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SPD: Die unheimliche Wandlung des Sigmar Gabriel
DPA

Mit seinem geschickten Kurs im Koalitionspoker schweißt Sigmar Gabriel die SPD zusammen und schlüpft plötzlich in die Rolle des klaren Anführers. In einer Koalition könnte er sich die Posten aussuchen. Die Frage ist nur - was fängt Gabriel mit seiner neuen Macht an?

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SURE 18.10.2013, 16:59
30. es ist....

Zitat von sysop
Mit seinem geschickten Kurs im Koalitionspoker schweißt Sigmar Gabriel die SPD zusammen und schlüpft plötzlich in die Rolle des klaren Anführers. In einer Koalition könnte er sich die Posten aussuchen. Die Frage ist nur - was fängt Gabriel mit seiner neuen Macht an?
ja leider nicht damit zu rechnen, dass sich der Populist zurückhält. Also wird uns Bürgern eine sich in endlosen Reden gefallende Schwesig zu gemutet ein, sich in endlosem Geschwafel gefallender Gabriel und eine Partei, welche nach dieser Koalition am Boden liegen wird und mit den Grünen, den Linken und der AFD um die 10% Hürde herumschwirrt.

Wollte der Bürger denn das im Parlament eine Mehrheit sitzt, welche im Zweifel die Verfassung ändern kann. Mir ist bei diesem Gedanken, einhergehend mit der qualitativen Ausstattung dieser Koalition ( da wären ja auch noch die Frisurgaleonen Heil, Kauder, und andere..) alles andere als wohl.

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psycheciety 18.10.2013, 17:00
31. hinzufügen

Zitat von buntesmeinung
die naturgemäß sehr subjektiv ist, sollte er lieber bei seiner Parteifunktion bleiben. Auch wenn er schon ein Ministeramt inne hatte (oder gerade deswegen) halte ich ihn nicht für ministrabel. Andererseits: Auch die aktuelle Ministerriege zeichnet sich in der Mehrzahl nicht gerade durch kompetente Leute aus.
Wollte nur mal hinzufügen, dass Gabriel sich gegen seinen Nazi-Vater gestellt hat; und ich denke, das prägt. Von daher schätze ich ihn durchaus als einen "ehrlichen" Sozialdemokraten ein. Wie fähig er für ein Amt ist? Wird sich weisen, wenn er denn eines bekommt. Große Koalition ist nicht gut, aber mit 4 Sitzen Mehrheit bei dann 3 "diskussionsfreudigen" Parteien: das dürfte AUCH "nicht so ganz ohne" sein. - [psy]

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monster10 18.10.2013, 17:01
32. optional

Schade eigentlich, dass es noch keine Prognosen zur Mitgliederbefragung gibt...................

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chico 76 18.10.2013, 17:02
33. Anscheinend hat

er wieder SMS-Erlaubnis von Merkel bekommen und nutzt sie.
Ein guter Artikel, der zeigt, dass Siggi-Pop einiges dazugelernt hat.
Zumindest zeigt er in den Sondierungsgesprächen Format, das werden selbst eingefleischte Groko-Gegner unter den Genossen nicht leugnen können.
Augenscheinlich hat er auch den überschätzten Klartexter zum Schweigen gebracht, das alleine ist schon eine Wohltat.

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gerd.lt 18.10.2013, 17:04
34. persönlicher Ehrgeiz

Der persönlich Ehrgeiz führender SPDler, Gabriel eingeschlossen, ist die Schmiere, auf der die SPD in die große Koalition rutscht. Für viele dieser "Genossen" ist 2013 die letzte Möglichkeit ein bundespolitisches Amt zu erhalten, denn 2017 sieht das alles anders aus. Dieser persönliche Ehrgeiz verdeckt die Gefahr in die sich die SPD in einer großen Koalition begibt. Man muss nicht hellsehen können, um vorher zu sagen, dass am Ende der GK die Ergebnisse der Kanzlerin-Union zugeschrieben werden. Die SPD wird an Die Linke Wähler abgeben und sich somit auf Dauer zum Juniorpartner der Union machen, in Konkurrenz zu den Grünen, die jetzt schon gerne an Merkels Seite gehen möchten. Damit ist auf lange Zeit eine Mehrheit links von der Union unmöglich. Diese Entwicklung ist die denkbar schlechteste die man sich für unsere Demokratie vorstellen kann. In Zukunft haben wir nur noch eine Mini-Opposition und die Union bleibt die bestimmende Kraft, weil es für sie kein ihrer Politik gefährdendes Gegenüber mehr gibt. Die Union bestimmt, und wenn sie keine absolute Mehrheit erreicht, finden sich immer 2 Vasallen-Parteien auf die sie zurück greifen kann.

