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SPD: Andrea Nahles will als Partei- und Fraktionschefin zurücktreten
Fabrizio Bensch/ Reuters

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin angekündigt

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myrtle0815 02.06.2019, 10:46
130. es ist geschafft

nun habt ihr es geschafft, liebe genossen, sie geht - die euch ja immer schon unliebsame und lästig war. bei den frauen wird bei euch in eurer in patriarchalischen Strukturen verheerenden partei ja sowieso stets ein kritischer maßstab angelegt. aber es ist nicht deswegen, dass ich euch nach 50 Jahren die gefolgschaft kündigte, sondern weil ihr NULL konzept oder Ideen für die wahnsinnig schnell über uns hereinbrechende zukunft habt. null! ihr seid geschichte, liebe SPD, tschüss.

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Emderfriese 02.06.2019, 10:46
131. Vergessen

Zitat von Tom77
Hätte schon nach den letzten Bundestagswahlen erfolgen sollen. Nahles hat so viel Charisma wie ein trockenes Stück Brot. Sie wirkt einfach unsympathisch und ich frage mich noch immer, worin ihre Kompetenz liegt. Man kann nur hoffen, dass die SPD einmal mit dem Kehrbesen quer durch die Führungsriege geht und es zu einem wirklichen Neuanfang kommt. Die SPD hat kaum Persönlichkeiten und Kompetenz in den Reihen, die sich gerne vor Kameras und bei Talkshows zeigen. Sollte das Ganze aber dazu führen, dass Kühnert und Co. mehr in der SPD zu sagen haben, ist der Niedergang schon vorprogrammiert. Niemand braucht eine zweite linke Partei, die auf Umverteilung und Neiddebatten setzt und mit Ideen und Ideologien aus der geschichtlichen Mottenkiste im 21. Jahrhundert Politik machen möchte. Die SPD hat einfach keinen Plan, wie man soziale Politik in einer globalen und vernetzten Welt gestaltet, ohne immer nur Geld von oben nach unten zu verteilen und jedes Unternehmen, das in Deutschland erfolgreich ist oder investieren möchte, zu verschrecken. Die SPD hat noch nicht verstanden, dass soziale Marktwirtschaft ohne Marktwirtschaft nicht funktioniert. Wenn keiner mehr Arbeit hat, weil die Unternehmen abwandern oder sich keiner mehr beruflich anstrengt, weil beruflicher und wirtschaftlicher Erfolg bestraft wird, indem man das sauer verdiente Geld abgeben darf, dann funktioniert auch ein Sozialstaat nicht mehr. Skandinavische Länder haben z.B. gezeigt, was es heißt, einen Sozialstaat zu bauen, der eine Gesellschaft vereint und nicht spaltet. Man schaue sich dort z.B. nur mal das Bildungssystem an. Leider hat die SPD aber außer "Die Reichen müssen geschröpft werden und die Armen sollen ohne Bedürftigkeitspprüfung Gelder erhalten" keinen Plan, wie man Sozialpolitik integrierend und ganzheitlich gestaltet. Dass zu Sozialpolitik eben auch Bildung, Pflege, Umwelt, Rente, Ausbildung, Familie, Wirtschaft, Technk und Forschung gehört, versteht die SPD von heute nicht mehr.
"...Die SPD hat einfach keinen Plan, wie man soziale Politik in einer globalen und vernetzten Welt gestaltet, ohne immer nur Geld von oben nach unten zu verteilen..."

Wenn diese Ihre Prämisse falsch ist - und sie ist falsch, wie das auseinanderklaffen der Arm-reich-Schere klar erkennbar macht - darf man des Rest Ihrer Ausführungen getrost vergessen.

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Spiegelleserin57 02.06.2019, 10:46
132. gut erkannt!

Zitat von mpigerl
dass man endlich über Themen spricht. Konzentriert Euch auf soziale Aspekte! Werdet wieder die "Partei des kleinen Manns". Die Mieten in den Großstädten explodieren, die Schere zwischen niedrigen und hohen Einkommen geht immer weiter auseinander, usw usw usw. Ja, Klima ist auch wichtig, aber macht nicht den Fehler die Grünen beim Klima zu überholen. Das klappt sowieso nicht. Den Menschen, denen Klimapolitik am wichtigsten ist die wählen sowieso grün. Also liebe SPD konzentriert Euch auf den eigenen Markenkern und der ist soziale Marktwirtschaft. Und verlasst endlich die Groko! Man kann Merkel auch zwei Jahre in einer Minderheitsregierung weiter merkeln lassen. Aber ohne Regierungsbeteiligung kann man sich besser profilieren!
natürlich ist Klima und Plastikentsorgung wichtig aber AKUT muss erst mal überhaupt eine Verbesserung für den kleinen Mann auch bei ihm ankommen.
Ich vermisse bis jetzt bei den Grünen Lösungen für die landesinternen Miseren...wie Gesundheitspolitik, Infrastrukturen etc.
Was machen die Leute AKTIV dagegen. Es wird zu viel geredet aber zu wenig getan!

