Forum: Politik
SPD in der Krise: Kühnert nennt Personaldebatte "super-ruinös"
Christoph Soeder/DPA

Juso-Chef Kühnert rechnet nach dem Rücktritt von Andrea Nahles mit seiner SPD ab: Die Partei habe sich jahrelang vor allem mit Personalien beschäftigt - und dürfe sich über Austritte nicht wundern.

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der Bulle 04.06.2019, 15:25
20. Oh ja,

der Kevin. Die Universitäts - Lusche. Kein Abschluss, nur Quatschen.
Auf Ihn haben wir alle als Messias gewartet. Armes Deutschland.
Heutzutage muss man nur penetrant sein und schon hofieren einen die Medien.

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heissSPOrN 04.06.2019, 15:26
21.

"Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises der SPD, Johannes Kahrs, forderte im Bayerischen Rundfunk einen vernünftigen Umgang miteinander."
Dieser sog. Seeheimer Kreis ist doch das eigentliche Problem der SPD, steht er doch inzwischen der Union wesentlich näher als der Sozialdemokratie und ist für die ganzen faulen Kompromisse in den GroKos hauptverantwortlich.

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urbanism 04.06.2019, 15:27
22.

um einen wirklichen Neuanfang zu starten sollte man Kevin Kühnert in den Vorstand wählen. Hier kann er Beweisen ob seine Politik beim Bürger besseren Anklang findet als dass was bisher zum besten gegeben wurde. Wenn die SPD mit den alten Köpfen weitermacht, wird sie in den nächsten Jahren das Schicksal der FDP teilen. Ich frage mich warum die alten Köpfe in der SPD keinen Platz machen? Wie verbohrt ist diese Parteispitze, dass diese immer noch Meint sie könnte die Wende schaffen?

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temp1 04.06.2019, 15:27
23. wenn man sich das Dauertheater der SPD anhört

wenn man sich das Dauertheater der SPD anhört, fragt man sich echt, was man sich einhandelt, wenn man die wählen würde. Keinerlei Stabiliiät, keine Vision, keine gemeinsamen Ziele. Einziges Thema ist: MACHT. Wer soll Chef werden, wie wird die eigene Partei MÄCHTGER. Das ist in der Politik zwar weit verbreitet, aber zumindest nicht sooo dominierend sichtbar, wie in der SPD. Dazu kommt keinerlei Bereitschaft, sich mit den Wurzeln des Übels auseinanderzusetzen. Nein der Weg ist, Sündenböcke zu finden, sich selbst in eine gute Position zu bringen, um an passender Stelle vorzupreschen, nur um am Ende die gewohnten Rezepte und Sprüche einzusetzen, zu scheitern und damit für den nächsten Aspiranten zum Abschuß freigegeben zu sein. Never Ending Story .... auch jetzt kommt wieder der altebewährte Spruch "Ein WeiterSo darf es nicht geben". Das hört man wortwörtlich seit JAHREN und alle machen Weiter So, zum Beispiel in dem sie den gleichen Spruch bringen "Ein WeiterSo darf es nicht geben"

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Here Fido 04.06.2019, 15:30
24. Kahrs

Vielleicht kann Johannes Kahrs ja die Partei mit ein paar nächtlichen Drohanrufen zur Raison bringen - oder einfach mal seine große Klappe halten. Leute wie er sind eines der Probleme der SPD.

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liberaleroekonom 04.06.2019, 15:30
25. "Super-rionös" für die SPD waren die Inhalte einiger Personen

Eine Partei, die es zulässt, dass

1. Herr Kühnert mit abenteuerlichen Enteignungs- und Vergesellschaftungsphantasien die soziale Marktwirtschaft in Frage stellen darf und vier Millionen privaten Kleinvermietern vorwerfen darf kein legitimes Geschäftsmodell zu betreiben;
2. Herr Heil mit einer wenig zielgerichteten und unfairen Grundrente mehr Probleme und Ungerechtigkeiten schaffen darf als er löst und nichts zur Abschaffung der längst überfälligen Doppelverbeitragung bei den betroffenen Betriebsrentnern beiträgt;
3. Herr Scholz den bereits jetzt verfassungsrechtlich umstrittenen Soli durch ein handwerklich katastrophales Abbaumodell zu einer verfassungswidrigen Reichensteuer umfunktionieren darf und bei der Grundsteuerreform mit seinem Beharren auf ein wertbasiertes Modell ein neues Bürokratiemonster planen darf; und darüber hinaus
weitere Verstöße zum Koalitionsvertrag beispielsweise bei der Finanztransaktionssteuer (SPD will nationale statt europäische Lösung) oder der Abschaffung der Abgeltungssteuer bei Zinserträgen (SPD will plötzlich Kapitalerträge) planen darf;
4.… Frau Schulze am Klimakabinett vorbei nationale Alleingänge beim Klimaschutzgesetz starten darf;

handelt selbstverständlich "super-ruinös". Das hat aber mit einer Personaldebatte absolut nichts zu tun. Es sei denn, man wirft die o.a. Personen wegen parteischädigenden Verhaltens aus der SPD.

