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SPD: Andrea Nahles will als Partei- und Fraktionschefin zurücktreten
Fabrizio Bensch/ Reuters

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin angekündigt

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claus7447 02.06.2019, 12:00
330.

Zitat von matbhmx
... - bei aller Sympathie für deren Vertreter (die Grünen haben noch die wenigen Politiker - na gut, bei den Linken gibt es auch noch welche - , die authentisch sind) werden die Grünen gar nichts richten. Wer sich Mal anschaut, was dort passiert, wo diese Partei mit an der Macht ist, wird feststellen, dass sich nichts zum "Gute" wandelt. Schauen wir allein Mal nach BaWü, aber auch Schleswig-Holstein - oder Berlin.
Oho .... sorry - wenn ich ihre alten Beiträge lese kann ich sie schwer einordnen - aber zu den Grünen - ich wohne in BW - und warum glauben sie haben die Grünen die 2. LT Wahl gewonnen. Die CDU leckt ihre Wunden - tauscht die Spitzenkandidaten aus .... nur in der Beliebtheitsskala rutschen sie immer weiter ab. Die AfD zerlegt sich gerade in BW erfolgreich selbst (s. Parteitag Pforzheim)
Schauen sie sich die Ergebnisse der Kommunalwahlen an: Die Grünen haben in den Gemeinderäten zum teil massiv dazu gewonnen. Da muss was bei den Wählern völlig falsch angekommen sein.

Nur zur Erweiterung ihrer Gedankengänge: Ich gehöre zu den paar die noch SPD wählen - und das seit meiner Jugend. Man kann es verblendet nennen - aber ich stehe immer noch für sozialen Ausgleich. Und welche Partei will das?

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meandmycat 02.06.2019, 12:01
331. was die SPD für mich wieder wählbar machen würde:

ich weiß nicht wer es bei der SPD in die Führung schafft, in meinen Augen kümmert sich die SPD um die falsche Klientel. Dieses ewige Umverteilungsgedöns geht mir persönlich zu weit. Die SPD war mal die Partei der Arbeiter und Angestellten, dass ist die Klientel die mittlerweile in Deutschland fast 50% Abgaben vom Einkommen hat, sich nicht mal eben ins Ausland verpissen kann und deswegen mit dem Arsch vorne und hinten nicht mehr hochkommt. Das ist die Klientel die knapp 30 Jahre im Berufsleben steht, bisher für die Kinder gezahlt hat und nun für die Eltern zur Kasse gebeten wird und dann noch privat für die eigene Rente vorsorgen soll, das klappt auch mit nem guten Durschnittsgehalt nicht mehr. Die SPD hat es einmal geschafft eine notwendige Sozialreform anzupacken, sie sollte da weiter anknüpfen und zwar mit der Renten- und einer Steuerreform. Groko aufkündigen, in der Opposition aktiv Wahlkampf mit Themen für die Mitte betreiben, sich mit einer ökonomisch realistischen Umsetzung bei Umweltschutz und Umweltpflege von den Grünen abgrenzen, keine weiteren Abgaben ala CO2 Steuer und eine klare Haltung im Umgang mit Migration einnehmen. Wenn sich die SPD um diese Themen positioniert, dann ist sie für mich der Favorit.

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jan07 02.06.2019, 12:01
332. Natascha...Wer?

Zitat von caliper
Eigentlich kommen nur Manuela Schwesig, Malu Dreyer oder Natascha Kohnen in Frage. Nachdem sich die Justizministerin ja bereits für Brüssel entschieden hat kommen nur noch Malu Dreyer, Manuela Schwesig oder Natascha Kohnen in Frage. Ich habe diesbezüglich keine Präferenzen. Alle sind gleich gut geeignet und haben das Potential den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Ich sehe eher Olaf Scholz. Er ist die letzte Persönlichkeit mit breiter Akzeptanz auch ausserhalb der SPD. Mit Einschränkung gilt das vielleicht auch noch für Frau Dreyer. Aber die anderen von ihnen genannten Damen sind unter diesen Kriterien völlig ungeeignet. Frau sein ist allein eben noch kein politisches Programm.

