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SPD-Chef auf GroKo-Tour: Schulz hält Ergebnis für "schwer abzusehen"
DPA

Martin Schulz hat in NRW erneut für Koalitionsverhandlungen mit der Union geworben. Sigmar Gabriel mahnt die SPD: Die Welt schaut auf uns.

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Outdated 17.01.2018, 08:08
30. Das traurige ist wirklich das die SPD

jetzt in einer Situation ist in der sie nur verlieren kann.
Springt sie jetzt ab, wird man sie für die Konsequenzen von Neuwahlen verantwortlich machen.
Macht sie die Regierung riskiert sie einen Bruch mit einem großteil ihrer verbleibenden Anhänger.

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bruno_67 17.01.2018, 08:09
31.

Zitat von otto25
.... Ich kenne mehrere Menschen, die seit dieser Zeit nicht mehr die SPD wählen. Von daher finde ich es schon ziemlich irritierend, wenn die SPD-Basis nun meint, eine weitere Groko würde zum (SPD-)Ruin führen. Wieso wurde damals nicht der Aufstand geprobt? Gut, es sind einige ausgetreten. Aber der Rest? Der Rest, der nun meint eine erneute Groko wäre der endgültige Untergang der SPD? Dieser Rest hat damals brav genickt. .......
Eigentlich ist das noch nicht schwer zu verstehen.

Viele derer, die sich vor vier Jahren von Gabriel beschwatzen haben lassen und die GroKo abgesegnet haben, sehen dass heute als einen großen Fehler an und würden dies am liebsten rückgängig machen, was natürlich nicht geht.

Und Sie sind echt der Meinung, diese SPD-Mitglieder sollen, trotz besseren Wissen bzw. anderer Überzeugung, diesen Fehler nochmal machen mit der einzigen Begründung, das sie das ja auch schon vor vier Jahren so gemacht hätten ?

Eigentlich heißt das ja, aus Schaden wird man klug........

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argumentumabsurdum 17.01.2018, 08:11
32. The World is not enough

Etwas kleiner ging's nicht, oder? "Völker der Welt, schaut auf diese Partei..." - Gerade die Eu-Mitglieder, die von Merkel und Schäuble immer wieder mit der Eselsmütze in die Ecke gestellt werden, sind doch erleichtert, dass jetzt mal alle feststellen: Schau an; geht auch wenn Deutschland die Klappe hält.
Traurig, dass die SPD sich ihrer eigenen Bedeutungslosigkeit immer noch nicht bewusst wird, sondern diese statt dessen zur staatstragenden Legende verklärt.

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janwilhelmine 17.01.2018, 08:14
33. Wähler

Die meisten SPD-Wähler, davon insbesondere die Jusos haben die Groko weder gewollt noch gewählt. Vielleicht wäre sie mit Gabriel als Spitzenkandidaten besser als mit Schulz ausgefallen. Oder mit jemand anderem. Nun sabotiert sich die SPD weiter indem sie sich zur kleinen Schwester der C-Parteien macht. Schade für alle Wähler, die eine eigenständige SPD wollten.

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wahrsager26 17.01.2018, 08:17
34. Jusos

Ja, leider kann ich mir über die allgemeine Aufstellung der Jusos kein Bild machen.Natürlich habe ich eines, nur würde ich selbiges gerne 'abgleichen' ......indem ich interne ! Sitzungen besuchen wollte.( Wunschtraum).Aber vielleicht sollte man sich auch gar nicht aufregen. Möglicherweise hat die Zeit schon begonnen, wo die Parteienlandschaft heftigen Zäsuren ausgesetzt ist auf die Gefahr hin, das auch eine Partei in die Bedeutungslosigkeit abstürzen kann.Danke

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Ralf1234 17.01.2018, 08:21
35. Glaubwürdigkeit ade

Glaubwürdigkeit ist das Problem der SPD und von Martin Schulz insbesondere. Seit der Agenda 2010 weiss man nicht mehr für wen und was die SPD steht. Ihre klassiche Wählerschaft der Arbeiter hat sie vor den Kopf gestossenbzw. verraten und wenn ein Martin Schulz nach der Wahl über Angela Merkel herzieht und kein gutes Haar an ihr lässt, dann ist es eine Farce jetzt für das genaue Gegenteil, nämlich wieder für eine gemeinsame Regierung, zu kämpfen. So ist die SPD (leider) dem Niedergang geweiht

