Forum: Politik
SPD-Chef bei Putin: Ein angenehmer Gast
DPA

Sigmar Gabriel sucht die Nähe zu Wladimir Putin. Der zeigt sich gern mit dem Vizekanzler in seiner Residenz bei Moskau. Russlands Präsident sieht im SPD-Chef einen Verbündeten.

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Karl Hungus 22.09.2016, 10:41
1. Profil

man könnte fast meinen da sucht jemand händeringend nach einem Profil angesichsts der kommenden Bundestagswahl. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

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rieberger 22.09.2016, 10:44
2. Honi soit, qui mal y pense

Eingedenk der Tatsache, dass ein ehemaliger SPD-Kanzler und SPD-Vorsitzender nach seiner politischen Karriere bei Putins Gazprom in Lohn war, möchte möglicherweise Gabriel in die Fußstapfen dieser Tradition treten.
So was hat nicht nur ein Geschmäckle, sondern riecht einfach nur verdächtig.
Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

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Krapotnik 22.09.2016, 10:45
3. Fragwürdiges Treffen

Eigentlich sollte sich Herr Gabriel tief schämen, überhaupt für Treffen mit Putin nach Moskau geflogen zu sein. Was will man mit einem Ex-KGB-Offizier, der nur militärische Macht kennt, die Krim annektiert, einen Krieg in der Ostukraine aus rein nationalistischen Erwägungen anzettelt schon reden? Die Sanktionen sind das einzige Mittel, Russland in die Schranken zu weisen.

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unschuld 22.09.2016, 10:48
4. Dass die Amerikaner leider vorher schon den Waffenstillstand gebrochen haben

wird ja so etwas unter den Teppich gekehrt, auch wenn das Bomben einer Hilfslieferung natürlich noch einmal eine ganz andere Kategorie ist, so zeigen leider alle Parteien in Syrien alles andere als Interesse an einem Waffenstillstand.

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jws1 22.09.2016, 10:48
5. Alte Muster

"Sozialdemokrat Gabriel, der in Deutschland im Ruf steht, ein "Russland-" oder, noch schlimmer, "Putinversteher" zu sein....". Ersetzen Sie einfach ohne Ironie "schlimmer" durch "besser". Ich sehe "Putinversteher" nicht negativ besetzt, im Gegenteil.

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joG 22.09.2016, 10:51
6. Für die ....

....Stmmen der recht grossen Gruppe der Anhänger Russlands und Gegner der USA wird es jedenfalls etwas bringen.

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Moloch2604 22.09.2016, 10:52
7. Quatsch

Beim letzten Besuch gab es Sondierungsgespräche über Gabriels Zukunft nach der nächsten Wahl - diesmal wird der Gaszpromvertrag ausgehandelt und unterschrieben. Politischen Wert hat die Reise nicht.

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hagen winglmeyr 22.09.2016, 10:55
8. Seit 70 Jahren wollen die USA

verhindern, das Deutschland und Rußland sich gut verstehen und friedlich miteinander zum gegenseitigen Vorteil
existieren.
Seit Frau Merkels Handy abgehört wurde blockiert sie vehement jede Verständigung, während die USA den Handel mit Rußland erweiterten, haben wir ihn halbiert.

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Stillner 22.09.2016, 10:55
9.

Gabriels Besuch ist richtig. Der Westen muss mit Russland sprechen und alles tun, damit die Lage nicht eskaliert. Das ist gute Politik in der Tradition von Willy Brandt. Alle großen Konflikte der Gegenwart werden nur mit und nicht gegen Russland lösbar sein. Es ist billig, fundamentalistische Forderungen und moralisch korrekte Anklagen vorzubringen. Aber so funktioniert Politik nicht.

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