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lobro 02.06.2019, 10:46
133. Grün heißt die Farbe - also weg damit

Zitat von retterdernation
das steht wohl fest. In Heerscharen laufen der SPD und der Union die Wähler weg, Frau Nahles hat die SPD endgültig kaputt gemacht. Ein Duracelläffchen auf Speed braucht diese Republik nicht. Die Genossen insgesamt erinnern an eine hochansteckende Krankheit. Mit der sich die Union infiziert hat. Angewidert laufen die Wähler nicht nur davon. Schlimmer - das neue No Go macht die SPD und auch die Union unwählbar, Der Trend heißt GRÜN. Die ehemaligen Volksparteien gelten als völlig abgewirtschaftet. Deren Machgeilheit treten die Bürger jetzt geschlossen entgegen. Und das ist nicht nur gut so - das ist das Gebot der Demokratie. Macht kaputt - was Euch kaputt macht. Und an nichts anderes denkt - als an die eigene Macht. Niemand wird diese sogenannten Politiker vermissen, Grün heißt die Farbe.Für manche vielleicht auch blau oder gelb. Schwarz und Rot sind Geschichte. Also weg damit.
Vor einer grünen Regierung graut's mir jetzt schon. Die Grünen sind doch die letzten, die die Interessen der ehemaligen SPD-Wähler vertreten. Mit der Partei der Besserverdienenden werden unzählige Arbeitsplätze verlorengehen und das Leben für Normalverdiener unbezahlbar werden. Man stelle sich nur mal vor: Dampfplauderer Habeck als Bundeskanzler, Cem Özdemir als Außenminister, Anton Hofreiter als Wirtschaftsminister, Annalena Baerbock als Finanzministerin, Katrin Göring-Eckhardt als Innenministerin und Claudia Roth als Verteidigungsministerin. Armes Deutschland - dann wird's Zeit zum Auswandern.

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bürgerundwähler 02.06.2019, 10:47
134. SPD mutiert zum HSV der Bundespolitik

Bitter, was aus der einst so stolzen, selbstbewussten Partei geworden ist. Statt sich nicht länger zum unwichtigen Annex - wenn nicht sogar Appendix - einer schwachen Bundesregierung zu machen und das eigene Profil zu schärfen, verliert man sich in innere Grabenkämpfe. So schafft man sich langsam aber sicher selbst ab...

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bijae 02.06.2019, 10:47
135.

Und nun? Kevin Kühnert übernimmt die Ämter? Ich finde ein vorgehen zwar zu radikal, aber das wäre wohl die einzige Möglichkeit die SPD noch zu retten.

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LvB 02.06.2019, 10:47
136. SPD - endlich lernen aus ...

Aus diesem erneuten Führungswechsel sollte die SPD endlich lernen, dass die letzte Ablösung von Martin Schulz wegen dieser windigen Niederlage bei der Saarlandwahl völlig überzogen war. Martin Schulz war damals und ist auch heute noch der beste Mann der SPD. Mit ihm hätte es niemals eine Groko mit Merkel gegeben und Deutschland wäre ähnlich wie jetzt Spanien schon längst auf dem Weg zu einer SPD-geführten Bundesregierung mit Grünen und Linke. Zu Letzteren steht allerdings neben der nunmehr dringend erforderlichen sofortigen Aufkündigung der Groko die Versöhnung mit Oskar Lafontaine/Sarah Wagenknecht an. Auch diesen unsäglichen Bruch muss vor allem die SPD kitten, wenn sie wieder ihre ehemaligen Stammwähler erreichen will. Und so schließt sich der Kreis: Saarlandniederlage und Streit mit Oskar Lafontaine …

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HanzWachner 02.06.2019, 10:47
137. Der erste Schritt...

in die richtige Richtung. Jetzt kommt es allerdings darauf an, wer die Nachfolge von Nahles antritt, denn nur der Austausch von Köpfen hat seit der Ära Schröder nichts gebracht.

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dasistzukommentieren 02.06.2019, 10:47
138. die Grünen haben es doch vorgemacht

weg mit den sauertöpfischen und überdrehten wie Künast, Trittin, Roth etc, her mit smarten Typen wie Habeck, Baerbock etc. Auch beim Wähler zählt Sympathie, nicht Parteischmiede!

Dann noch wie bei den Grünen Intellekt dazu, dann wirds (das schließt schon mal Schwesig u.a. auch aus).

Dann sollte es wieder vorwärts gehen.

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fugger30 02.06.2019, 10:48
139. Es war (leider) zu erwarten

Das ist der falsche Weg.
Und es wird längerfristig dieser Partei nicht mehr Stimmen einbringen und nichts bewirken.
Auf die Nachfolger(in) darf man gespannt sein. Olaf Scholz, der sich ja unlängst schon mal als nächster SPD-Kanzlerkandidat (!!!) empfohlen hat?

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