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SPD-Chef: Gabriel fordert Schuldenerleichterung für Griechenland
DPA

Der IWF, Frankreich und nun auch Wirtschaftsminister Gabriel: Die Forderungen nach einer Verringerung der Schulden Griechenlands werden lauter. Finanzminister Schäuble lehnt den Plan bislang ab.

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rumsi 07.05.2016, 18:47
150. Gabriel...

Hat nicht alle Tassen im Schrank.Mehr schreibe ich nicht.Den Rest erledigen die Wähler.

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Akhenaten 07.05.2016, 18:48
151. Wieder 5 Pozentpunkte runter für die SPD !!!

Wer nimmt ihn oder seine Partei noch ernst? Die Art wie die sich selbst demontieren ist schon beachtenswert ob ihrer Dummheit, gegen die kein Kraut gewachsen scheint.

Schuldenschnitt für die Griechen ist für die meisten Deutschen ein rotes Tuch, allein schon deshalb weil nur ein Bruchteil der Gelder bei den Griechen ankommt. Den Löwenanteil reissen sich die Banken unter den Nagel, die die Misere verschuldet haben und die eigentlich voll zur Kasse gebeten werden müßten, wenn sie dies denn überleben würden.

Die dummen sich die Steuerzahler.

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zudummzumzum 07.05.2016, 18:48
152. Wieder viel Prinzipienreiterei unterwegs ...

... aber dafür wenig Pragmatismus.

Die zentrale Frage ist nicht "Schuldenschnitt oder nicht", sondern wie das Chancen-/Risikoprofil unter bestimmten Annahmen ist, überhaupt etwas zurückzubekommen.

Aus Prinzip 300 Milliarden auf ewig vorzutragen, ist dabei genauso blöde wie reinen Tisch zu machen, indem man eine Staatspleite inszeniert. Beides kann nicht unser nationales Interesse sein.

Fakt ist, dass alle "Pläne" der "Fachleute" rund um Schäuble in Sachen Wirtschaftswachstum in Griechenland (und damit Schuldentragfähigkeit) komplett daneben lagen. Und dass damit die anderen Szenarien (die einen Schuldenschnitt fordern) an Glaubwürdigkeit gewinnen.

Und genau das ist es, was Gabriel sich jetzt zu Eigen macht. Wird eine Sache davon weniger vernünftig, dass er dafür ist?

Wie wäre es mal mit etwas weniger Meinung, aber etwas mehr Nachdenken?

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kuschl 07.05.2016, 18:48
153. Alles für Europa!!!

Die europäische Sache, konkret die Politiker und Beamtenposten, ist den deutschen Grokopolitikern schon das Geld ihrer Steuerzahler wert. Nachhaltiges haben sie in Europa zwar noch nicht auf die Reihe gekriegt, sie klopfen sich aber gemeinsam und gegenseitig auf die Schulter. Wirkliche Probleme werden immer wieder in die Zukunft verschoben oder enden ungelöst im Streit, wobei sich die Mogler noch in die europäische Hängematte schmeissen und sich mit fremdem Geld bedienen lassen. Tolles Europa, im Prinzip werden die Skeptiker geschmiert und die ehrlichen zahlen, alles gelenkt von Politikern die für ihre Selbstversorgungsidee Europa ständig gegen ihren für ihre Wähler geschworenen Amtseid verstossen.

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Peter Bernhard 07.05.2016, 18:48
154. Good money

Good money "after" bad Money. Finde ich immer lustigeres "English". Wichtig finde ich nicht, dass man einem Schuldner einen Aufschub - auf ewig von mir aus, das ist "Lehen", iss eh ein nochfeudales Land im Martialismus -- gewährt, sondern dass: alle Gläubiger gleichrangig sind. Anscheinend gibt es den institutionalisierten Staatskonkurs noch nicht. Da sollte sich das Staatliche ein Beispiel an dien Privaten, die was mit Geld machen sollen, nehmen. Konkurs heißt Zusammenlaufen. Alle Gläubiger sind gleich zu behandeln; da gilt das Menschenrecht. Alle sind gleich. Ausnahme ist das Gruppen- und Klassenbilden und die Stufigkeit von Besseren und Schlechteren. Das nehmen die Amerikaner insofern erst, als Argentinien nicht besondere Gläubiger herauslesen darf, um sie nicht oder doch zu bedienen. Dass es also den Konkurs als Gleichbehandlung von Gläubigern gibt, hat seinen Gerechtigkeitsgrund.
Was mir jedoch durch den Artikel erst aufging: wenn es keinen Staatsbankrott gibt, zieht der Parallelismus zum privaten Konkurs nicht. Es soll ja per Aufschub weitergehen können.
Also ist das Prinzip Gleichbehandlung auf künftige Gläubiger zu erstrecken. Obwohl der Staatsbankrott nicht stattfindet, es sich nicht um einen Konkurs handelt. Würde das nicht so gemacht, könnte sich Griechenland als schuldenbefreit erstklassig seinen künftigen Gläubigern darstellen. Denen müsste es zurückzahlen, nicht aber den Deutschen. Für ich sehr klar, dass dies ein Problem ist zwischen Gläubigern, heutigen und künftigen.

