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SPD: Andrea Nahles will als Partei- und Fraktionschefin zurücktreten
Fabrizio Bensch/ Reuters

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin angekündigt

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ruhrpottsonne 02.06.2019, 12:26
380. Richtig

Zitat von volker.simoneit
Umwelt(Klima)schutz und Migration. Diese Themen werden von den Grünen und der AFD besetzt. Die restlichen Parteien SPD, CDU, Linke und FDP verschwinden in der Beliebigkeit. Keiner der SPD Führungspersonen wird den weiteren Untergang der SPD aufhalten.
Aber die von Ihnen genannten Kernthemen sind stark ideologisch aufgeladen und weder hat die AfD nachhaltig sinnvolle Konzepte zu ihrem Thema im Programm noch die Gruenen fuer ihres, wie man nicht nur am Focusinterview mit Frau Schulze diagnostizieren kann. Es kann doch nicht so schwer sein, fuer Volksparteien wie der CDU oder SPD hier einen Kompetenzvorteil zu generieren und entsprechend dem Waehler zu praesentieren. Ich hoffe, damit kann man den Gruenblauen Spuk recht schnell wieder Richtung 5% druecken.

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klappermaus 02.06.2019, 12:26
381. Dazu brauchen wir keine Lupe

Andrea Nahles tritt als Fraktionscheffin und Parteivorsitzende zurück. Frage: Wo finden wir jetzt so schnell einen oder eine andere Politiker*in, der oder die die SPD auch schon früher schwer genug geschadet hat, als dass man ihm / ihr zutrauen könnte, die Partei noch weiter in den Abgrund zu führen?

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artep 02.06.2019, 12:26
382.

Zitat von transatco
Ich halte Sie zwar auch nicht für die Intelligenteste , aber Sie ist zumindest authentisch auf einem der alten , zentralen Themen der SPD - Der Sozialpolitik! Einen „Willy“ gibt es natürlich weit und breit nicht! Und wird es auch nicht mehr geben! Die Politik ist einfach pauschal für wirklich intelligente Menschen zu unattraktiv geworden!! Denn wer will sein Leben schon damit zubringen, von Lobbyisten abhängig zu sein und mit Leuten wie Herrn Trump oder Orban zu reden! Da eröffnet man doch lieber ein schönes Landhotel und hat dort die Möglichkeit Gespräche mit Menschen zu führen, die einen wirklich bereichern!!
Frau Giffey halte ich auch für die authentischste und sympathischste Politikerin in der SPD, aber sie wird über die Plagiate in ihrer Doktorarbeit stolpern. Was müssen auch angehende Politiker dauernd Doktorarbeiten schreiben ! Ihre Parteigenossen werden diese sehr beliebte Politikerin mit Wonne zur Seite fegen, um sich eigene Pfründe zu sichern.
Was nun Ihre Einschätzung von Frau Giffeys IQ betrifft, so gebe ich zu bedenken, dass Frau Giffey eine ungewöhnlich hohe Sozialkompetenz hat, ein Phänomen, das bei IQ- Tests unterbewertet wird, aber für Politiker entscheidende Bedeutung hat.
Ihr verehrter Willy (Brandt) war auch nicht so schlau. Sonst wäre er nicht nach der Guillome- Affähre zurückgetreten, sondern hätte weiterhin seinem Land gedient. Willy Brandt war ein sehr depressiver, aber aufrechter Mensch, der sich eigentlich nicht zum harten Politiker eignete.

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achim j. 02.06.2019, 12:26
383. Mannomann

Zitat von wolle0601
ist neben dem Agenda-Rumgeheule (oder ist das nur eine lautstarke Minderheit?) die ständige Suche nach immer neuen Benachteiligten, die sie vertreten kann, egal wie klein die Gruppen sind...identity politics halte ich für mit das Toxischste, was es derzeit für unsere Gesellschaft gibt, weil sie letztlich kleinteiliges Jeder gegen Jeden ist. Und political correctness mit moralischem Ausschließlichkeitsanspruch ist genauso toxisch (es sei denn man strebt die Ökodiltatur an). Eine Existenzberechtigung hätte die SPD, würde sie proaktive Klimapolitik mit Augenmaß betreiben, also wirkliche Volkspartei-Politik für ihre Kernklientel "kleine Leute" machen. Als pragmatischen Kontrapunkt zu ökoreligiöser Übertreibung. Dazu wäre aber klare Opposition zu den Grünen notwendig.
Sie werden mir sicherlich erklären können, wieso political correctness in einer Ökodiktatur endet? Und was bitte ist ökoreligiöse Übertreibung? Nunja, egal. Hauptsache, sie heben ihre Ignoranz gegenüber ökologischen Themen und ihre Aversion gegen die Grünen in die Welt trompetet.