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spiegelneuronen 04.06.2019, 15:31
26. Die SPD wird nicht größer - siehe 2013 - 2017 -

Nicht die Personaldebatte ist ruinös. Der Umgang der SPD mit der Sozialdemokratie ist es.
Wenn ein Olaf Scholz bei Übernahme des Parteivorsitz nach Martin Schulz erklärt, dass die SPD den nächsten Bundeskanzler stellen wolle und stärkste Partei werden wolle aber dies nach der Wahl, nachdem man erklärte, dass man verstanden hätte und die GroKo nicht gewollt werde. Wenn anschließend Olaf Scholz überall tönt, dass er natürlich auch Kanzler könne – dann sind das GENAU Personaldebatten und alles andere als #SPDerneuern. Das schreibt man zwar auf Rednerpulte aber die verbrauchten Köpfe des neoliberalen Kurses haben nur ein neues Etikett geklebt.

Und hier einen Johannes Kahrs im finalen Absatz zu lesen ist auch wieder die neue Präsentation des toten Torsos, an dem die Seeheimer wohl noch etwas zur persönlichen Verwendung entdeckt haben. Sie sollten sich mal mit der Geschichte von Johannes Kahrs in Hamburg beschäftigen und ihn zum Plakate kleben unter Aufsicht delegieren. Die Ergebnisse seines Seeheimer-Kreises sprechen für sich.

Die SPD sollte sich in der Opposition zur Partei der Sozialdemokratie erneuern und eine soziale Partei statt einer neoliberalen werden. Die „neoliberalen Heroen“ sind weg und geniessen die SPD nur noch als Plattform, die Klingbeil, Kahrs und Co. liefern.
Schröder in Russland, Steinbrück bei der Bank, Bodo Hombach war bei bei der FUNKE-Familienstiftung etc. Die Hinterlassenschaften drücken noch heute... während Sigmar Gabriel berät.

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khwherrsching 04.06.2019, 15:31
27. Die Austritte werden zunehmen,

wenn Kühnert seine extremen linken Gedanken weiter in die Wählergemeinschaft posaunt. Selbst hartgesottene SPD´ler lehnen das ab.

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e.schuermann 04.06.2019, 15:31
28. Klappe halten

Jetzt sollten alle mal schön die Klappe halten, die Agenda 2010 über Bord werfen, die noch immer vorhandenen Vertreter dieser Politik entmachten, glaubhafte soziale Politik betreiben, gegen Erhöhungen des Wehretats stimmen und gegen weiteren Einsatz deutscher Soldaten im Ausland, sich nicht durch Klimapanikmache ins Bockshorn jagen lassen. Dann kann es nach und nach wieder besser werden.

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Das Grauen 04.06.2019, 15:32
29. Die Personalfrage ist schon entscheidend, betrifft aber alle.

Natürlich kann es nicht nur um Nahles gehen, und ein Streit um Einzelpersonen ist nicht sonderlich hilfreich, da zu aufwendig. Es sind einfach zu viele, die in der SPD fehl am Platz sind, als das man jeden begutachten und bewerten könnte. Die Partei braucht daher stattdessen ein neues System des internen Personalmanagements, das dafür sorgt, daß nur beim Wähler populäre Politiker in der Hierarchie aufsteigen. Das betrifft zwangsläufig vor allem die Auswahl der Listenkandidaten. Abgeordnete mit Direktmandaten dagegen haben ihren Erfolg ja schon bewiesen. Viel zu viele abgehobene SPD-Spezis, die keinen wirklichen Draht zu ihren Wählern haben, wurden durch Netzwerken bis zur dreisten Mauschelei auf Listenplätzen nach oben gespült, einige sogar ganz nach oben (z.B. Frau Kohnen). Die Menge dieser Karrierepolitiker ohne sozialdemokratischen Stallgeruch hat inzwischen ein Maß angenommen, unter dem die Glaubwürdigkeit und Außenwirkung der Partei massiv leidet, das zeigen die Wahlergebnisse. Da muß reformierend eingegriffen werden!

Und eine grundlegende Änderung sollte nicht allzu schwer sein. Nötig ist nur ein Ranking der Kandidaten, gemessen an ihrem bisherigen Wahlabschneiden (unterdurchschnittlich/überdurchschnittlich). Die Feinjustierung wird einiges an Arbeit erfordern, aber entscheidend ist nur, daß zukünftig Kandidaten bevorzugt werden, die beim Wähler populär sind und daß reines Wählergift keine Chance hat, Karriere zu machen. Anstelle um jede Personalie Streit anzufangen, sollte man durch solche Systemänderungen die Rahmenbedingungen so setzen, daß die Erfolglosen ausscheiden. Dann kann man die gesparte Zeit wieder nutzen, um sich auf die Inhalte zu konzentrieren.

Also, Personaldebatten müssten nicht sein, wenn nur das System die Richtigen fördern würde. Leider werden aber die zahlreichen Nichtskönner aus verständlichem Eigeninteresse eine derartige Reform zu verhindern versuchen. Womöglich auch Kevin Kühnert. Oder hat der jemals eine allgemeine Wahl gewonnen?

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