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artner 07.05.2016, 18:50
155.

Zitat von mundusvultdecipi
..so stelle ich mir einen Postbankangestellten vor,wenn er über europäische Geldpolitik redet:-)
Ihre Argumente sind in der Tat überwältigend...So stelle ich mir einen ökonomiefernen Dünnbrettbohrer vor, der außer stammeln und Gras rauchen nichts zustande bekommt.

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rumsi 07.05.2016, 18:50
156. Millionen Rentner gehen der Altersarmut

entgegen und wir unterstützen GR mit Milliarden.Gabriel quo vadis?????

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rbwntr 07.05.2016, 18:51
157. Schluss mit lustig!

Es ist höchste Zeit für den Grexit. Der deutsche Steuerzahler hat die Nase voll! Und das gilt auch für Herrn Gabriel. Möge er baldigst in der Versenkung verschwinden und dem Vergessen anheim fallen. Griechenland kann nur mit einer eigenen Billigwährung wieder wettbewerbsfähig werden. Effiziente Staatliche Strukturen wären dabei sehr hilfreich.

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tksuper 07.05.2016, 18:52
158. Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld.

Sorry Herr Gabriel. Ich weiß sie meinen es nur gut. Zwar nicht mit uns Deutschen, die diese Zeche wohl hauptsächlich zahlen müssen (für die sie eigentlich dienen und argumentieren sollten), aber immerhin mit den Griechen. Anfang 2013 war es noch einigermaßen bezahlbar, aber als die Rechtspopulisten (AfD) dies damals für zwingend nötig hielten und das sagen war das für sie „no go“ Aber es führt über kurz oder lang, kein Weg dran vorbei. Schulden abschreiben, Griechen aus dem Euro raus (und diesen Passus haben sie leider vergessen) und alle haben ein Chance zu leben.

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schwaebischehausfrau 07.05.2016, 18:53
159. @1smiler1: Wirre Thesen..

Zitat von 1smiler1
Erklären sie mal wie das beim normalen Griechen funktioniert hat. Also der Arbeiter erhöht seinen Lohn um 100%. Ok das machen alle Arbeiter. Damit dürften sich dann alle Lebenshaltungskosten um 100% erhöht haben.
Über die üppige Lohnentwicklung in Griechenland, die neben anderen Gründen (Korruption, Steuerzahl-Allergie der Griechen, gigantischer Beamten-Apparat/Öffentlicher) eine Ursache für den desolaten Zustand Griechenland's ist, gibt's jede Menge offizieller EU-Statistiken: Alleine zwischen 2000-2008 stiegen die REAL-LÖHNE in Griechenland um fast 40%!!!

http://www.handelsblatt.com/politik/international/realloehne-griechen-mit-groesstem-plus-der-eu-staaten/5753996.html

Real-Löhne heisst, dass die Arbeitnehmer TROTZ Steigerung der Preise für Lebenshaltungskosten (Lebensmittel, Energie, Miete etc.) noch 40% REAL mehr in der Tasche hatten zum Ausgeben. Also 40% mehr nach dem, was man "Inflation" (Geldentwertung durch Preis-Steigerungen) nennt. Wieso sie unterstellen (s.o.), dass jede Lohnerhöhung auch eine Steigerung der Lebenshaltungskosten in gleichem Maße bewirkt, wird ihr Geheimnis bleiben - als jemand mit ökonomischen Sachverstand outen sie sich damit aber kaum.
Wenn nun die Produktivität nicht im gleichen Maße wächst wie die Löhne steigen, dann wird jedes Unternehmen und jedes Land nicht mehr wettbewerbsfähig. Egal, ob es Oliven exportiert oder touristische Dienstleistungen. Während sich die Griechen diese satten Lohnerhöhungen genehmigt haben, sind in Deutschland im gleichen Zeitraum die Reallöhne um 0,8% gesunken. Griechenland ist mit seinen Löhnen und den daraus entstehenden Preisen für seine Güter und Dienstleistungen in vielen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig, weil es nicht nur teuer (das ist Deutschland auch), sondern zudem auch noch extrem unproduktiv ist.

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