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vonschnitzler 17.01.2018, 08:27
36. Liebe SPDler, jetzt nochmal nachdenken/-lesen

Wieviel Prozent hat die Partei bei der Wahl gehabt? Was hat die von mir wenig geschätzte Führung bei den Koaltionsgesprächen trotzdem durchgesetzt? Sie stellt nur ca. 2/5 des Regirungsbündnisses, nicht vergessen! Wenn statt einer sachlichen Auseinandersetzung auf dem Parteitag vor einem Hotel 'demonstriert' wird, spricht das weder für die Jusos noch für den Gesamtzustand der Partei. Auch nicht vergessen: dieses Führungspersonal wurde vor kurzer Zeit gewählt! Es gab keine Gegenkandidaten aus der "NoGroKo"-Ecke. Also entweder versucht man sachlich zu überzeugen oder (wenn einem das Ergebnis so gar nicht passt) tritt man halt aus. Letzteres erwarte ich von den Jusos, wenn der Parteitag für die Koalitionsverhandlungen stimmt, spätestens wenn ein Koalitionsvertrag angenommen werden sollte. Andersherum müssen natürlich Schulz, Gabriel und Nahles zurücktreten. Wenn dann allerdings Leute wie Stegner übernehmen... tja, dann hat die deutsche Sozialdemokratie vermutlich bald französische Verhältnisse.

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taxikutscherHH 17.01.2018, 08:28
37. Erbarmen

Wenn man sich die derzeitge Lage anschaut kommt man immer in die Phase des Mitleids mit SPD/Schulz. Die haben sich in einer Form einsacken lassen aus der sie weder jetzt noch in einer GroKo je wieder heraus kommen. Es gibt für SPD/Schulz keine gesichtswahrende Lösung mehr. Mensch Martin, drück Dein Kreuz durch und tritt zurück. Damit ist die GroKo erledigt. Nach gut zwanzig Jahren EU wird es Dir immer noch gut gehen. Zieh Deine Partei nicht in den Abgrund. Es ist aus. Du/Ihr seid den abgezockten Wehen von CDU/CSU nicht gewachsen. Oder sollen die Wähler demnächst die SPD aus Mitleid wählen, diese stolze, alte Traditionspartei.

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Proggy 17.01.2018, 08:28
38. Ehemalige Volkspartei

Der SPD-Wähler hat es selbst verbockt.
KEINER der SPD-Wähler, konnte bei der BT-Wahl davon ausgehen, dass die SPD tatsächlich die stärkste politische Kraft in Deutschland würde und Maddin der nächste Bundeskanzler wird - also haben diese SPD-Wähler mit ihrer Stimme, die wahrscheinlichste Konstellation, die GroKo bewußt in Kauf genommen.
Jetzt will ein großer Teil genau dieser Wähler, die GroKo nicht mehr - was sagt das über diese Wähler aus?

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liberaleroekonom 17.01.2018, 08:29
39. Einführung der Reichensteuer steht doch eindeutig in den Papieren

Zitat von josho
.....symbolischer Ansatz in Sachen "Reichenbesteuerung" und Bürgerversicherung ist gelungen! Und was wurde vorher darüber getönt! Und das ist jetzt ein "hervorragendes Ergebnis"? Da liegt das Problem!
Nun, die Abschaffung des Soli für die unteren 90 Prozent bedeutet doch eindeutig, dass damit die oberen 10 Prozent, also ungefähr alle heutigen Spitzensteuersatzzahler (zu versteuerndes Einkommen ca. 55.000 Eoro), den Soli vermutlich bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter bezahlen sollen. Damit ist doch eindeutig eine verkappte Reichensteuer mit einem neuen Steuersatz von 44,31 Prozent (42 Prozent EKSt zzgl. 5,5 Prozent Soli) erreicht worden und die SPD könnte frohlocken.

Dumm nur, dass diese vermeintlich „sozial gerecht“ aussehende Abbauvariante des Soli definitiv verfassungswidrig ist. Woher sollte die SPD das aber auch wissen. Wer stellt derzeit nochmal den Justizminister? Ach lassen wir das ... die SPD hat derzeit schon genug Probleme.

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