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SPD: Andrea Nahles will als Partei- und Fraktionschefin zurücktreten
Fabrizio Bensch/ Reuters

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin angekündigt

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Proggy 02.06.2019, 11:30
260.

Zitat von pygmy-twylyte
Sag ich doch: Die SPD braucht Denker wie Oskar Lafontaine, dessen Herz bekanntlich links schlägt, und Freigeister wie Sahra Wagenknecht, die sich in der Linkspartei eh nicht wohlfühlen.
Ja, Klar, Oskar in richtiger Verantwortung - der flüchtet eh nach ein paar Tagen wieder - schon vergessen?

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böseronkel 02.06.2019, 11:31
261.

Zitat von oranje-web
was ändert das ander Partei Ausrichtung...?????
Waschechte Seeheimer in der Parteiführung würde die Ausrichtung schon entscheidend beeinflussen. Allerdings scheint mir nicht die mangelnde Unterstützung für die Chefin die Ursache für den Niedergang zu sein, sondern die neoliberale Entsozialdemokratisierung. Deutschland und den Deutschen geht es gut! Dieser Satz der Kanzlerin war doch ein guter Ansatz die Unterstützung der deutschen Leihsklaven und anderer Billigarbeitskräfte hervorzuheben. Stattdessen bemühte sich die Partei sich im neoliberalen Mainstream treiben zu lassen.

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gerhard_walter_kell 02.06.2019, 11:31
262. Der Schritt war überfällig.

Aber: wer soll's nun richten, wer traut sich, eine Partei in Auflösung zu führen - und wohin? Eine souverän agierende, qualifizierte Katharina Barley mit Charisma wurde weggelobt, stattdessen scharren nun so unsägliche Leute wie Carsten Schneider & Consorten mit den Hufen. Es kann einem nur angst und bange werden.

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feistus_raclettus 02.06.2019, 11:31
263. und jetzt?

Schlaftablette Olaf Scholz? Als Schröderianer völlig unglaubwürdig.
Hubertus Heil geht zwar in die richtige Richtung aber ob er das Zeug zum Vorsitzenden hat?
Meine Idee wäre Kevin Kühnert. Der ist wenigstens links. Und spricht sicher eher die jungen Leute an. Wäre auch ein Gegenstück zu Kurz auf europäischer Ebene.

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REH007 02.06.2019, 11:31
264. Spd

Die Gründe liegen viel tiefer als einzelne Personen, SPD wie CDU missachten jeglichen Aufschrei der Mehrheit der DENKENDEN Bürger. Jeder der nachkommt, wird sich vor allem an einem Erfreuen, ein stattliches Monatssalaer mit ein bisschen Macht. Die Lobbys richten dann den Rest.
Jugendfeindlichkeit, Reichenwahn, Altersprobleme, Mieten, Konzerne denen es überhaupt nicht juckt wie es Arbeitnehmern geht, Internetunverstaendnis, BER, Stuttgart 21, Klimaproblematik u.v.m. das sind Problematiken die ein im Elfenbeinturm Wohnender Politiker nicht verstehen möchte, weil er a) gegen Lobbys arbeiten muss und b) kaum Lebensprobleme hat.
Unsere Jugend wird hoffentlich bald mächtig aufstehen und den verotteten Sauladen in Berlin ausräumen.

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matbhmx 02.06.2019, 11:31
265. Die Grünen ...

Zitat von claus7447
... auch die CDU taumelt in diese Richtung*) - werden es die Grünen richten? oder werden sie ihrem Klimaziel auch alles soziale opfern? Sie haben Recht: das Römische Reich ist an Dekadenz zu Grunde gegangen (wer die Geschichte übrigens etwas leichter verdauen möchte sollte sich die drei Bände von R. Harris Cicero Trilogie antun). Aber Quo vadis? FDP :-)), Linke :-( Wer wird für einen sozialen Ausgleich sorgen? *) Das CDU Personal ist komplett ausgelaugt - Fehler über Fehler häufen sich, UvdL, Klöckner, Scheuer, Seehofer - alles Totalausfälle.
... - bei aller Sympathie für deren Vertreter (die Grünen haben noch die wenigen Politiker - na gut, bei den Linken gibt es auch noch welche - , die authentisch sind) werden die Grünen gar nichts richten. Wer sich Mal anschaut, was dort passiert, wo diese Partei mit an der Macht ist, wird feststellen, dass sich nichts zum "Gute" wandelt. Schauen wir allein Mal nach BaWü, aber auch Schleswig-Holstein - oder Berlin.

