Forum: Politik
Sozialpolitik in Hamburg: Kita-Gebühren bringen Schwarz-Grün in die Bredouille

Zehntausende Eltern in Hamburg sind sauer auf Schwarz-Grün, weil die Kita-Gebühren steigen: In der Spitze fallen künftig über 500 Euro pro Kind im Monat an. Das droht die Koalition auch beim Schul-Volksentscheid im Juli Stimmen zu kosten.

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geishapunk 18.04.2010, 11:48
30. Titel

Zitat von Meckerliese
Warum sollen immer die Rentner zur Kasse gebeten werden? Pfui schämen sie sich. Die heutigen Rentern haben dieses Land erst wieder zu dem gemacht das es ist. Sollen sie im Alter am Hungertuch nagen????
Oh cool, d.h. die jetztigen Rentner begleichen dann auch den lächerlich kleinen Schuldenberg welchre hinterlassen wurde/wird.

Einverstanden.

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gorge11 18.04.2010, 11:52
31. Demographie

Zitat von ronghua
.......finde ich Ihre Aussage. Nehme also an, dass Sie keine Kinder gezeugt haben. Bin Jahrgang '40 und habe mein Soll ('73 + '76) erfuellt. Aber statt die Rente in D. zu geniessen, bin ich noch voll beruflich im Einsatz und geniesse mein Leben mit Gattin und Toechterchen (6/'09). Die Kita Probleme werden wir hier (China) garantiert nicht haben. Ihnen noch einen schoenen Sonntag.
Sie hätten mit 2-3 Kindern in China Strafsteuern bezahlt.
Ich weiss auch nicht was mit ..... meinen.
Es ist der statistische Rentner, nicht jeder einzelne.
Wenn die 1960er selbst in Rente gehen,
und die geburtenschwachen Jahrgänge so ab 1990
sie bezahlen müssen, wird's eng.

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chocochip 18.04.2010, 11:55
32. Mmmmmh....

Zitat von denkendefaust
Es darf keine einkommensunabhängige Leistungen des Staates mehr geben. Es auch ein Witz der letzten Stundendemonstrationen, wenn keine Studiengebühren eingefordert wurden. Ein Chefarzt lacht sich doch ins Fäustchen, wenn man seinen Kindern die Ausbildung, z.b. Medizinstudium, kostenlos finanziert. Im schlechtesten Fall (aus Sicht der Gesellschaft) geht der studierte Nachwuchs ins Ausland und versilbert dort seine kostenlose Ausbildung. Jeder, der staatliche Leistungen bezieht, soll seine Einkünfte offenlegen. Diese Aufgabe kann das Finanzamt übernehmen. Vorausgesetzt die Leute geben Ihre Einkünfte ehrlich an. PS: In Hamburg haben mehrere hundert Personen Selbstanzeige wegen hinterzogener Steuern erstattet. Damit war Hamburg Spitzenreiter bei den Steuerhinterziehern.
Echt, bekommt der Sohn eines Arztes das Studium kostenlos finanziert?

Hat der Vater nicht deutlich höhere Steuern gezahlt, als der Arbeitervater?

Mmmh, irgendwie nur noch Neid in diesem Lande und ich als Ex-Heimkind kann über soviel Sozialneid nach oben nur den Kopf schütteln, habe ich es doch geschafft trotzdem zu studieren, auch wenn ich dabei keinen Neid auf die Chefarztsöhne verspürte, obwohl ich dafür arbeiten musste, um mir das Studium zu finanzieren.

Es scheint mir aber so zu sein: Je mehr man Sozialneid aufbaut, desto weniger Kinder aus dem Prekariat steigen wirklich auf. Sozialneid von unten und oben dient nur der Zementierung der Gesellschaft. Und das ist gewollt. Nur begreifen die Pseudolinken diese Landes das nicht.

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chocochip 18.04.2010, 11:57
33. Darum ging es nicht

Zitat von gorge11
Bei 5000 zahlt man ohnehin den Max-Beitrag. Man braucht nur zu sagen, das man keine Ermässigung haben will..
Darum ging es nicht: Es ging darum, ob man aus sozialen Gründen - und dazu zählte auch das Einkommen - überhaupt einen Platz bekommt.

Die Gebühren waren von vornherein klar. Doch wer wenig verdient bekommt bevorzugt einen Krippenplatz. Und dazu bedarf es der Angabe des Einkommens.

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chocochip 18.04.2010, 11:58
34. Cool...

Zitat von geishapunk
Oh cool, d.h. die jetztigen Rentner begleichen dann auch den lächerlich kleinen Schuldenberg welchre hinterlassen wurde/wird. Einverstanden.
Danke!

*ggg*

Aber das werden die in der Hyperinflation bzw. Währungsreform ohnehin müssen.

Niemand hat uns gefragt, ob wir die Schulden haben wollen, oder lieber weniger Wohlstand.

ich hätte mich für weniger Wohlstand entschieden, die Rentner von heute haben anders gehandelt.

