz abgehoben und hat resigniert.
Das ist auch kein Wunder bei diesem Koalitionspartner mit der ständig lachenden und gestikulierenden Obergrünen.

Die Grünen haben es noch immer geschafft, Koalitionen abzuwürgen. In Bund und Land.

Beitrag melden
Seite 1 von 6
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!