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SPD-Chaos: Schulz will auf Außenministerium verzichten
BILAN/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Der noch amtierende SPD-Chef Martin Schulz will laut Medienberichten auf das Außenministerium verzichten. Offenbar ist der Druck aus den eigenen Reihen zu groß.

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TLB 09.02.2018, 14:21
30.

Zitat von Alex3005
Weiß der Mann eigentlich was er will? Erst keine Groko, dann kein Minister unter Merkel, danach alles anders. Jetzt wieder? Schickt ihn bitte wieder nach Brüssel..........
Ich strebe keine Große Koalition an, ich strebe auch keine Minderheitsregierung an. Ich strebe keine Neuwahlen an. Ich streb gar nix an....
Martin Schulz auf dem Juso-Kongress

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briefzentrum 09.02.2018, 14:21
31. SPD-Niedergang beschleunigt sich

Wir sind gerade Zeugen eines tragischen historischen Prozesses. Die SPD zerlegt sich auf offener Bühne selbst. Das war zu erwarten, da die entscheidenden Fehler nicht den Koalitionsverhandlungen gemacht wurden, sondern mit der Entscheidung, entgegen dem eigenen Entschluss sich doch wieder auf eine Große Koalition einzulassen. Der Verzicht Schulz' auf das Außenamt ist noch nicht das Ende der Fahnenstange. Und die Große Koalition ist noch nicht in trockenen Tüchern.

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thrust26 09.02.2018, 14:22
32. Besser spät als nie

...aber trotzdem reichlich spät. Schulz hinterlässt nichts als verbrannte Erde in eigener Sache. Und das in weniger als einem Jahr. Das ist irgendwie auch eine Leistung, wenn auch keine erstrebenswerte.

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nadennmallos 09.02.2018, 14:22
33. Für Schulz bedeutet das das Aus!

Und für die SPD ein Neuanfang, erst damit ist die neue GroKo sicher: Die Basis stimmt jetzt dafür. Jede Wette!

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kinzigriver 09.02.2018, 14:22
34. Wie entrückt sind eigentlich die Genossen in Berlin?

Wenn man die steten Mikrofoneinlagen des Herrn Schulz mal auf sich wirken lässt - so was kann doch nicht die Republik nach Außen vertreten - und wie entrückt sind denn die Vorstandsmitglieder in Berlin, die so etwas nicht erkennen und schnellstmöglich handeln. Da stehen noch andere von gestern Abend jetzt da, als hätten sie auch die Lage nicht gepeilt. Statt Ruhe in die sich im Abwärtstrend befindliche Partei zu bringen, muss jeder vor das Mikrofon treten und irgendetwas hineinpusten. Seid doch alle mal etwas zurückhaltender und wenn jemand ständig 180 Grad Drehungen macht, bei der 3. Drehung muss man ihn entweder anhalten und mal richtig Tacheles reden, und wenn er dann auch noch, sagen wir es mal vorsichtig, beratungsresistent ist, schnellstmöglich aus der Verantwortung nehmen. Ein Verzicht auf weitere Ankündigungen des Herrn Schulz können wir doch besser verzichten. Das wäre ein erster Schritt zum Neuanfang.

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Kannebichler 09.02.2018, 14:23
35. Lustig

Das ist ja besser als jede Comedy auf Netflix. Eine Partei zerlegt sich im Tagestakt.
Schulz hatte sich aber wirklich komplett desavouiert. Schlimm.

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sciltx 09.02.2018, 14:23
36. Na,

Wird Zeit. Zum Glück behielt Gabriel nicht vollkommen recht...
Aber irgendwie sind beide nicht-mehr-Volksparteien recht morsch. Vorsicht!

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uli.t 09.02.2018, 14:23
37. Sicher...

...dass Gabriel Außenminister bleibt? Ich nicht!

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Profdoc1 09.02.2018, 14:24
38. Also...

ich empfehle Herrn Schulz endgültig abzutreten und keinen weiteren Schaden mehr anzurichten! Das ist doch lächerlich. Wie kann dieser Herr x-mal seine Meiunung ändern. Komplett inkompetetn

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REI 09.02.2018, 14:24
39. hmm, nun..

In diesem Moment tut mir der Schulz ja fast schon leid. Die Strategie "Abgreifen was geht" war nun mal nicht in Ordnung, so gar nicht, sie war ganz und gar falsch. Dabei hat Gabriel ihm ja auch noch die Vorfahrt gewährt und die Zügel übergeben. Von da an lag die Zukunft der Partei in der Hand von Schulz. Doch dieser konnte die SPD-Wähler nicht für sich gewinnen, vielleicht weil er zu diesem Zeitpunkt auch nicht den Bekanntheitsgrad von Gabriel hatte. Danach das hin und her mit der möglichen Opposition vs GroKo und andere gebrochene Versprechungen. Wenn schon nicht Kanzler dann doch "zumindest" ein höheres Amt besetzen. So etwas darf man nicht machen, schon gar nicht am Anfang.
Merkel selbst ist nicht besser, sie kann mit allem leben, solange sie Kanzlerin bleibt. Hauptsache keine Neuwahlen zulassen. Frei nach dem Motto: "gelaufen ist gelaufen". Einfach eine traurige Entwicklung. So schlecht verlief eine Regierungsbildung noch nie.

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