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sibbi78 02.06.2019, 12:03
333. Der/die NachfolgerIn von Andrea Nahles sollte

nach Möglichkeit ein unverbrauchtes Gesicht sein, nicht jünger als 40 und nicht älter als 50. Gibt es so etwas noch bei der SPD? Sebastian Hartmann vielleicht oder Malu Dreyer wären da zu nennen. Aber es gibt natürlich auch noch andere infrage kommende Kandidaten - sooo ausgeblutet ist die Partei nun auch wieder nicht.

Frau Nahles war nach der beispiellosen Negativserie der SPD und etlichen eigenen Fehlentscheidungen nicht mehr als Vorsitzende zu halten. Sie hatte nicht mehr den Rückhalt in der Partei - v.a. die Basis hat mit ihr Probleme. Dass die Partei sich erneuen muss, steht außer Frage. Aber wie gesagt: Dazu bedarf es auch neuer Gesichter, Genossen, die nicht nur die Belange der Jungen, sondern auch die Bedürfnisse der Alten nicht aus den Augen verlieren und sie ERNST nehmen. Es müssten allerdings Politiker sein, welche die harten Oppositionsbänke nicht scheuen...

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sabena3032 02.06.2019, 12:04
334.

Zitat von Objectives
Die SPD demontiert sich selbst, die CDU blamiert sich fortlaufend. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Neuwahlen, um das Land endlich aus dieser quälenden Lethargie zu befreien.
Ob Neuwahlen der richtige Weg ist, halte ich für sehr fragwürdig.

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egonv 02.06.2019, 12:04
335.

Wie sich alle über den Niedergang der A. Nahles und der SPD erfreuen. Ich finde das im höchsten Maße unverantwortlich. Die meisten Bürger scheinen sicher Konsequenzen in keiner Weise bewusst zu sein. Ich hasse den entsprechenden CDU Spruch, aber dennoch: Wollen wir wirklich derartige Instabilität? Es ist erstaunlich wie das alle zu glauben scheinen, aber es gibt keine Regierung abseits der SPD. Jamaika wäre evtl. als einzige SPD-freie Regierung denkbar. Bei den aktuellen Entwicklungen gerade bezüglich der Streitereien in der CDU und des Themas Klimawandel ist eine derartige Koalition nahezu unmöglich geworden.
Mit der SPD stirbt die politische Stabilität in Deutschland. Aus diesem Grund plädiere ich dafür, dass die SPD sich sehr schnell wieder erholen muss und endlich mal nicht völlig demontiert wird, sondern mal sinnvolle Rückmeldung zu ihren Ideen bekommt.
Ich denke, die SPD selbst muss sich entscheiden: Deutlicher Linksruck mit Miersch und Kühnert und ohne GroKo (Wahlen könnte man noch dieses Jahr durchführen) oder ein "Weiter so" mit Scholz oder Schulz..
Ein Konzept aufstellen und daran festhalten, egal was in der Öffentlichkeit gesagt wird, das müsste die SPD inhaltlich machen. Einfach mal ein konkretes Konzept für jede große politische Frage erstellen.
Nahles, das will ich hier nicht unter den Tisch fallen lassen, wäre eine der besten Optionen gewesen, wenn Nahles noch die gewesen wäre, die sie Anfang der 2000er war, aber sie hat sich vom politischen Geschäft glätten lassen. Ich kann nur hoffen, dass das Kühnert nicht passiert.

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Juro vom Koselbruch 02.06.2019, 12:04
336. Das liest sich ...

Zitat von r-bolter
Fast alle Foristen betreiben hier ein erstaunliches - und faktenfreies - SPD-Bashing !? Freut Euch auf ... "Pöstchen und Machterhalt" gilt anscheinend für CDU/CSU/FDP usw. nicht ? - keine Mietpreisbremse (SPD dafür, CDU/CSU dagegen). - Kein Mindestlohn (...) - Keine Grundsicherung im Alter (...) - Kein Kampf gegen Steuerhinterziehung und -Schlupflöcher (...) - Keine Vermögenssteuer (...) - Keine funktionierende Erbschaftssteuer (...) - Kein Kampf gegen Lohndrückerei (Austräger von Paketen) (...) - Kein Kampf gegen Nitrat im Wasser, Glyphosat, Nicotinoide, Dieseldreck, Klimakatastrophe (...) - Kaputtgesparter Staat (keine Lehrer, Polizisten, Hebammen, "Die Wirtschaft kann es am besten" (...) - Noch mehr Reichtum für die Reichen - jede Woche werden sie um2 Mrd reicher ! (...) ... schöne neue Welt für SPD-Basher ...
... auf den ersten Blick schön glatt.

