Forum: Politik
SPD-Chef: Schulz kommt doch zum Koalitionsgipfel
DPA

Seine Absage sorgte für Empörung, nun kommt er doch: SPD-Chef Martin Schulz wird nach SPIEGEL-Informationen kommende Woche am Koalitionsgipfel teilnehmen.

Seite 1 von 7
jadehase 24.03.2017, 07:23
1. Stark!

Martin macht sein Ding. Wenn er will, kommt er, wenn nicht nicht. Find ich gut. Haben wir viel zu Wenige davon. Außerdem ist der Otto Wels Preis eine hohe Auszeichnung. Für den kann ein Treffen mit irgendwelchen CDU'lern problemlos ne Stunde warten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter.hummler 24.03.2017, 07:29
2. Nun also doch !

Da scheinen die User, die in den letzten Tagen so bedingungslos hinter Schulz uns seiner Absage standen , da er deswegen Kritik einstecken musste, mit ihrer Argumentation voll daneben gelegen zu haben . Nach einer "Terminverschiebung "scheint wohl auch klar zu sein , das für Herr Schulz als Pareivorsitzender der Koalitonspartei SPD, eine Teilnahme nun doch, sagen wir mal , angebracht und wichtig ist. Sein umschwenken in der Sache ist zu begrüßen und so soll und muss es auch sein! Aber die Frage ist nun, ob er wohl gemerkt hat, das er 6 Monate lang nur mit schlauen Sprüchen und ohne konkret zu werden, oder gar ohne aktiv zu sein, den Wähler auf Dauer nicht für sich begeistern kann ?! .. In den "Symphatiewerten" der neuésten Umfragen, liegt Merekel mittlerweile wieder vor Schulz !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herbert nau 24.03.2017, 07:50
3. Die Politik von CDU und CSU

Die Reaktion der C-Parteien zeigt deren Verständnis von Politik. Da man keine sachlichen Argumente hat, versucht man formale Aspekte zu emotionalisieren.
Der Koalitionsgipfel betrifft die Regierungsarbeit der aktuellen Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode und da sitzen von der SPD mit Gabriel und Oppermann die relevanten Akteure. Und die Frage wird sein, was da für die letzten 6 Monate noch für Vereinbarungen getroffen werden können. Schulz jetzt vorzuführen, ist der kleingeistige Wahlkampf der zerstrittenen CDU-/CSU Größen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Eutighofer 24.03.2017, 07:58
4. was will er eigentlich ?

In diffusem , emotionalem Reden ist Schulz gut. Aber welche konkrete Politik will er ? Seine EU-Politik (mehr Ausgaben, Forderung von Euro-Bonds ) lässt auf eine Zunahme der Verschuldung schließen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schewatz 24.03.2017, 08:03
5. Die CDU wird

es noch bereuen, Schulz in dieses Treffen gedrängt zu haben. Er muss jetzt harte Kante zeigen und hat danit eine Superchance, sein Profil bei seinem Klientel zu schärfen. Die Union wird schäumen und danit den Effekt noch verstärken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter.hummler 24.03.2017, 08:04
6.

Zitat von jadehase
Martin macht sein Ding. Wenn er will, kommt er, wenn nicht nicht. Find ich gut. Haben wir viel zu Wenige davon. Außerdem ist der Otto Wels Preis eine hohe Auszeichnung. Für den kann ein Treffen mit irgendwelchen CDU'lern problemlos ne Stunde warten.
Lustig ! Wenn er will oder wenn er nicht will ! ... So kann man es natürlich auch darstellen . Ich sage mal eher so , das er wohl auf Grund von der Kritik dahin geht, da er sicher auch gemerkt hat was denn u.a. seine Aufgabe als SPD Vorsietzender in einer Regierungskolition ist und er auch noch Bundeskanzler werden will .....oder vieleicht will er es auch nicht ? ( um mit ihrer Darstellung das zu schreiben )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fredadrett 24.03.2017, 08:06
7. Preisverleihung wichtiger als Regierungsgeschäfte

Interessanter Einblick in die Prioritäten des wollenden Bundeskanzlers.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mister Stone 24.03.2017, 08:16
8.

Noch ist offen, wie die konkrete Tagesordnung des Treffens aussieht.

Wenn die Tagesordnung noch "offen" ist, dann kann sie nicht wichtig sein. Wenn Schulz klug ist, wird er dort zuhören, die Klappe halten und frühzeitig gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kurt2.1 24.03.2017, 08:23
9. .

Sicherlich wurde Schulz soeben zum SPD-Vorsitzenden gewählt, Teil der Koalition ist er nicht. Er gehört dieser Regierung nicht an und trägt keine direkte Verantwortung.
Die Verärgerung der Union wegen der Absage gilt wohl eher dem verfehlten Versuch, Schulz zukünftig in Mithaftung zu nehmen für den Bockmist, den die Regierung fabriziert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7