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till2010 18.10.2013, 17:05
35. gut überlegen

Wenn die SPD schlau ist verzichtet sie aufs Finanzministerium. Dort kann man als Minister nur verlieren. Nie macht man es einen Recht und beim Volk ist man verhasst. Außerdem steht man an vorderster Front im Kreuzfeuer und darf den Buhmann im Bundestag spielen und sich für jede getroffene Entscheidung rechtfertigen.
Dann doch lieber als Außenminister durch die Lande jetten und einen auf freundlichen Weltmann machen. Und dabei für die nächste Wahl Sympatiepunkte für die eigene Partei sammeln.

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Simon F. 18.10.2013, 17:05
36. Rumpsteak und Rotwein

und davon reichlich formten diesen "Sozialdemokraten"!
Die SPD ist dahin... die Linke wird in geraumer Zeit ihren Posten in der deutschen Parteinlandschaft einnehmen. Alles hat ein Ende nur das Steak hat keins.

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dia_bolika 18.10.2013, 17:09
37. Ist das schon das Pfeifen im Wald ?

"Siggi-Pop", "Instinkt und Leichtsinn", "Schafft er es, sich zu zügeln" und "seinen Ruf dauerhaft stabilisieren" - über diese Stöckchen muss er schon springen, wenn er vom Autor und den Neocons ernstgeommen werden soll.
Natürlich kein Wort darüber, dass es bereits heute eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit im Parlament gäbe. Statt dessen " ... geht es weniger darum, wie sie in eine Große Koalition hineingeht, als darum, wie sie 2017 aus ihr heraus kommt." Der ganze Artikel nichts weiter als ein erneuter Versuch, die SPD auf die Leitlinien der Agenda-Genossen einzuschwören. Denn hierin soll "... sich entscheiden, ob der neue Gabriel mehr ist als ein Übergangsphänomen".

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002614 18.10.2013, 17:17
38. Dieser Artikel

wurde wohl geschrieben für den Fall, daß die Abstimmung positiv für die Große Koaliton ausgeht
- und zu früh veröffentlicht. -
Eine "unheimliche Wandlung des Sigmar Gabriel". kann man nicht feststellen. Und diese Behauptung geht auch aus dem Artikel nicht hervor !
Wenn, dann könnte sie eher NACH dem Parteikonvent der Fall sein.

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bartsimpsen 18.10.2013, 17:19
39. Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Gaschke

Kiels Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke und Kämmerer Wolfgang Röttgers (beide SPD) sind wegen des sogenannten Steuerdeals in den Fokus der Staatsanwaltschaft gerückt. Die Behörde teilte am Freitagnachmittag offiziell mit, dass sie gegen beide Ermittlungen eingeleitet hat. Demnach besteht gegen Gaschke der Anfangsverdacht der Untreue in besonders schwerem Fall. "Frau Doktor Gaschke wird vorgeworfen, ausstehende Nebenforderungen aus einer Gewerbesteuerschuld pflichtwidrig erlassen zu haben, wodurch der Stadt Kiel möglicherweise ein Schaden entstanden ist", sagte Oberstaatsanwältin Birgit Heß. Röttgers wird der Beihilfe verdächtigt, weil er am Steuerdeal beteiligt war.

Gaschke hatte im Juni dem Augenarzt Detlef Uthoff per Eilentscheid 3,7 Millionen Euro an Zinsen auf überfällige Gewerbesteuern erlassen. Uthoff zahlt dafür die Grundschuld von 4,1 Millionen Euro zurück. Die Kommunalaufsicht des Innenministeriums hatte den Eilentscheid zum Teil als rechtswidrig eingestuft.
http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/gaschke227.html

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