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arinari 18.04.2010, 12:07
35. Schönreden

Zitat von denkendefaust
In der Tat muß man sich fragen, wer denn wirklich hart von der Erhöhung betroffen ist ? Jene, die jetzt wieder den "Volksaufstand" androhen, sind auch jene, die gegen die Schulreform in Hamburg sind. Man möge sich im Hamburger Westen (Blankenese, Rissen) morgens nur vor einer Schule oder Kindergarten stellen, dann kann jeder sehen, wer seinen Besitzstand mit allen Mitteln verteidigt. Die Protzkarossen (Porsche, Mercedes, SUVs) verstopfen permanent die Zufahrten. Ne, ne: es wird nur auf hohem Niveau gejammert.
Es waren und sind nicht nur die Blankeneser, die gegen die Schulreform sind, reden Sie sich bitte diese Gegner nicht schön!

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denkendefaust 18.04.2010, 12:11
36. Kein Neid

Zitat von chocochip
Hat der Vater nicht deutlich höhere Steuern gezahlt, als der Arbeitervater?
Was noch zu beweisen wäre.
Deshalb ja das Finanzamt.
Der Chefarzt hat Steuerberater, Abschreibungsmodelle, Verlustzuweisungsmodelle und ist in der Lage, seine Einkünfte gegen Null zu rechnen.
Einem Facharbeiter ist das verwehrt (Lohnsteuer = Quellensteuer)

Warum also nicht über das Finanzamt die staatlichen Leistungen wieder einfordern ?

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anin 18.04.2010, 12:23
37. Das hört

Zitat von denkendefaust
Jeder, der staatliche Leistungen bezieht, soll seine Einkünfte offenlegen. Diese Aufgabe kann das Finanzamt übernehmen. Vorausgesetzt die Leute geben Ihre Einkünfte ehrlich an. ..
sich gut an! Aber: Wäre es da nicht gerechter (und einfacher) man bestimmt den "echten" Preis der Kinderbetreuung und gewährt denjenigen, die diesen nicht bezahlen können, auf Antrag einen Zuschuss?

Am sozialen Ausgleich sollten alle beteiligt sein und nicht nur die Eltern. Gutverdienende Eltern vergleichen sich mit gutverdienenden Kinderlosen. Wenn diese Verdienstlücke durch z.B. exorbitante Betreuungsgebühren zu groß wird, wird diese Gruppe niemals mehr Kinder in Erwägung ziehen.

Es geht hier nicht um "Spitzenverdiener", die sind doch in ihrer "Steuerakrobatik" eh außen vor. Es geht um z.B. den Werkmeister, dessen Mehrverdienst einerseits durch eine starke Steuerprogression und dann noch durch den sozialen Ausgleich, den er bei der Kinderbetreuung zahlt auf ein Verdienstniveau gebracht wird, dass sein "gefühlter" Verdienst unter dem der "Vorarbeiter" liegt.

Konsequenz Ihres Vorschalgs ist, dass sich die "Gutverdiener" zusammenschließen und eine eigene "Kita" gründen! Eine weitere "Entsolidarisierung" der Gesellschaft wäre damit vorgrammiert!

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denkendefaust 18.04.2010, 12:41
38. Sollen sie doch

Zitat von anin
Konsequenz Ihres Vorschalgs ist, dass sich die "Gutverdiener" zusammenschließen und eine eigene "Kita" gründen! Eine weitere "Entsolidarisierung" der Gesellschaft wäre damit vorgrammiert!
Sollen die "Gutverdiener" doch bzw. passiert doch schon.
Insbesondere bei den privaten Schulen, Internaten etc.

Das Gequatsche von der "Solidarität" ist doch ohnehin nur ein Märchen.

Übrigens: der zitierte gutverdienende "Werksmeister" und Facharbeiter gehört doch zur bedrohten Spezies und dürfte bald ausgestorben sein.

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gorge11 18.04.2010, 13:42
39. Alles für lau

Zitat von anin
sich gut an! Aber: Wäre es da nicht gerechter (und einfacher) man bestimmt den "echten" Preis der Kinderbetreuung und gewährt denjenigen, die diesen nicht bezahlen können, auf Antrag einen Zuschuss? Am sozialen Ausgleich sollten alle beteiligt sein und nicht nur die Eltern. Gutverdienende Eltern vergleichen sich mit gutverdienenden Kinderlosen. Wenn diese Verdienstlücke durch z.B. exorbitante Betreuungsgebühren zu groß wird, wird diese Gruppe niemals mehr Kinder in Erwägung ziehen. Es geht hier nicht um "Spitzenverdiener", die sind doch in ihrer "Steuerakrobatik" eh außen vor. Es geht um z.B. den Werkmeister, dessen Mehrverdienst einerseits durch eine starke Steuerprogression und dann noch durch den sozialen Ausgleich, den er bei der Kinderbetreuung zahlt auf ein Verdienstniveau gebracht wird, dass sein "gefühlter" Verdienst unter dem der "Vorarbeiter" liegt. Konsequenz Ihres Vorschalgs ist, dass sich die "Gutverdiener" zusammenschließen und eine eigene "Kita" gründen! Eine weitere "Entsolidarisierung" der Gesellschaft wäre damit vorgrammiert!
Das beste und einfachste ist, dass man Kitas und OTGS kostenfrei stellt. Das geht, in Rheinland Pfalz ist das so, in Belgien und auch in anderen Ländern.
Und so sind auch die PISA-Ergebnisse.
http://www.zeit.de/2002/27/200227_b-pisa_belgien_xml
In Belgien ist aber eine erheblicher Unterschied
zwischen dem französischen Teil und dem Belgischen.
das ist interessant.
Beide leigen aber weit votr Deutschland.

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