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Sozialstaat und Flüchtlinge: National befreiter Arbeitsmarkt
DPA

Lieber keine Arbeit als eine falsche - nach diesem Motto verfährt Ministerin Nahles auch in der Flüchtlingskrise. Selbst beim Praktikum für Asylbewerber soll der Mindestlohn gelten. So kann man Jobmärkte auch abschotten.

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Diskutierender 20.10.2015, 15:55
100. Deutsche Arbeitgeber

Zitat von jaycool
aber kräftig in die Tasten. ie Aufweichung des Mindestlohns wäre die wahre Kapitulation! - Herr Fleischhauer macht sich hier zum Gehilfen des Kapitals. Sollte der Mindestlohn für Flüchtlinge fallen und diese so in den Markt kommen würde das definitiv gut, fair bezahlte Arbeitsplätze zerstören! Nee, mein lieber, DAS ist nicht der Weg - sonder das würde zu noch mehr Wut und Gewalt gegen die Flüchtlinge führen! Gruß aus TLS, Jay
Das ist absolut richtig. Ich sehe selbst in den Medien nahezu jeden Tag die leuchtenden Augen der Arbeitgebervertreter angesichts der Masseneinwanderung von Flüchtlingen - ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Allerdings versteht auch selbst dümmste Deutsche Stammtischbruder die Gesetze der Marktwirtschaft, und merkt, dass dass die starke Zuwanderung zu einem Überangebot an Arbeitskräften und damit zu Lohndumping führen wird.

Nur leider sehen viele Menschen nicht, dass nicht primär die Ausländer/Flüchtlinge das Übel sind (gerade Flüchtlinge aus Syrien dürften nun wirklich einen Fluchtgrund haben), sondern die Arbeitgeber die wahren Übeltäter sind. Entsprechend sorgen die üblen Machenschaften der Arbeitgeber leider in massiver Weise für Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit. Nur leider verstehen das viele Menschen nicht.

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agua 20.10.2015, 15:56
101.

Sie plädieren für Ausbeutung Herr Fleischauer.Auf nach Portugal und reihen Sie sich ein in die Reihen der Thailänder,der Menschen aus Nepal,Bangladesh und Indien.Arbeiten für 3.-€die Stunde,leben mit 50 kollegen in 2 Zimmern oder einem Container und schreiben bitte anschließend eine Kolumne über diese Erfahrungen.

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pykomat 20.10.2015, 15:57
102. Würde funktionieren, wenn

Das ganze könnte funktionieren, wenn wir das zum Beispiel für Branchen zulassen würden, die eh in Deutschland ausgestorben sind, wie zum Beispiel Textilien, Schuhe, Plastikspielzeug.....
Diese importieren wir momentan, weil sie zu Ausbeuterlöhnen in der dritten Welt gefertigt werden.
Da die "dritte Welt" nun zu uns kommt, könnte man diese Dinge wieder in Deutschland fertigen lassen, so bleibt die Wertschöpfung wenigstens im Lande und diese Menschen können auch mit ihrer geringen Ausbildung und geringen Lohn eine Arbeit finden. Natürlich müsste das auf ganz bestimmte Branchen beschränkt bleiben und staatlich bezuschusst werden (weil sonst die Unternehmen wieder im Ausland kaufen, damit wir unsere Ramschware noch billiger bekommen)....aber besser als Alimentieren der Leute bis in alle Ewigkeit sollte das allemal sein

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uods 20.10.2015, 15:57
103. Schluss mit der Märchenstunde bitte, Herr Fleischhauer.

Der Mindestlohn hat nach empirischen Untersuchungen keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahl. Die Einführung hat nicht zu einer Erhöhung der Arbeitslosenzahl geführ, also muss er auch nicht abgeschafft werden um Arbeitslosigkeit zu verhindern.

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tommichelin 20.10.2015, 15:58
104. Arbeitsverhinderungsministerin Nahles

...sie denkt logisch. Je mehr Harz 4 Empfänger, desto größer die eigene Macht.
Baut einen Zaun.

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Stefan_C 20.10.2015, 15:58
105. hier sind wieder Weltökonomen unter sich

Flüchtlinge mit Sprachbarriere und mangelnder Ausbildung haben meist nichts als ihre Muskelkraft und/oder Ausdauer anzubieten ... damit konkurrieren sie nicht unbedingt mit normalen dt. Arbeitnehmern und auch nicht mit schlecht ausgebildeten dt. Arbeitnehmern. Und schon gar nicht mit Arbeitnehmern in der Industrie. Die konsequente Anwendung des Mindestlohns ist entsprechend die wichtigste Vorraussetzung, um "es" (Integration) nicht zu schaffen, sondern um die Flüchtlinge in Agonie und Schlimmeres zu schicken (was passiert, wenn die Leute nicht sinnvolles zu tun haben, kann man gelegentlich in den Nachrichten sehen, wenn wieder Randale in einem Flüchtlingsheim war). Flüchtlinge mit passabler Ausbildung und/oder passablen Deutsch-Kenntnissen werden kein Problem mit dem Mindestlohn haben ... und angesichts der Arbeitsmarkt-Situation in vielen auch einfachen Jobs, hilft der ihnen auch nicht.

