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SPD-Chaos: Schulz will auf Außenministerium verzichten
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Der noch amtierende SPD-Chef Martin Schulz will laut Medienberichten auf das Außenministerium verzichten. Offenbar ist der Druck aus den eigenen Reihen zu groß.

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neowave 09.02.2018, 14:24
40. Fest im Griff der Seeheimer

Fest im Griff der Seeheimer - diese sPD braucht niemand, ausser der CDU vielleicht. Beliebtester Aussenminister, was soll das schon bedeuten? Da kannste auch einen Stuhl als Ausseminister nehmen - dann würde der eben der einer der beliebsteten Ministewerden. Ist in BRD so. Immer schon.Da muss sich niemand was drauf einbilden. Also sPD - erbärmlicher gehts nicht mehr. Vielleicht - hoffentlich- beweisen die Mitglieder, was den Funktionären feht: Verstand.

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janne2109 09.02.2018, 14:25
41. man

stelle sich vor in diesem Land steht eine wirklich wichtige Entscheidung an- mit diesen Menschen ( gehören noch einige andere dazu) ?
Schulz? Hätte gleich der der verlorenen Wahl gehen sollen/müssen.

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Larnaveux 09.02.2018, 14:25
42.

Und wieder eine Volte.

Martin Schulz wird einer der verbranntesten Politiker sein, die es jemals in Deutschland gegeben hat. Vom Heilsbringer zum letzten Loser.

Die Taktik war einfach zu durchschaubar: Sich durch das für das Ansehen in der Bevölkerung dankbare Außenministerium noch halbwegs am eigenen Zopf aus dem Schlamm der vielen Niederlagen ziehen, um nicht vollkommen als Dorfdepp dazustehen. Und möglicherweise hätte das sogar geklappt, denn Außenminister sind in Deutschland traditionell gut angesehen. Ein Beispiel ist ausgerechnet Sigmar Gabriel, der nie besonders populär war und nun plötzlich, als Außenminister, Beliebtheits-Spitzenwerte erzielt.

Martin Schulz jedoch bringt das seltene Kunststück fertig, den ehemaligen Freund nicht nur nicht vollständig zu erdolchen, so dass der noch reden kann, sondern sich dabei auch noch von der Allgemeinheit während der Durchführung der Tat erwischen zu lassen.

Die Politik hat schon viele Umfaller und Wendehälse erlebt. Viele haben immer wieder Fuß gefasst - leider. Martin Schulz hingegen, er wird ein Synonym werden für den 100%-Mann, der danach überhaupt nichts mehr auf die Reihe bekommen hat, der eine Wahl krachend verliert, Wahlaussagen massiv unterläuft, seine eigenen Versprechungen binnen Wochen bricht und dann auch noch -
vermutlich - von seinen eigenen Parteigenossen erschrocken zurückgehalten wird, Außenminister zu werden.

Mehr Peinlichkeit geht wirklich nicht. Und ich muss sagen: Der Mann hat es verdient, denn er vereint Ungeschicklichkeit, Charakterlosigkeit, Frechheit und Dreistigkeit, gepaart mit absoluter Glücklosigkeit. Hätte er einmal irgendwo Glück gehabt, würde er damit sogar durchkommen, aber einen charakterlosen Pechvogel, den will und den braucht auch niemand. Nicht einmal und insbesondere nicht die SPD.

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Epsola 09.02.2018, 14:25
43.

Damit wird der Koalitionsvertrag in der Abstimmung angenommen werden. Herr Schulz trifft wirklich jedes Fettnäpfchen selbst Rückwärts im Handstand mit zugebundenen Augen. Denn wie ist das denn jetzt mit Nahles als neue SPD-Chefin? Da hat er sich wieder ein Ei gelegt.

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baronin 09.02.2018, 14:25
44. Sprachlosigkeit

Es scheint, dass weder Schulz mit Gabriel, noch Schulz & Nahles mit der Parteibasis gesprochen haben, bezüglich der Bagatelle, wer für ein paar Jahre Deutschland im Ausland vertritt.
Riecht nach Kuhhandel. "Ich krieg die Partei, Du den Außenminister. Die Jusos kommen ins Tierheim."
Den Gabriel hat sich keiner anzurufen getraut, der schimpft nur wieder.

Die SPD: Kabarett in eigener Sache.
Langsam würde ich sie doch wieder wählen.
Immer für einen Lacher gut.

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powerbernd 09.02.2018, 14:25
45.

"Schulz hatte ursprünglich angekündigt, nicht in ein Kabinett unter Kanzlerin Angela Merkel zu gehen."

Wenn das der Maßstab ist, dann sollte Scholz ebenso auf seinen designierten Posten verzichten und zu seinen nicht mal zwei Monate alten Aussagen stehen (siehe Interview Hamburger Abendblatt). Aber diese Wendehälse sind halt allesamt nur auf ihre Posten und Pensionen aus - wer will es ihnen in unserer heutigen Ellenbogengesellschaft auch verdenken.. Zumal keiner von ihnen auch nur ansatzweise für den Arbeitsmarkt geeignet wäre...

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stadtmusikant123 09.02.2018, 14:25
46. genug war wohl genug

Zu viel "hin und her" -"rein und raus".
Glaubwürdigkeit war im Eimer, nicht nur seine sondern auch die der SPD.
Letzt Umfragen haben wohl den Rest gegeben.
Zumindest besteht jetzt eine minimale Chance bei der Mitgliederbefragung.

Jetzt war aber genug Medienrummel für die SPD, mehr hat dieser Chaostruppe nun definitiv nicht verdient.
Wird jetzt noch spannend, ob sich die Umfragewerte in den nächsten Wochen bessern.

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skeptikerjörg 09.02.2018, 14:26
47. Na Gott sei Dank

Hätte er von Anfang an diesen Schritt getan, wäre der SPD viel erspart geblieben! Jetzt nur noch MdB, Parteivorsitz weggeworfen, auf Ministeramt verzichtet. Na ja, verzichtet wohl eher nicht, sondern von der Parteiführung genötigt. Letztlich wie sein Abgang als EU-Parlamentspräsident, wo er trotz Absprache und Deal mit der EVP dann nicht freiwillig weichen wollte. Für die Person Schulz tut es mir sogar leid, für den meist überschätzten und wenig fähigen Politiker nicht. Er wird dann wohl den Weg der Steinbrücks, Scharpings in die Versenkung teilen. Ob die SPD den entstandenen Schaden noch heilen kann, muss sich zeigen.

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statlerundwaldorf 09.02.2018, 14:26
48. Gabriel guter Job?

Schön, dass er selbst das so sieht.
Jemand der selbst vor der Wahl die Kanzlerkandidatur ausschlug, mit der Begründung er würde sein kleines Kind dann zu wenig sehen. Und dann als Außenminister in der Welt herumfliegt, zeigt doch wie glaubhaft er ist.
Klar krallt er sich an "sein" Amt.
Ich halte ihn nicht für einen guten Außenminister.

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oortsche_wolke 09.02.2018, 14:26
49. Sehr schade...

... dass nach dieser Meldung im öffentlichen Diskurs endgültig nur noch die Personalquerelen der Parteispitzen stehen. Dabei finde ich die berichteten Sachverhalte des Koalitionsvertrags z. T. wirklich bemerkenswert. Ich hoffe inständig, dass die bodenständigen SPD-Mitglieder die GroKo vor Entstehung nicht zu Fall bringen. Bei Neuwahlen fänden sich alle Sektierer und Wutbürger nur bestätigt:“... die da oben denken doch nur an Posten...“

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