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SPD-Chefin für Wahlrechtsänderung: Nahles will mehr Frauen im Parlament
FELIPE TRUEBA/EPA-EFE/REX

Andrea Nahles hat den Frauenanteil im Bundestag als "Unding" bezeichnet. Die SPD-Chefin unterstützt eine fraktionsübergreifende Initiative zur Änderung des Wahlrechts.

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Suppenelse 18.02.2019, 08:20
1. Quote vs Logik

Abgesehen von parlamentarischen und demokratischen Grundsätzen, die sich mit einer Quote vermutlich schlecht vertragen: Der Frauenanteil im Bundestag entspricht ziemlich genau dem durchschnittlichen Frauenanteil in den entsprechenden Parteien. Wesentlich mehr Männer engagieren sich in der Politik. Aber dass hier das Problem liegen könnte, wird offenbar gar nicht erst in Erwägung gezogen...

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transatco 18.02.2019, 08:26
2. Fast noch lieber wären mir...

mehr Parlamentarier die das Volk vertreten statt Lobbygruppen!!
Das Geschlecht spielt dabei eine Rolle unter "ferner liefen"!

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Kapustka 18.02.2019, 08:27
3. Freies, allgemeines Wahlrecht

Das ist ein Grundrecht. Parteien können frei entscheiden, wen sie aufstellen. Die Bürger können frei entscheiden, welche Partei sie wählen. So kann Frau Nahles mit einer paritätisch besetzten Liste antreten, wenn die SPD das will. Aber der Staat darf den Parteien nicht vorschreiben, dass sie diese oder jene Gruppe bevorzugen. Das wäre Verfassungsbruch.

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argumentumabsurdum 18.02.2019, 08:31
4. Wie wär's...

... wenn die Parteien einfach mehr Frauen über die Listen in die Parlamente bringen würden? Und insgesamt mehr weiblich Kandidaten auf die Wahlzettel setzen würden? Ist ganz einfach und nichts muss geändert werden. Also liebe SPD: Was hindert Euch?
Aber wenn's nicht gesetzlich verankert werden muss, dann befindest Du Dich auch nicht in Deutschland.

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ostseekuestenbewohner 18.02.2019, 08:42
5. Abschaffung der Demokratie?

Die Sitze im Parlament gehören denen, die demokratisch gewählt werden. Wenn Wählerinnen in Deutschland (die ca. 50% des Wahlvolks in Deutschland stellen) zu wenig Frauen wählen, dann ist das ihre Entscheidung. Wenn man sich einige weibliche Spitzenpolitiker so anguckt, ist das nachvollziehbar. Wobei die männlichen Spitzenpolitiker auch nicht gerade das Gelbe vom Ei sind.

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mm12345 18.02.2019, 08:43
6. Liebe Frauen

engagiert Euch in den Parteien (Anteil Parteimitglieder circa 1/3), dann wird sich fast automatisch ein grösserer Anteil im Bundestag ergeben (derzeit auch circa 1/3). Frauenquoten wo auch immer quasi als "Anschubfinanzierung" war ok, aber inzwischen muß das auch von alleine gehen.

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Mesi0013 18.02.2019, 08:46
7. Irrsinn

Dass heißt, der Bürger, der bisher seine Kandidaten nach seiner Einschätzung gewählt hat, wird für unmündig erklärt. Leistung, Befähigung und Eignung im Parteisystem sich zu beweisen werden ad absurdum geführt. Der Wähler würde genau dies entsprechend honorieren. Das ist eine extrem undemokratische Einstellungen. Warum gibt es denn keine reine Frauenpartei, wenn dies doch so Vielversprechend wäre?

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Mikrohirn 18.02.2019, 08:48
8. Könnte ja sein,

dass die Wählerschaft die Leistungen von Nahles, v.d. Leyen, etc. mit der Tatsache verknüpft, dass sie Frauen sind und das verallgemeinert. Das wäre nicht sachgerecht, denn es gibt Männer, die deren Können noch unterbieten. Aber bei ihnen weiß man wenigstens, was man hat.

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gysc 18.02.2019, 08:52
9. Kompetenz vor Quote

Vllt sollte man eher nach Kompetenzen gehen und nicht mit der Brechstange eine Quote durchsetzen die nichts bringt. Mehr Frauen gerne wenn sie die Kompetenzen haben. Dieser Genderwahn ist einfach nervig.

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