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lupo44 20.10.2015, 15:58
106. es ist einfach paradox,wenn dies stimmt....

was Herr Fleischhauer hier veröffentlicht.Es ist aber davon aus zu gehen,dass seine Recherchen lückenlos sind. Zu Faru nahles muß man zu ihren Ehren sagen,dass Sie den Mut hatte im deutschen Bundestag zu erklären-das die Menschen die da zu uns kommen nicht alle Doktoren,Professoren und hoch geschulte Persönlichkeiten sind.Im gegenteil 80% werden leider keinen Abschluß vorweisen können.Sie wandte sich direkt an alle Mitglieder das sie dieses nicht in einem Jahr vergessen haben.Es zeigte das diese Frau wußte wovon Sie sprach. Und nun haben wir die Bescherrung.Frage ist wo ist der Wirtschaft und Industrieverband der immer wieder neue Arbeitnehmer einforderte von der Regierung? Es kann doch einfach nicht wahr sein ,dass wir 1.Million Hartz4 Emfänger nach Deutschland lassen.Es sollte doch bei aller Humanität die Kirche im Dorf gelassen werden.Mindestlohn muß gezahlt werden.Hier sollte sich vor diesen Hintergrund ganz schnell ein runder Tisch formieren -Gewerkschaft,Regierung und die entsprechenden Verbände um die wichtigste Frage der Zukunft für Deutschland zu lösen.Das daert doch mindestens 10 Jahre bis die ungebildeten nicht qualifizierten Menschen in der Lage sind hier in Deutschland Fuß zu fassen. Ausdrücklich verweise ich an dieser Stelle auf die Tatsache das diese Feststellung überhaupt nicht rassistisch gemeint ist,sondern diese Menschen ja wohl nicht die Möglichkeit hatten in ihren Ländern sich zu qualifizieren.Aber für Deutschland werden Kosten über Kosten entstehen und die Angst der deutschen Menschen vor Überfremdung wird steigen wenn dem nicht entgegen getreten wird.

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hansgustor 20.10.2015, 15:58
107. Wer einmal lügt ...

Ich warte immer noch auf die Richtigstellung der Behauptung "70% der Flüchtlinge sind junge Männer". Die Zahl hat Herr Fleischhauer frei erfunden. Und bevor jetzt wieder jemand einen Link zur BAMF Statistik postet und behauptet das würde da stehen, bitte richtig lesen, nicht nur nach einer passenden Zahl suchen.

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jallajalla 20.10.2015, 15:59
108. Denkfehler beim Mindestlon

Klassischer Fall von Überregulierung. Man verbietet Menschen für ein Entgeld unterhalb des Mindestlohnes zu arbeiten, auch wenn sie dieses wollen. Für 8,50€ gibt es aber Personen, die die Deutsche Sprache beherrschen und auch sonst in vieler Hinsicht besser für die einfachen Tätigkeiten geeignet sind. Der Flüchtling hat damit schlicht keine Chance auf sinnvolle Beschäftigung und daraus resultierenden Kontakten. Das behindert die Integration.
Es ist ja auch nicht so, dass es nur ein festes Arbeitsvolumen unter den Erwerbstätigen zu verteilen gäbe. Viele sinnvolle Arbeiten werden unter den Bedingungen des Mindestlohnes einfach nicht gemacht, vor allem im Servicebereich. Ich meine damit Jobs wie sie in Amerika oder Asien existieren: Begrüssungspersonal, Kofferträger, Kaffeenachschenkkraft, Parkplatzverkehrslotse, Supermarkteinkaufsverpacker, oder der Tankwart, den es bis in die 60er Jahre auch bei uns gab. Für den Kunden sind das wunderbare Serviceerlebnisse, die aber in DE nicht zu realisieren sind. Es ist auf jeden Fall besser, den Flüchtlingen solche Beschäftigungen zu ermöglichen, als sie über Monate in überfüllten Unterkünften zur Untätigkeit zu verdammen.

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1556-548 20.10.2015, 15:59
109. Die Leerung der Papierkoerbe in den Unterkuenften als Schwarz-

arbeit deklariert? Ich glaube, ich traeume. Da sitzen junge, kraeftige Maenner den ganzen Tag rum und mopsen sich und das muss noch ein "fachgerecht anestellter" kommen, der ihnen die Papierkoerbe leert?
Willkommen in Absurdistan ! Weshalb ueberhaupt Fremdfirmen noch die Unterkuenfte putzen muessen, erschliesst sich mir auch nicht.Kosten diese Menschen, von denen ein nicht unerheblicher Prozentsatz gar kein Anrecht auf Asyl hat, den Steuerzahler nicht schon genug? Wieviel Prozent der deutschen Steuerbuerger koennen sich eine Putzfrau leisten? Wer hatte dort in den Heimatlaendern eine Putzfrau ?
In orientalischen Laendern putzen fast ausschliesslich Maenner oeffentliche Einrichtungen! Koennen wir ihnen heute hier nicht zumuten, ihren eigene Dreck wegzumachen?
Un da wundert ich die Politik, dass die Wut bei einigen Buergern schon an der Oberlippe angekommen ist?
Soll man denen vielleicht noch den Mindestlohn zahlen, damit sie ihren eigenen Dreck wegputzen?

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