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holwin 02.06.2019, 11:32
266. Größe und Respekt

Andrea Nahles zeigt Größe und klebt nicht an ihren Posten. Sie trägt der allgemeinen Stimmung Rechnung und zeigt Verantwortung. Sie stellt die Partei über das kleben an Stühlen. Respekt! Wie soll's weitergehen? Schulz geht nicht, Gabriel geht nicht, Scholz als Schröderianer geht nicht....und Kühnert... wäre der endgültige Untergang der SPD. Die letzten provokanten Äußerungen sprechen für sich! So gewinnt man keine WählerInnen zurück!!! Ohne den Rückhalt der WählerInnen ist eine Partei nichts. So schwer zu begreifen kann das doch nicht sein.
Wie weiter? Angesagt ist die schon begonnene Kurserneuerung. Aufbau neuer unverbauchter Gesichter. Ausweitung der Präsenz in den nicht mehr so "neuen Medien". Weiterführung der GroKo? Eher nicht. Der Weg wird lang und schwieirig. Dennoch die SPD war und wird wieder die Partei der BürgerInnen. Dazu gibt es keine Alternative. Die Ausrichtung der Partei unter G. Schröder war ein verhängnisvoller Fehler.

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x_anonymus_x 02.06.2019, 11:32
267. Partei der Solidarität

"Wir sind die Partei der Solidarität", schreibt der Herr Scholz also - soso ... fragt sich nur mit wem er sich denn solidarisch fühlt.

Offensichtlich nicht mit den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes, auch nicht mit den hiesigen Klein- & mittelständischen Unternehmen. Aber dafür um so mehr mit global agierenden Konzernen und deren Lobbyvertretern! Da muss man schließlich sicherstellen, dass die auch weiterhin möglichst unbelastet von jedweden Steuerausgaben sind.
https://youtu.be/7-l_tB8r7dk

Ich finde, dieser Mensch sollte nun tatsächlich komplett die Führung und Verantwortung übernehmen (gerne auch mit Hrn. Schulz als Adjudanten), damit das Ziel < 5% bei den nächsten Wahlen umgehend erreicht werden kann.

Als Bürger träume ich zwar immer noch davon, dass die GroKo ein baldiges Ende findet und Neuwahlen stattfinden, aber das wäre ja dann das Richtige getan und wird daher sicher auf gar keinen Fall eintreten.

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RonR 02.06.2019, 11:32
268. Ich sehe zwei Probleme

1. CDU, Linke und Grüne tummeln sich in dem Wählerreservat, das einst die SPD wählte.
2. Die soziale Schieflage (Reiche werden immer reicher, große Unternehmen zahlen kaum Steuern...) wird der SPD von denen angelastet, die von dieser Politik nicht profitieren. Das sind, wer hätte es gedacht, ihre ehemaligen Wähler.
Personen austauschen bringt nichts.

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kuschl 02.06.2019, 11:32
269. Königsmörder SPD

Zwar wird bei den Linken immer Solidarität und Soziales herausgestellt, häufig entpuppt sich aber gerade letzteres als Neiddiskussion. Man möchte immer anderen etwas wegnehmen, um die Weihen dann bei der eigenen Klientel zu verteilen. Das erklärt auch immer die Schuldenhaushalte in SPD regierten Ländern. Gleiches Gerangel findet auch immer in der Führung der Partei statt. Kleinkariertes Gezänk und das Buhlen auch noch um den letzten linken Klassenkämpfer, dafür aber die eigenen bürgerlichen Wähler, Handwerker, Angestellte, kleine Beamte aus dem Auge verloren. Wer immer Eiter nach links rückt, verliert dies bürgerliche Mitte aus den Augen und nur da werden die Wahlen gewonnen, nicht bei linken oder rechten Chaoten. Die Hochblüte der Partei hatte sie unter wertkonservativen Persönlichkeiten, die man heute eher der CDU zuschreiben würde. Zudem fällt auf, dass Frauen, trotz oder vielleicht auch wegen der Quoten, sich anscheinend schwertun in den Spitzenämtern der Politik. Die SPD braucht einen neuen Wehner, arbeitsam, uneitel, nicht postenorientiert und immun gegen ideologische Halbwertzeiten, die heute das Chaos in die Politik bringen.

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