Forum: Politik
SPD in der Krise: Kühnert nennt Personaldebatte "super-ruinös"
Christoph Soeder/DPA

Juso-Chef Kühnert rechnet nach dem Rücktritt von Andrea Nahles mit seiner SPD ab: Die Partei habe sich jahrelang vor allem mit Personalien beschäftigt - und dürfe sich über Austritte nicht wundern.

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Der solide Kommentar 04.06.2019, 14:44
1. Sehr gut

Überall gehts nur um Personalien, viel zu selten um die Sachfragen. Die CDU hat immernoch nicht sachlich auf Renzos Video geantwortet, es geht nur ums Personal. Das aber ist immer mehr Leuten scheissegal. Aber das kapieren die Parteien wohl erst so ganz langsam. Hoffentlich nicht zu langsam.

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hausfeen 04.06.2019, 14:47
2. Kühnert sagt es, die Grünen sagen es (alle!), der aufgeklärte ...

... Wähler will es: Inhalte und nicht immer wieder alten Wein in neuen Schläuchen, kredenzt von immer neuen, frischgewählten Prinzenssinnen und Prinzen.
Um die Wertedebatte kommt die SPD nicht herum. Um die Debatte um sozialdemokratische Werte.

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dr.eldontyrell 04.06.2019, 14:49
3. Ich wünsche

mir für die Zukunft der SPD, dass so junge Köpfe wie Kühnert ans Ruder kommen und die CDU-Boote wie Kahrs und sein Seeheimer Kreis aus der Partei ausgeschlossen, mindestens aber von allen relevanten Aufgaben befreit werden. Dann wäre die SPD wieder wählbar für mich.

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2oz_5nvn2lqw83ui 04.06.2019, 14:49
4. Große Koalition

Das momentane Hauptproblem ist ihre Mitgliedschaft in der gr Koalition. Wie oft muss man eigentlich gegen die Wand laufen bis man die Schmerzen spürt? Verlasst die grooms gebt dem Kevin den Generalsekretär und ihr habt bei den nächsten Wahlen wieder 20%+x. Imo

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Kim Henderson 04.06.2019, 14:49
5. Sorry, Kevin, …

… hat sie nicht. Die Partei (oder vielmehr die Basis, die einfachen Mitglieder, die Abteilungen) haben jahrelang den Menschen die Politik vermittelt, während die Funktionäre und Amtsträger (ob nun Juso-Chef, Parteivorsitzende oder Mandatsträger) über Personal diskutierten, Hinterzimmerpolitik betrieben oder Kuhhändel eingingen, die dann von der Partei (oder vielmehr die Basis, die einfachen Mitglieder, die Abteilungen) den Menschen diese Politik erklärten. Nicht deswegen sind die Mitglieder aus der Partei ausgetreten, sondern weil die Mandatsträger die persönliche Macht – und deren Mehrung wie Erhalt – über das Gemeinwohl stellten. Und nun, lieber Kevin, fasse dich einmal an die eigene Nase.

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betrachter01 04.06.2019, 14:53
6. So hört sich jemand an ...

... der jetzt gerne ins Rennen für den Job des Vorsitzenden gebracht werden möchte.
Da eine direkte Bewerbung natürlich ausscheidet, muss man provozieren und hoffen, dass einem der Job angetragen wird. Mal schauen, ob es so ist und vor allem, ob es aufgeht.

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Tom77 04.06.2019, 14:56
7. Kühnert ist für die SPD super-ruinös

Kühnert hat immer noch begriffen, dass er einen großen Anteil daran hat, dass die SPD so abgeschmiert ist bei der Europa-Wahl. Die Bürger wollen seine linken Enteignungs- und Anti-Kapitalismus-Themen eben weder hören noch wählen (wenn die Wähler sich für Kapitalismus-Debatten interessieren würden, hätte die SPD richtig zulegen müssen, aber die Mehrheit der Deutschen lehnt ultra-linke Politik nun einmal komplett ab!). Ich würde die SPD schon allein deshalb nicht wählen, weil die Gefahr besteht, dass Kühnert irgendwann bei der SPD wirklich was zu sagen bekommt und nicht immer nur aus dem Off heraus gegen die Partei schießt und bei jeder sich bietenden Gelegenheit fordert, dass die SPD die GroKo verlassen muss. Der Typ ist ein unsympathischer Besserwisser und Selbstdarsteller, der sich gerne selbst reden hört. Er kommt mit kruden kommunistischen Theorien aus der Mottenkiste daher und bei jedem Problemchen würde er am liebsten direkt die Regierungsverantwortung aufkündigen. Jemanden, der nicht regieren will, sollte man in der SPD auch keine Stimme geben. Trotz dass er eigentlich kaum etwas zu melden hat (er ist Vorsitzender der Jusos - wer wählt denn bitte die Jusos direkt, die SPD wird gewählt, nicht die Jusos!), hört und sieht man ständig bei allen Debatten nur Kevin Kühnert. Die Medien laben sich gerade zu an seinen linken Thesen, weil sie ja so schön kontrovers sind und Klicks und Views bringen - vor allem der Spiegel findet Kühnert anscheinend richtig super! Das ist der absolute Anti-Politiker für mich. Er alleine macht die SPD für mich auf allen Ebenen unwählbar. Kühnert wäre selbst bei der Linkspartei noch zu links. Eigentlich sollte er es endlich einsehen und in die MLP eintreten, so dass wir endlich Ruhe haben und nicht ständig die beleidigte Leberwurst in allen Medien sehen und lesen müssen, wie sie das Ende der GroKo fordert und prophezeit.

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Leser161 04.06.2019, 14:59
8. Ist so

Wer die SPD führte war mir eigentlich über die Jahre egal (Der Schulz-Hype war mir ein bisschen suspekt, aber sonst). Die Politik die die SPD macht interessiert mich. Oder halt nicht. Weshalb ich die nicht mehr wähl. Wenn ich Neoliberalismus oder Merkel wollte wählte ich das Original.

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charlybird 04.06.2019, 15:00
9. Kühnert hat durchaus recht,

aber es sind auch diese festgefahrenen ''Sozis'' der konservativen Kreise wie Kahrs und Konsorten, die gerne mal händchenhaltend ''Brüder, zur Sonne, zur Freiheit'' singen und sich stolz über den Mindestlohn, der nicht mal auf ihrem Mist gewachsen ist und auch nicht mehr für die Miete reicht, auf die Schultern hauen, aber dann im Trott ihrer Karrieren versickern und zur sozialdemokratischen Wirkung noch mal ordentlich einen, und auch mit Recht, gegen die Blaubraunen im Parlament raushauen. Aber das war's dann auch.
Das ist zu wenig.
Es muss aber heissen weg von der Mitte und wieder die aufsammeln, die schon lange weggeblieben sind, denn in der Mitte drängelt es sich.
Ist aber zugegeben keine Häppchen-und-Stösschen-Klientel.

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