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SPD-Chaos: Schulz will auf Außenministerium verzichten
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Der noch amtierende SPD-Chef Martin Schulz will laut Medienberichten auf das Außenministerium verzichten. Offenbar ist der Druck aus den eigenen Reihen zu groß.

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Worldwatch 10.02.2018, 03:13
480. Den Koalitionsvertrag ...

... scheint die Schrumpf-SPD gut verhandelt zu haben, misst man dies am Unmut der CDU-Mitglieder. Er trägt bisweilen deutlich SPD-politische Inhalte.
Ob das der Partei SPD aber mehr Wählersympathien bringen wird, bei dem nun national gezeigten Personalzirkus der Partei, sowie dem Herumlaventieren ob, oder ob man nicht regieren wolle, und/oder mit der geschäftsführenden Kanzlerin, der -ebengleich herumeiernden- CDU, und falls ja, mit welchem Personal welcher programmatischen, irgendwie sozialdemokratischen Zukunftsausrichtung ...
Das vergangene Bundestagswahldebakel f.d. SPD wurde und wird jedenfalls, weder personell noch sozialdemokratisch-programmatisch aufgearbeitet. Das Koalitionsvertragsergebnis, wenngleich mit deutlicher SPD-Handschrift, für viele SPD geneigte Wähler aber sicher nicht sozial genug.

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carlitom 10.02.2018, 12:35
481.

Zitat von luny
Hallo Carlitom, das haben Sie falsch verstanden. Der geschäftsführende Außenminister, zufällig ein Parteigenosse, fand "die Idee blöd", daß er abgesägt werden sollte. Die Attraktivität des Außenministerpostens liegt darin, daß die Beliebtheit des Amtsinhabers garantiert ist. Der deutsche Außenminister hat zwar global gesehen wenig zu melden, aber es gibt immer schöne Fotos, Händeschütteln mit den wirklich Mächtigen dieser Welt und staatstragende Statements, die zur besten Sendezeit übertragen werden. Den jeweiligen Außenminister kennt jeder, was man von anderen Ministern nicht sagen kann. Die Medienpräsenz des Außenministers ist hoch. Deshalb bekundete der Noch-SPD-Vorsitzende wohl auch Interesse an diesem Amt. Das ist aber lediglich meine persönliche Vermutung. LUNY
Nö, das habe ich durchaus richtig verstanden. Sowohl in der Bevölkerung wie auch unter den SPD-Mitgliedern wurde mehr als deutlich Unverständnis geäußert. Auf breiter Front sogar über alle Parteien hinweg. Schulz musste zurecht befürchten, dass mit diesem Ansinnen der Mitgliederentscheid in die Hosen gehen wird, und zog zurück. Gabriel war nur eine Stimme mehr und lieferte die nachvollziehbare Zusatzinformation, dass Schulz ein weiteres Mal sein Wort gebrochen hat.

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marthafner 10.02.2018, 14:46
482.

Den Gabriel müsste man wegen parteischädigendem Verhalten aus der SPD ausschließen. Den Kolleginnen und Kollegen das Drecksgeschäft überlassen und dann groß herumproleten.

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Pollowitzer 10.02.2018, 16:01
483. #480 @Zeitungsleser

Ist Dir entgangen das Schulz ein übler Lügner ist der kein Vertrauen verdient hat?
Sei Job bei der EU war ohne Bedeutung und ohne politisches Gewicht und bekommen hat er die halbe Zeit dieses Jobs nur durch peinliche Kungelei - kann man doch bei etwas Interesse alles nachlesen.
Das Schulz weg vom Fenster ist, ist ein übler Kelch der an der Deutschen Nation vorbei gegangen ist - für mich hinterlässt es einen üblen Geschmack das er an den Mitgliedern der SPD vorbei einfach Nahles inthronisiert, dabei ist Nahles keinen Deut besser als Schulz.
Sooo erneuert man keine Partei!

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