Kratzt man aber an der Oberfläche, wird es eckig, weil Ihr Grundtenor sich selbst widerspricht, einen kaitalen inneren Bruch aufweist.

Wenn all die wichtigen Dinge, die sie aufführen notwendig sind (und das sind sie), dann kann man nicht wie mit Industriekleber festgepeppt auf dem GroKo-Sessel sitzen bleiben und zuschauen, wie der Zug an einem vorbei rauscht.

Wenn das mit einer Groko nicht zu machen ist, dann mache ich die GroKo nicht mit.

Das hat nichts mit SPD-Bashen zu tun, sondern mit Konsequenz.

Viele SPD-Mitglieder sind ausgetreten, weil sie die SPD an sich mögen, aber die SPD nicht mehr die SPD ist.

Man denke nur an die Direktversicherer, die von SPD wie von den Grünen 2004 massiv verscheißert wurden. Die melden sich natürlich nun jedes Jahr mehr werdend zu Wort. Die werden berechigt weiter Meinung und Stimmung machen.

Man vertraut der Regierung, nimmt Lebensvorsorge auf, zahlt aus eigner Tasche und wird nachher mit doppelten Beiträgen betrogen, was wohl jedem der betroffnen viele Euro kostet. Ich glaub , es hackt. Obwohl ich nicht betroffen bin. Und kein Wort der Entschuldigung von SPD und Grünen, keinerlei Wiedergutmachung ...

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Hagen54 02.06.2019, 12:04
337. Was soll sich dadurch ändern?

Die Dienstzeit eines SPD-Vorsitzenden ist vergleichbar mit der Dienstzeit eines HSV-Trainers. Ändern wird sich dadurch wenig. Es gibt keine Themen, die die jüngeren Wähler ansprechen, keine Vorstellungen, wie Deutschland sich den Herausvorderungen stellen soll. Das Spitzenpersonal besteht aus Netzwerkern mit wenig Profil und Glaubwürdigkeit. Wenn schon ein Juso-Vorsitzender die parteiinterne Diskussion so dominieren kann, dann steht es sehr schlecht um die SPD, sie wird für mich immer unwählbarer. Wo verstecken sich in der SPD Leute mit Visionen und Konzepten wie seinerzeit Brandt, Schmidt und auch Schröder?
Dann Adieu SPD

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JosefK 02.06.2019, 12:04
338. Stimme zu

Zitat von turkisharmy
Malu, Manuela, Olaf, am besten noch die ganzen Seeheimer, ihr solltet auch gehen...und dann Neuwahlen.
...und dann Neuwahlen mit einem Programm, welches sich an der wirklichen SOZIALEN marktwirtschaft orientiert.
Banken und Konzerne an die kürzere Leine(für erstere eine Finanztransaktionssteuer, für die Konzerne: entweder sie bezahlen höhere Löhne oder höhere Steuern), Vermögens-und Erbschaftssteuer deutlich hoch und mit diesem Geld Bildung, Zukunftstechnologien und Inlandskonsum finanzieren. Ganz nebenbei den sozialen Zusammenhalt stärken. Neuausrichtung von Hartz4(weg von der Stillhalteprämie, schrittweise hin zu einer Art BGE. Mit der Zeit würde die SPD zwar 5% der Seeheimer Fans verlieren, aber 15-20% allein von ihrer eigentlichen Klientel (Arbeiter+Angestellte) wiederbekommen. Und siehe da: langfristige SOZIALE Programme ersetzen ständigen Personalwechsel.

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bert1966 02.06.2019, 12:05
339.

Könnte man nicht einfach auch beschließen, die Rest-SPD-Mitglieder zu gleichen Teilen an Linke, FDP, Grüne, CDU und AfD zu verteilen?

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