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SPD: Abschied eines Rock'n'Rollers
DPA

Sigmar Gabriel muss gehen. Die SPD will den populären Außenminister nicht im neuen Kabinett haben. Der Abgang war absehbar - mit seinem starken Charakter passt Gabriel nicht zum neuen Team-Image der SPD.

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Mondlady 08.03.2018, 17:28
1. Starker Charakter?

Ich glaub's nicht! Ein Wirtschaftsminister, der die Waffenexporte drastisch erhöht hat, obwohl das Gegenteil geplant und gesagt wurde; ein Wirtschaftsminister, der dafür sorgt, dass Rheinmetall in Indien (!) von der Blacklist der Korruptonsunternehmen verschwindet? Ein Außenminister, der sich von Erdogan und Konsorten am Nasenring durch die Manege ziehen und demütigen läßt, bevor irgendwann mal ein - etwas stärkerer - Widerspruch kommt? Sorry, aber darauf kann Deutschland gerne verzichten.

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silesian 08.03.2018, 17:30
2. Gegen den Strich

so war er halt, der Siggi. Die SPD wird ihm noch nachweinen. In der Zeit der austauschbaren Gestalten wird es an Charakterköpfen fehlen.
Schade, vielleicht wird die Partei bei 12-15% wieder aufwachen.

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isegrim der erste 08.03.2018, 17:31
3. Sigmar Gabriel ist markant, nicht unbeding sympathisch,

aber immerhin. Die neue Führungsriege der SPD ist vor allem eines: farblos. Der schnellste Weg hin zu einer 5 Prozent-Partei.

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DieHappy 08.03.2018, 17:32
4.

Ich finde es gut, dass dieser Mann in der Regierung nichts mehr zu sagen hat.
Seine Putin, Gazprom, Schröder Nähe, ist mir einfach nur suspekt.
Es reicht der "Kreml Satellit" AFD im Bundestag.

https://www.tagesspiegel.de/politik/.../19943758.html
http://www.zeit.de/politik/ausland/2...fen-erklaerung

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fyer 08.03.2018, 17:33
5.

Populärer als Steinmeier würde ich noch gelten lassen, aber richtig populär oder ein herausragender Außenminister war er nie, sonst würde er jetzt nicht gehen müssen.

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maxgil 08.03.2018, 17:34
6. Als

Esrze Amtshandlung und obwohl noch nicht mal gewählt, schlachtet die Nahles ihr bestes Pferd. Die wollen doch untergehen, oder?

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Haudegen 08.03.2018, 17:35
7. Die sPD-Führung schmeisst einen Politiker mit hohem ...

Beliebtheitsgrad bei der Bevölkerung raus - wahrscheinlich weil sie sich das leisten kann. Man könnte auch versuchen, einer Ameise das Schach spielen beizubringen - der Partei ist einfach nicht mehr zu helfen! MfG

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Profdoc1 08.03.2018, 17:36
8. Es ist pragmatisch...

zu sehen, dass die jetzige SPD-Führung Gabriel nicht mehr einbetten wollte. Obwohl er als Außenminister eine in Summe gute Figur gemacht hat, kann ich nachvollziehen, dass er [zunächst] eingemottet wird. Es geht nicht an, dass jemand ständige Kurswechsel vollzieht ohne die Truppe mitzunehmen. Insoweit wurde jetzt eine lange offene Rechnung beglichen.

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