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prime 02.06.2019, 12:27
384. Ätschi Bätschi

Tja, liebe Nahles. Jetzt hast DU, Zitat:"Auf die Fresse" bekommen! Und Hoffentlich bekommt der Rest der "S"teuer rauf "P"artei" in "D"ummland endlich die 4,9% im Bundestag bei den nächsten Wahlen. Diese Parteien glauben, das ihre Wiederwahlen Gottgegeben sind. Das sich niemals etwas an den Wahlergebnissen ändern würde. DOCH, denn die Bürger in Deutschland können es auch, YES, we can, Misses Ätschi Bätschi Wählerverarscherin. Ab in die Versenkung und nehmen Sie doch bitte den Kleinen Kommunisten Kühnert gleich mit!

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rolf.scheid.bonn 02.06.2019, 12:27
385. Der größte Fehler der SPD...

... war die Abkehr von der Politik Gerhard Schröders. Der hat mit der Agenda 2010 fast alles richtig gemacht und weit über 30 Prozent der Stimmen geholt. Seither hechelt die SPD den Grünen in Sachen Klimapanik hinterher und der SED/Linke in Sachen Ausbau des Sozialstaates. Aber diese so anvisierte Zielgruppe wählt dann doch lieber das Original. Derweil wurden die Stammwähler vergrault und die Malocher wählen jetzt eher AfD. Bleiben nur noch Randgruppen für die SPD. Ausländische Mitbürger, Cappuccino-Linke und Reste der einstigen Klientel. Rennt die SPD weiter Linken und Grünen hinterher, wird sie bald unter 10 Prozent liegen. Mit einem linksgrünen Kurs wird die SPD untergehen. Nur mit einer klaren Abgrenzung von Grün-Links und einer Politik zu Gunsten der Werktätigen und klarer Befürwortung des Industriestandorts Deutschland wäre der Abstieg noch aufzuhalten. Da es aber kaum noch entsprechende Politiker in der SPD gibt, sondern nur noch Typen von Schlage Kühnert, Stegner oder Kahrs, wird es kaum eine Trendwende geben. Die SPD wird sich daher weiter ihr eigenes Grab schaufeln und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Mit oder ohne Nahles.

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Egon von Trollingen 02.06.2019, 12:27
386. Warum nicht...

Zitat von bert1966
Könnte man nicht einfach auch beschließen, die Rest-SPD-Mitglieder zu gleichen Teilen an Linke, FDP, Grüne, CDU und AfD zu verteilen?
Die Idee ist deshalb überlegenswert, weil die SPD ihren Namen SPD nicht mehr verdient und deshalb in Insolvenz gehen sollte.
Und mit der A...kriecherei zu anderen Parteien lassen sich zumindest die jetzigen Führungsmitglieder gleichmäßig verteilen.
Und dann Neugründung wie es schon einen Ableger gab: USPD.
Auf die Unabhängigkeit sollten sie Wert legen und nicht vergessen, wo sie herkamen und für wen sie stehen sollten.

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AndreasSchouten 02.06.2019, 12:28
387. Verzweiflungstat.

Spätestens seit sie Müntefering abgeschossen hat, sehe ich die Karriere von Frau Nahles sehr kritisch. Doch die SPD Mitglieder, die sie gewählt haben, wussten eine Berufsfunktionärin zu wählen. (Nicht Berufspolitikerin!)

Sie jetzt nach kurzer Zeit wieder abzuschießen ist eine reine Verzweiflungstat.

Der SPD hilft auch kein klassisch sozialdemokratisches Programm mehr. Zum einen würde es eine Dekade dauern, bis es ihr glaubwürdig abgenommen würde. Vor allem gibt es keim eine Zielgruppe, die damit anzusprechen wäre. Der Arbeiter bei BMW hat kein soziales Problem.

Und die Wähler in prekären Beschäftigungsverhältnissen sind nicht genug für zwei linke Parteien.

SPD als Volkspartei ist Geschichte. Sie überlebt nur in einer Nische und wird in Zukunft über jedes zweistellige Ergebnis froh sein.

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wunderlist 02.06.2019, 12:28
388. Aber:

Die SPD wird leider mit sicherer Hand die Falsche / den Falschen als Nachfolgerin / Nachfolger auswählen.

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friedrich_eckard 02.06.2019, 12:30
389.

An anderer Stelle lese ich, dass Frau Dreyer als "vorläufige Parteivorsitzende" im Gespräch ist - als Dauerlösung sieht sie sich aus Gesundheitsgründen wohl selbst nicht. Mit Kühnert als Generalsekretär, für den m.E. der Parteivorsitz einfach zu früh käme, könnte das b.a.W. eine annehmbare Lösung sein. Bloss ja und umHimmelswillen nicht Scholz, für den bei Springer, wen wundert's, schon Reklame getrommelt wird - man sollte doch nicht völlig vergessen, dass die SPD in zwei von drei anstehenden Landtagswahlen Positionen zu verteidigen hat, die nicht leichtfertig und kampflos preisgegeben werden sollten. Im Lande PEGIDiotien wird nichts zu holen sein, aber in Brandenburg besteht ja durchaus noch die Chance, mit Verstärkung durch die GRÜNEN die Staatskanzlei zu halten, und Thüringen wird wohl eine "enge Kiste", ist aber auch noch nicht verloren.

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