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SPD: Andrea Nahles will als Partei- und Fraktionschefin zurücktreten
Fabrizio Bensch/ Reuters

SPD-Chefin Andrea Nahles hat ihren Rücktritt als Partei- und Fraktionschefin angekündigt

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cobaea 02.06.2019, 13:04
450.

Zitat von grumpy-ole-cat
Und jetzt noch nach Dänemark schauen und von den dortigen Sozialdemokraten lernen.
Und dann den Deckel des Parteisarges von innen schliessen?

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claus7447 02.06.2019, 13:04
451.

Zitat von pygmy-twylyte
Die Berührungspunkte zwischen den Grünen und der Union sprechen für eine GroKo aus Schwarz und Grün oder aber - mit der geläuterten FDP an Bord - für "Jamaika". Es stellt sich allerdings die Frage, ob die Union mit der altbackenen AKK ins Rennen geht. Ein moderater Mann wie Armin Laschet, der es mit allen kann und weder aneckt noch sturköpfig ist, wäre wohl geeigneter und verspräche meiner Meinung nach eher einen Erfolg bei den Wahlen.
Wunschdenken. Lindner klemmt.

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Duracel 02.06.2019, 13:06
452. Respekt

Statt sich an die Macht zu klammern sich vielmehr rechtzeitig einzugestehen, dass man eben nicht die Leitfigur der zukünftigen deutschen Politik ist, stände auch anderen teils weitaus unfähigeren Personen gut zu Gesicht.

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einwerfer 02.06.2019, 13:07
453. Es wird Zeit

Es wird Zeit, dass die realen Machtverhältnisse innerhalb der SPD und insbesondere der Bundestagsfraktion sich auch an der Spitze der SPD spiegeln. Deshalb plädiere ich für Johannes Kahrs als neuen Vorsitzenden. Keiner repräsentiert so gut wie er die Politik, welche die SPD de facto betreibt.

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alan.ito 02.06.2019, 13:07
454.

Die SPD ist verloren.

Die vergangenheitlichen Verratsfälle verzeiht der Wähler nicht mehr.

Der Sündenfall war, sich mit dem "Genossen der Bosse" Gerhard Schröder dem Kapital und den Verdienstinteressen zuzuwenden, und das auch noch, nachdem absehbar war, dass diese heutige Elite" nun zu großen Teilen (bei denen, die ganz oben sind, Banker, CEOs der DAX-Konzerne) zu weiten Teilen aus ausgemachten Soziopathen mit unendlicher Gier besteht.

Diese unendliche Gier..., der die SPD regierungsprogrammatisch nichts entgegensetzte. unfassbar viele Oberschlauberger und Gierlappen von problematischem Ethos.

Die SPD hatte regulierend eingreifen müssen, hat das aber nicht getan, weil der Gasgerd lieber mit dem Piech in der Wiener Opernloge herumschmuste.

Danach jahrzehntelang die Merkbefreitheit, das kleine Wirtschaftswunder Deutschland auf genau diese Schröder'sche Agenda zurückzuführen....

Die die Beamten auf den Rathäusern mit zu mästen erlaubte, wegen der sprudelnden Steuereinnahmen, die aber die arbeitende Bevölkerung von allzu viel Geld und Anteilhabe am Erwirtschafteten verschonte..., weil sich die "Elite"; diese Kleptokratie alles selber einsteckte.

Keiner passte auf. Dem Bürger wurde all das als "alternativlos" verkauft. Man kann weder die Merkelraute noch diese SPD-Zampanos noch im Fernsehen sehen, im Wissen, dass die sich fünfstellig Geld jeden Monat einstecken.

In Summe eine RIESIGE Gerechtigkeitslücke. Es ist NICHT IN ORDNUNG, wenn man eine kleine Hochkonjunktur nach der anderen hat, mit sprudelnden Steuereinnahmen, aber von dem Segen beim arbeitenden Volk nichts mehr ankommt. Weil die Systeme so knallhart durchoptimiert sind, dass alle Erträge nur und ausschließlich bei denen landen, die eh schon das fette Geld haben.

Wie sich das ändern sollte, das hat noch niemand seitens der SPD verkündet, in irgendeiner nachvollziehbaren Weise. Es müsste doch damit beginnen, dass öffentlich, im Fernsehen, ein SPD-Minister sich einen der Kleptokraten griffe, z.B. verkündete, dass Zuckerberg von Facebook beim nächsten Landen in Berlin verhaftet werde, sowas.

Ich gebe die SPD verloren. Dass die noch immer nicht aussteigen will aus der Merkelmurkselei, das ist der nächste dicke Fehler. Die SPD wird nochmal über 5% kommen, an der nächsten Regierung nicht beteiligt sein, und dann im Nirwana derer Bayernparteien, Schillpartei, Republikaner und anderer Obskuranten verschwinden. Schade: Das hätte nicht sein müssen - wenn denn die damaligen Bonner und späteren Berliner Macher nicht selber auch ... so gierig, auf Ministersaläre, doppelte Diäten als Fraktionsvorsitzende, und auf diesem beschixxenen Beamtentrip des Kohle-Optimierens bei Vollabsicherung gewesen wären.

Adieu, SPD. War mal nett gewesen. Ich werde nie vergessen, welcher Dampf darauf war, als es damals hieß, "Willy wählen!"

Der ... hätte die Gute Alte Tante SPD nicht so dermaßen verkommen lassen - zu einer Partei der vollgefressenen und immer noch weiter gierigen Rathausmitarbeiter. Denen die Bürger nur die Kuh zum Melken sind.

Schnauze voll.

Adieu, SPD.

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wahl2017 02.06.2019, 13:08
455. Feind, Todfeind, Parteifreund

Mich wundert überhaupt nicht, dass Andrea Nahles gescheitert ist. Hätte sie doch auch die Ehe für Alle und den Mindestlohn durchgesetzt, wofür Frau Merkel jüngst in Harvard so begeistert gefeiert wurde. Tja, Chance vertan. (Ironiemodus aus) Ansonsten bleibt als eiserne Regel: siehe oben.

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totok70 02.06.2019, 13:09
456. Armes Land, arme Menschen

Dem "Bürger" wird ALLES abverlangt, Er/Sie hat zu funktionieren! Doch in Wirtschaft und Politik gilt eine andere Moral, sowie andere Gesetze.
Habt Ihr alle kein Verantwortungsbewusstsein? Gibt es keine Kommunikation mehr? Kein "Wir"? Es ist einfach nur traurig und oberflächlich!

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Altes Eisen 02.06.2019, 13:09
457. Neuanfang ?

Den Schritt von Frau N. kann ich nachvollziehen.Aber an der Misere ist sie nicht allein schuld.
Ein Neuanfang für die SPD wird wahnsinnig schwierig.Allerdings kann ich die Vorschläge eniger Foristen hier wie Kühnert, Schulz oder Gabriel nicht nachvollziehen.Da müssen neue Gesichter her,die ich aber weit und breit nicht sehe.

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labellen 02.06.2019, 13:10
458. Flucht aus dem Amt

vor der selbst anberaumten Abstimmung über ihre Position.
Jetzt fehlt nur noch der Meister-Rhetoriker Scholz in dieser Position und die SPD ist unter 10 %.

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k70-ingo 02.06.2019, 13:11
459.

Zitat von Hagen54
Die Dienstzeit eines SPD-Vorsitzenden ist vergleichbar mit der Dienstzeit eines HSV-Trainers. Ändern wird sich dadurch wenig. Es gibt keine Themen, die die jüngeren Wähler ansprechen, keine Vorstellungen, wie Deutschland sich den Herausvorderungen stellen soll. Das Spitzenpersonal besteht aus Netzwerkern mit wenig Profil und Glaubwürdigkeit. Wenn schon ein Juso-Vorsitzender die parteiinterne Diskussion so dominieren kann, dann steht es sehr schlecht um die SPD, sie wird für mich immer unwählbarer. Wo verstecken sich in der SPD Leute mit Visionen und Konzepten wie seinerzeit Brandt, Schmidt und auch Schröder? Dann Adieu SPD
Nicht nur die Dienstzeit der Trainer ist vergleichbar, auch die Lebenslüge mit der Unabsteigbarkeit.

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